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Spaghetti gehören zu den beliebtesten Nudeln — egal ob mit Pesto, Tomaten- oder Fleischsauce. Grundlage ist meist Hartweizengrieß, sowohl aus konventionellem als auch aus Bio-Anbau. Doch nicht alle Produkte sind unbedenklich. Im Spaghetti-Test von ÖKO-TEST (Heft 3/2024) wurden 37 Spaghetti geprüft, darunter 20 Bio-Produkte. Das Ergebnis: Rund zwei Drittel schneiden mit „Sehr gut“ ab. In einigen Spaghetti finden sich zwar geringe Spuren von Pestiziden oder Schimmelpilzgiften, diese gelten aber nicht als gesundheitlich bedenklich. Auffällig ist jedoch: Viele Spaghetti enthalten Mineralölbestandteile, zwei Bio-Produkte fallen sogar deutlich negativ auf.
⭐ Unsere Empfehlungen basierend ÖKO-TEST
In der folgenden Tabelle siehst du die besten Spaghetti im aktuellen Test von ÖKO-TEST auf einen Blick.
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Die besten Bio-Spaghetti im ÖKO-TEST
Unter den Bio-Spaghetti schneiden die Alnatura Spaghetti, die Byodo Spaghetti und die Campo Verde Spaghetti jeweils mit „Sehr gut“ ab und gehören damit zu den besten Spaghetti im Test.
Bei Alnatura finden sich nur geringe Spuren von Schimmelpilzgiften. Die Byodo Spaghetti enthalten einen zugelassenen Wirkstoffverstärker aus dem Bio-Anbau. Bei Campo Verde gibt es keine Kritik an den Inhaltsstoffen, allerdings fehlt die Angabe des Ballaststoffgehalts. Der verwendete Hartweizen stammt bei allen drei Produkten aus Italien.
Insgesamt bewertet ÖKO-TEST zwölf Bio-Spaghetti mit der Note „Sehr gut“. Dazu zählen auch die Combino Bio Spaghetti von Lidl, die De Cecco Bio Spaghetti n°12 und die Rapunzel Spaghetti No. 5, die ohne Pestizide und Mineralölbestandteile auskommen.
Zwei Bio-Spaghetti enthalten erhöhte Mengen von Mineralölbestandteilen
Sechs Bio-Spaghetti im Test von ÖKO-TEST erhalten nur die Note „Befriedigend“. Häufiger Grund sind erhöhte Mineralölbestandteile, etwa bei den Alb-Gold Bio Hartweizen Spaghetti.
Bei den K-Bio Spaghetti von Kaufland finden die Tester zusätzlich Spuren von Glyphosat und eines Wirkstoffverstärkers. Die Riesa Bio Spaghetti fallen durch erhöhte Mengen an Schimmelpilzgiften auf.
Besonders kritisch schneiden die Bio Bio Spaghetti von Netto und die Edeka Bio Spaghetti ab (Note „Mangelhaft“). Beide enthalten stark erhöhte Mineralölbestandteile sowie Spuren von Schimmelpilzgiften. Bei Netto fehlt zudem die Angabe des Ballaststoffgehalts. Edeka kündigt an, das Produkt künftig von einem anderen Lieferanten zu beziehen.
Die besten konventionellen Spaghetti
Unter den konventionellen Spaghetti gehören die 3 Glocken Genuss Pur Spaghetti mit der Note „Sehr gut“ zu den Testsiegern. Sie enthalten lediglich Spuren eines Wirkstoffverstärkers, sind ansonsten aber unauffällig. Kritik gibt es nur an der sehr klein angesetzten Portionsgröße. Ebenfalls „Sehr gut“ schneiden die Barilla Spaghetti N°5 und die Birkel Spaghetti ab. Bei Barilla finden sich geringe Spuren von Schimmelpilzgiften, bei Birkel Spuren eines Wirkstoffverstärkers — beide Produkte gelten insgesamt als unbedenklich. Insgesamt bewertet ÖKO-TEST zahlreiche weitere konventionelle Spaghetti mit „Sehr gut“, darunter die De Cecco Spaghetti n°12, Delverde Spaghetti 72 und die günstigen Villa Gusto Spaghetti von Norma, die frei von Mängeln sind.
