Akkuwischer im Test: Nur Kärcher und Vorwerk wischen „gut“

Straßenschmutz und Flecken lassen Fliesen und andere Hartböden schnell unansehnlich erscheinen. Wer nicht regelmäßig den Mob schwingen möchte, kann sich dafür entscheiden, einen Akkuwischer zu kaufen. Die batteriebetriebenen Geräte sind entweder mit Reinigungswalzen oder einem Tuch sowie einem Wassertank ausgestattet. Geräte mit Walzen sammeln das Schmutzwasser in einem Extra-Tank, bei den übrigen Modellen soll der Schmutz im Tuch hängenbleiben. Erleichtern die teils sehr teuren Geräte wirklich die Hausarbeit? Stiftung Warentest hat die Probe aufs Exempel gemacht und sieben Akkuwischer auf den Prüfstand gestellt (Heft 05/2022). Zwei davon lassen sich auch als Bodenstaubsauger nutzen, beim Modell von Vorwerk ist dafür jedoch zusätzliches Zubehör nötig. Die Grundreinigung gelingt allen Geräten passabel, manche lassen jedoch einen Wasserfilm zurück und eignen sich damit nicht für empfindliche Böden. Lediglich zwei Modelle können die Tester rundum überzeugen.

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Der Testsieger: Kärcher FC 7 Cordless Premium

Bester Akkuwischer im Test ist der Kärcher FC 7 Cordless Premium (etwa 385 Euro). Er überzeugt durch eine gründliche Putzleistung und erreicht auch Ecken und Kanten ohne Probleme. Einziges Manko ist die geringe Reichweite des Wassertanks. Die Handhabung ist grundsätzlich einfach, Montage und Demontage erfordern jedoch etwas Zeit. Weiterhin fällt der Kärcher durch einen geringen Stromverbrauch, eine niedrige Betriebslautstärke und eine lange Haltbarkeit auf. Die Sicherheit bewerten die Tester jedoch nur als mittelmäßig. Insgesamt gibt es die Note „Gut“.

Die Ergebnisse für den Kärcher-Akkuwischer im Überblick:

  • Wischen
  • Handhabung
  • Umwelteigenschaften
  • Haltbarkeit
  • keine Schadstoffe
  • Sicherheit

Merkmale:

  • Reinigungskopf mit Walzen
  • Wasserzufuhr regulierbar
  • Inhalt Frischwasser-/ Schmutzwassertank: 0,4/ 0,2 l
  • Gewicht/ Aufstellhöhe: 5,0 kg/ 121 cm
  • Akku Laufzeit/ Ladezeit: 39 min / 3:57 h
  • Akku wechselbar durch Fachbetrieb

Teuer aber gut: der Akkuwischer Vorwerk Kobold VB100

Ebenfalls „Gut“, mit einem Preis von 1.000 Euro aber deutlich teurer als der Testsieger, ist der Vorwerk Kobold VB100 mit Wischaufsatz SPB100. Ohne Wischaufsatz lässt sich das Modell zum Saugen von Ecken verwenden. Mit Aufsatz erledigt es die Grundreinigung zuverlässig und entfernt hartnäckige Flecken noch etwas besser als der Kärcher. Die Handhabung gestaltet sich dagegen etwas umständlich, insbesondere erweist sich das Gerät mit fast 6 kg Gewicht als recht schwer. Positiv fällt auf, dass sich der Akku auch vom Anwender wechseln lässt. Weiterhin ist das Vorwerk Modell sicher und haltbar verarbeitet und enthält keine Schadstoffe.

Die Ergebnisse fĂĽr den Vorwerk-Akkuwischer im Ăśberblick:

  • Wischen
  • Sicherheit
  • Umwelteigenschaften
  • Haltbarkeit
  • keine Schadstoffe
  • Handhabung

Merkmale:

  • Reinigungskopf mit Tuch
  • Wasserzufuhr regulierbar
  • Inhalt Frischwasser-/ Schmutzwassertank: 0,3 l/ entfällt
  • Gewicht/ Aufstellhöhe: 5,9 kg/ 124 cm
  • Akku Laufzeit/ Ladezeit: 30 min / 1:53 h
  • Akku wechselbar durch Nutzer/ Fachbetrieb

Der Akku-Saugwischer von Philips enttäuscht

Vier Akkuwischer im Test erhalten die Note „Befriedigend“:

  • Der Leifheit 11914 Regulus Aqua PowerVac (etwa 199 Euro),
  • der Pearl Sichler BWS 300 (etwa 270 Euro) und
  • der Thomas Bionic Washstick (etwa 385 Euro)

schwächeln alle bei der Grundreinigung. Hartnäckige Flecken entfernen sie besser, die Handhabung gestaltet sich jedoch recht umständlich. Beim Modell von Thomas muss zum Beispiel die Walze vor der Reinigung minutenlang in Wasser eingeweicht werden. Eher umständlich zu handhaben ist auch der Bissell CrossWave Cordless 2582N (etwa 274 Euro). Die Grundreinigung erledigt er dafür sehr zuverlässig und auch hartnäckige Flecken entfernt er restlos. Allerdings vermeidet er weder Schlieren noch Wasserfilm auf dem Boden und die Reichweite von Akku und Wassertank ist eher gering. Zudem erweist er sich als sehr laut.

Enttäuscht sind die Tester von der Leistung des Akku-Saugwischers Philips SpeedPro Aqua FC6729/01 (etwa 390 Euro). Beim Wischen zeigt er zwar eine mittelmäßige Leistung und eignet sich zumindest für die Grundreinigung, beim Saugen allerdings fällt er durch und kann weder Teppich noch Hartboden zuverlässig reinigen. Weiterhin fällt er durch ein lautes Betriebsgeräusch beim Saugen und ein unzureichendes Staubrückhaltevermögen aus. So reicht es nur für die Note „Mangelhaft“.

Fazit: Nur zwei Akkuwischer im Vergleichstest von Stiftung Warentest erhalten die Endnote „Gut“ (Ausgabe 05/2022). Als bester Akkuwischer sticht der Kärcher FC 7 Cordless Premium hervor. Eine vergleichbare Leistung zeigt der Vorwerk Kobold VB100 mit Wischaufsatz SPB100, der sich auch zum Saugen kleiner Bereiche verwenden lässt, jedoch wesentlich teurer ist.

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