Mit diesen 4 Klimageräten bleibt die Wohnung im Sommer kühl

Der vergangene Sommer wartete mit Rekordtemperaturen auf. Schnelle Abkühlung in der Wohnung versprechen Klimageräte. Wer ein Klimagerät kaufen möchte, hat die Wahl zwischen Split-Geräten für den festen Einbau und mobilen Monoblöcken. Split-Geräte bestehen aus einem Innen- und einem Außengerät, die durch eine Kältemittelleitung verbunden sind. Mobile Klimageräte sind wesentlich günstiger, aber bieten sie auch eine ähnlich gute Kühlleistung? Das hat Stiftung Warentest geprüft und sechs Split-Geräte sowie vier Monoblöcke einem Test unterzogen (Heft 6/2020). Ein Split-Gerät ist dabei ebenfalls mobil. Als Sieger aus dem Klimageräte-Test gehen die fest verbauten Modelle hervor. Das liegt unter anderem daran, dass mobile Klimageräte die Abluft über einen dicken Schlauch nach außen leiten. Der Schlauch wird durch das offene Fenster gelegt, so strömt weiterhin warme Luft von außen nach innen. Die nötige Fensterabdichtung für mobile Klimageräte gelingt in der Praxis kaum. Fest verbaute Klimageräte ohne Abluftschlauch kühlen daher wesentlich schneller und effizienter.

Werbung: Bilder von der Amazon Product Advertising API / Beworbene Produkte (Anzeige) / Amazon-Partnerlinks.
Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.

Split-Klimageräte: Vier Anlagen zum festen Einbau überzeugen

Testsieger ist die Klimaanlage von Daikin

Die Daikin FTXP25M5V1B (IG) – RXP25M5V1B (AG) (etwa 1.350 Euro) ist fĂĽr den festen Einbau gedacht. Im Test fällt sie durch eine gute KĂĽhlleistung und Temperaturverteilung auf. Innengerät und AuĂźengerät arbeiten angenehm leise und auĂźerdem energieeffizient. Installation und Einstellung gestalten sich allerdings etwas kompliziert. Kritik gibt es, wie bei allen getesteten Split-Geräten, am Kältemittel R32, aufgrund seiner Treibhauswirkung. Insgesamt bekommt die Daikin-Klimaanlage die Note „Gut“.

Ergebnisse fĂĽr die Daikin-Klimaanlage im Ăśberblick:
+ Umwelt und Energieeffizienz
+ KĂĽhlen
Handhabung

Merkmale:
âś“ Stromverbrauch in 10 Jahren: 257 Euro
✓ Kältemittel/ Menge: R32/ 550 ml
âś“ KĂĽhlleistung laut Anbieter/ im Test: 2,5/ 2,3 kW
âś“ Leistungszahl laut Anbieter/ im Test: 7,0/ 7,2
âś“ Schallleistungsspiegel innen/ auĂźen: 48/ 55 dB(A)
âś“ per App bedienbar
✓ Gewicht Innen-/ Außengerät: 8/ 25
✓ Breite x Höhe x Tiefe Innen-/ Außengerät: 77 x 28 x 23 cm/ 72 x 55 x 34 cm


Platz 2 geht an das Klimagerät von Toshiba

Mit einem Preis von etwa 2.840 Euro ist die Toshiba RAS-10PKVPG-E (IG) – RAS-10PAVPG-E (AG) die teuerste Klimaanlage im Test. DafĂĽr ĂĽberzeugt sie in allen Testkategorien, kĂĽhlt den Raum zuverlässig, verteilt die Temperatur gleichmäßig und ist dabei angenehm leise. Die Gesamtnote lautet Note „Gut“.

Ergebnisse fĂĽr die Toshiba-Klimaanlage im Ăśberblick:
+ Umwelt und Energieeffizienz
+ KĂĽhlen
+ Handhabung

Merkmale:
âś“ Stromverbrauch in 10 Jahren: 273 Euro
✓ Kältemittel/ Menge: R32/ 1.000 ml
âś“ KĂĽhlleistung laut Anbieter/ im Test: 2,5/ 2,4 kW
âś“ Leistungszahl laut Anbieter/ im Test: 10,6/ 6,8
âś“ Schallleistungsspiegel innen/ auĂźen: 55/ 55 dB(A)
âś“ per App bedienbar
✓ Gewicht Innen-/ Außengerät: 14/ 37
✓ Breite x Höhe x Tiefe Innen-/ Außengerät: 85 x 30 x 28 cm/ 89 x 63 x 35 cm


„Gut“ ist auch die Klimaanlage von LG

Die LG DC09RQ NSJ (IG) – DC09RQ EL2 (AG) (etwa 2.210 Euro) erhält ebenfalls die Note „Gut“. Sie ĂĽberzeugt mit einer guten KĂĽhlleistung und einer sehr kurzen AbkĂĽhlzeit. AuĂźerdem lässt sie sich einfach handhaben. Das Geräusch des AuĂźengeräts ist allerdings relativ laut.