Die Note „Gut“ erhalten unter anderem die Jeden Tag Spaghetti sowie die K-Classic Spaghetti von Kaufland, bei denen Spuren von Pestiziden nachgewiesen wurden, darunter Glyphosat. Zudem fehlt teilweise die Angabe des Ballaststoffgehalts. Mit „Befriedigend“ schneiden die Cucina Nobile Spaghetti von Aldi Nord und die Globus Pasta al Bronzo Spaghetti ab. Gründe sind erhöhte Mineralölbestandteile sowie fehlende Nährwertangaben, bei Globus zusätzlich Spuren von Schimmelpilzgiften.
Fazit
Der Test von ÖKO-TEST zeigt: Viele Spaghetti überzeugen, aber nicht alle Produkte sind unbedenklich. Zahlreiche Produkte schneiden mit „Sehr gut“ ab und kommen ohne relevante Schadstoffe aus, gleichzeitig fallen einzelne Spaghetti durch Mineralölbestandteile, Pestizide oder Schimmelpilzgifte auf. Zu den empfehlenswerten Produkten zählen unter anderem die De Cecco Spaghetti Nr. 12, die 3 Glocken Genuss Pur Spaghetti und die Barilla Spaghetti N°5. Wer gezielt zu solchen Testsiegern greift, trifft die bessere Wahl und kann Spaghetti weiterhin bedenkenlos genießen.
Tipp: Für gute Ergebnisse beim Kochen spielt auch der richtige Topf eine Rolle. Ein ausreichend großer Nudeltopf sorgt dafür, dass die Spaghetti gleichmäßig garen und nicht zusammenkleben. Passende Modelle findest du in unserem Kochtopf-Test (24 cm).
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💡 Worauf es beim Kauf von Spaghetti zu achten gilt
Spaghetti unterscheiden sich stärker, als es auf den ersten Blick scheint. Entscheidend ist vor allem die Qualität des verwendeten Hartweizengrießes sowie die Verarbeitung.
Ein wichtiger Punkt sind mögliche Schadstoffe. Tests zeigen immer wieder, dass sich zwischen einzelnen Produkten deutliche Unterschiede ergeben können. Während viele Spaghetti unbedenklich sind, fallen andere durch Mineralölbestandteile, Pestizide oder Schimmelpilzgifte auf. Gerade deshalb lohnt sich ein Blick auf geprüfte Ergebnisse. Auch die Kochqualität spielt eine Rolle. Gute Spaghetti bleiben bissfest, kleben nicht zusammen und behalten ihre Form. Hochwertige Produkte sind meist gleichmäßig verarbeitet und brechen beim Kochen nicht.
Zusätzlich kann die Herkunft des Weizens relevant sein. Spaghetti aus kontrolliertem Anbau oder mit Bio-Siegel schneiden in Tests häufig gut ab, sind aber keine Garantie für bessere Qualität. Wer auf Testsieger setzt, bekommt in der Regel Produkte mit guten Inhaltsstoffen und einer insgesamt hohen Qualität.
FAQ — Häufige Fragen zu Spaghetti
Die wichtigsten Fragen und Antworten zu Spaghetti im Überblick.
Welche Spaghetti sind die besten?
Die besten Spaghetti im Test von ÖKO-TEST sind unter anderem die De Cecco Spaghetti n°12, die Rapunzel Spaghetti No. 5 und die Barilla Spaghetti N°5. Sie überzeugen durch gute Qualität und eine insgesamt geringe Schadstoffbelastung.
Sind Spaghetti mit Schadstoffen belastet?
Teilweise ja. Während viele Produkte unbedenklich sind, zeigen Tests auch, dass einige Spaghetti Mineralölbestandteile, Pestizide oder Schimmelpilzgifte enthalten können. Ähnliche Unterschiede gibt es auch bei anderen Grundnahrungsmitteln wie Reis.
Kann man Spaghetti bedenkenlos essen?
Ja, wenn man auf gut bewertete Produkte setzt. Viele Spaghetti im Test schneiden mit „Sehr gut“ ab und sind ohne relevante Schadstoffe.
Was ist bei Spaghetti wichtig?
Wichtig sind vor allem hochwertige Zutaten, eine geringe Schadstoffbelastung und eine gute Kochqualität. Diese Faktoren entscheiden über Qualität und Geschmack.
Sind Bio-Spaghetti besser?
Bio-Spaghetti schneiden im Test häufig gut ab und enthalten oft weniger problematische Stoffe. Eine Garantie für bessere Qualität sind sie jedoch nicht.
Woran erkennt man gute Spaghetti?
Gute Spaghetti bestehen aus Hartweizengrieß, bleiben beim Kochen bissfest und enthalten möglichst keine oder nur ganz wenig Schadstoffe.
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