Induktionsfeld vs. Ceranfeld: Mit welchem Kochfeld kocht es sich besser?

Induktionsfeld vs. Ceranfeld: Mit welchem Kochfeld kocht es sich besser? Stiftung Warentest ist dieser Frage auf den Grund gegangen und hat 22 Einbau-Kochfelder mit Glaskeramik-Oberfläche geprüft. Das Ergebnis: Sechs Kochfelder im Test schneiden „gut“ ab. Die Induktionskochfelder führen das Feld an. Absolute Spitzenreiter sind Bosch PIB645B17E (ab 560 Euro, hier erhältlichBosch PIB645B17E bei Amazon) und Siemens EH645BB17 (ab 680 Euro, hier erhältlichSiemens EH645BB17 bei Amazon).

Beide Induktionskochfelder heizen runde und eckige Pfannen gleichmäßig auf. Außerdem sind die Testsieger einfach zu reinigen und sicher. Der Stromverbrauch ist mit rund 815 Euro pro Jahr vergleichsweise gering. Sowohl das Induktionskochfeld von Bosch als auch das Induktionskochfeld von Siemens ist mit vier Kochstellen und einer Bräterzone ausgestattet. Die Temperatur lässt sich über eine Plus-Minus-Taste regeln.

Induktionskochfelder von Bosch, Siemens und Neff am besten

Foto: Siemens | EH645BB17

Foto: Siemens | EH645BB17

Auf Platz 2 landet das Induktionskochfeld EH675FN27E von Siemens (ab 615 Euro, hier erhältlichSiemens EH675FN27E bei Amazon). Stiftung Warentest lobte die gleichmäßige Wärmeverteilung bei runden Pfannen. Kuvertüre bspw. schmilzt schnell und bleibt bei Maximaltemperatur 15 Minuten flüssig. Weiterhin ist das Kochfeld leicht zu bedienen, einfach zu reinigen und sicher. Das Siemens EH675FN27E bietet drei Kochstellen und eine 24 x 40 cm große Kochstelle. Die Temperatur wird über eine Skala geregelt. Der Stromverbrauch ist mit rund 890 Euro pro Jahr gering.

Platz 3 belegt das Neff T54T86N2 (ab 750 Euro, hier erhältlichNeff T54T86N2 bei Amazon), das ebenfalls mit durchweg „sehr guten“ bis „guten“ Leistungen im Kochfelder-Test glänzte. Darüber hinaus bietet das Neff als einziges Kochfeld im Test vier Kochstellen und eine 21 x 40 cm große Kochstelle. Diese verfügen jeweils über eine eigene Temperaturregelung, Warmhaltefunktion und lassen sich verriegeln.

Sechs von zehn Induktionskochfeldern im Test erreichen ein „befriedigendes“ Gesamtergebnis:

  • Gaggenau CX480100
  • Miele KM 6347
  • Miele KM 6117
  • AEG HK654250XB
  • IKEA Folklig
  • AEG HK764403XB

Diese sechs Testkandidaten sind zwar sicher und lassen sich einfach bedienen wie auch reinigen, schwächeln aber in puncto Kochen, z. B. mit ungleichmäßiger Hitzeverteilung.

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Nur zwei strahlungsbeheizte Kochfelder sind „gut“

Von den strahlungsbeheizten Kochfeldern im Test schneiden lediglich zwei „gut“ ab: Miele KM 5812 (um 850 Euro, hier erhältlichMiele KM 5812 bei Amazon) und Siemens ET645HN17 (um 600 Euro). Sie heizen die Töpfe schnell auf und sind einfach zu bedienen. Allerdings kritisierte Stiftung Warentest die hohen Temperaturen nahe der Kochstellen und an den Bedienfeldern. Das Kochfeld von Siemens schwächelte außerdem in den Testfeldern Wärmeverteilung und Stromverbrauch. Die übrigen sieben strahlungsbeheizten Kochfelder erreichen das Urteil „befriedigend“:

  • Bosch PKN645D17
  • Constructa CA323352
  • AEG HK654070XB
  • IKEA Daglig
  • Amica KMC 13284 E
  • Zanussi ZEV6646XBA
  • Beko HIC 64503 TX

Stiftung Warentest bemängelte sowohl die Leistungen beim Kochen also auch den Stromverbrauch und die Sicherheit dieser Kochfelder.

Die zwei einzigen Gaskochelder im Test überzeugten nicht. Grund hierfür ist vor allem die schlechte Wärmeverteilung. Bei den beiden Testkandidaten handelt es sich um das Amica KMG 13168 F und Siemens ER626PB70D. Detaillierte Informationen zum Test gibt es in Heft 2/2015 der Stiftung Warentest und online unter test.de.

Hinweise zu Induktionskochfeldern

  • Beim Kochen mit Induktion entstehen um die Töpfe magnetische Streufelder. Diese können in den Körper eindringen und auf Zellen wirken. Halten die Geräte die im Produktsicherheitsgesetz geforderten Grenzwerte ein, besteht keine Gefahr.
  • Je größer der Abstand zur Kochstelle, desto geringer sind die magnetischen Felder. Das Bundesamt für Strahlenschutz empfiehlt, 5 bis 10 cm Abstand zur Vorderkante des Herdes zu halten. Zudem sollten nur geeignete Töpfe mit der passenden Größe verwendet werden.
  • Wer einen Herzschrittmacher trägt, sollte mit seinem Arzt sprechen, bevor er ein Induktionskochfeld verwendet.

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