Ergebnisse fĂĽr die LG-Klimaanlage im Ăśberblick:
Umwelt und Energieeffizienz
+ KĂĽhlen
+ Handhabung

Merkmale:
âś“ Stromverbrauch in 10 Jahren: 307 Euro
✓ Kältemittel/ Menge: R32/ 800 ml
âś“ KĂĽhlleistung laut Anbieter/ im Test: 2,5/ 2,4 kW
âś“ Leistungszahl laut Anbieter/ im Test: 7,9/ 6,0
âś“ Schallleistungsspiegel innen/ auĂźen: 49/ 59 dB(A)
âś“ per App bedienbar
✓ Gewicht Innen-/ Außengerät: 9/ 34
✓ Breite x Höhe x Tiefe Innen-/ Außengerät: 85 x 31 x 19 cm/ 86 x 55 x 36 cm


Das Split-Gerät von Mitsubishi bietet eine sehr gute Kühlleistung

Als viertes Split-Klimagerät zum festen Einbau schneidet die Mitsubishi Electric MSZ-AP25VG (IG) – MUZ-AP25VG (AG) (etwa 2.680 Euro) mit der Note „Gut“ ab. Die KĂĽhlleistung ist sehr gut, die AbkĂĽhlzeit sehr kurz. Das Innengerät arbeitet leise. Installation und Einstellung gestalten sich etwas kompliziert, weitere Kritik gibt es an der Lautstärke des AuĂźengeräts.

Ergebnisse fĂĽr die Mitsubishi-Klimaanlage im Ăśberblick:
Umwelt und Energieeffizienz
+ KĂĽhlen
Handhabung

Merkmale:
âś“ Stromverbrauch in 10 Jahren: 304 Euro
✓ Kältemittel/ Menge: R32/ 550 ml
âś“ KĂĽhlleistung laut Anbieter/ im Test: 2,5/ 2,8 kW
âś“ Leistungszahl laut Anbieter/ im Test: 8,6/ 6,1
âś“ Schallleistungsspiegel innen/ auĂźen: 49/ 57 dB(A)
âś“ per App bedienbar
✓ Gewicht Innen-/ Außengerät: 10/ 29
✓ Breite x Höhe x Tiefe Innen-/ Außengerät: 80 x 30 x 22 cm/ 89 x 55 x 36 cm


Das mobile Klimagerät von Swegon ist lediglich „ausreichend“

Die Note „Befriedigend“ vergibt Stiftung Warentest an die Panasonic CS-Z25VKEW (IG) – CU-Z25VKE (AG) (etwa 1.300 Euro). KĂĽhlleistung und Handhabung ĂĽberzeugen, allerdings ist das Klimagerät wenig energieeffizient. Das Swegon Air Blue Ulisse 13DCI Eco (etwa 1.800 Euro) ist das einzige Split-Klimagerät fĂĽr die mobile Nutzung im Test. KĂĽhlleistung und Handhabung sind lediglich „befriedigend“, darĂĽber hinaus verbraucht das mobile Klimagerät relativ viel Strom. Die Gesamtnote lautet daher nur „Ausreichend“.


Monoblöcke im Test: Kein Modell ist besser als „befriedigend“

Testsieger unter den mobilen Modellen ist das DeLonghi-Klimagerät

Foto: De’Longhi I PAC N90 Eco Silent tragbare Klimaanlage

Bestes mobiles Klimagerät im Test ist das DeLonghi Pinguino PAC N90ECO Silent (etwa 585 Euro) mit der Note „Befriedigend“. Die Kühlleistung kann nicht überzeugen, zudem ist das Gerät laut und wenig energieeffizient. Die Handhabung ist einfach, der Fensterspalt lässt sich aber kaum abdichten. Wie alle getesteten Monoblöcke arbeitet das DeLonghi-Klimagerät dafür mit einem Kühlmittel mit geringer Treibhauswirkung.

Die Note „Ausreichend“ geht an die Monoblöcke Midea Europe Comfee MPPH-09CRN7 (etwa 315 Euro) und Trotec PAC 2600X (etwa 450 Euro). Beide Geräte fallen mit höchstens mittelmäßiger Kühlleistung auf und arbeiten wenig energieeffizient. Der Suntec Wellness Impuls 2.6 Eco R290 (etwa 390 Euro) verbraucht sehr viel Energie, ist relativ laut und benötigt lange, um den Raum zu kühlen. Der Monoblock bekommt daher die Note „Mangelhaft“.

Fazit: Split-Klimageräte schlagen die Monoblöcke im Klimageräte-Test von Stiftung Warentest (Ausgabe 6/2020). Die besten Testkandidaten stammen von Daikin und Toshiba. Wer die Klimaanlage lediglich an einzelnen Tagen im Jahr einsetzen möchte, kann sich für ein mobiles Klimagerät entscheiden. Testsieger in dieser Kategorie ist der Monoblock von DeLonghi.

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.

Wasserfilter günstig kaufen: Diese 3 Modelle sind empfehlenswert 8 Wasserfilter im Test: Die Filterleistung lässt schon nach kurzer Zeit nach Grundig GW7P79419W: Die erste Waschmaschine mit Mikroplastikfilter Trinkrucksack günstig kaufen: Die 3 besten Trinkrucksäcke unter 50 Euro