8 Auto-Kühlboxen im Test: WAECO ist zweimal Testsieger

Sie suchen eine gute Kühlbox fürs Auto? Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung hat in Kooperation mit dem ACE Auto Club Europa acht Kühlboxen mit 12 Volt-Anschluss getestet – darunter fünf günstige Modelle mit thermoelektrischer Kühlung (Peltier) und drei hochwertige Kühlboxen mit Kompressor. Das Ergebnis: Fünf von acht Kühlboxen im Test sind „sehr empfehlenswert“ und zwei „empfehlenswert“. Eine Kühlbox muss sich mit dem Urteil „bedingt empfehlenswert“ begnügen. Testsieger sind zwei Kühlboxen von WAECO. Das Modell CFX 35 führt die Riege der Kompressor-Kühlboxen an. Die teuerste Kühlbox im Test glänzt mit Bestnoten in puncto Kühlleistung, Isoliervermögen und Effizienz.

Foto: WAECO | CoolFreeze CFX 35

Foto: WAECO | CoolFreeze CFX 35

Darüber hinaus ist die Kompressor-Kühlbox WAECO CFX 35 (ab 650 Euro, hier erhältlichWAECO CFX 35 bei Amazon) sehr leise und somit ideal für den Campingurlaub. Die Verarbeitung und Ausstattung der Box fielen ebenfalls positiv ins Gewicht: So bietet die WAECO CFX 35 neben einem 24 und 230 Volt-Anschluss auch eine digitale Temperaturvorwahl bis -22 °C, eine Eco-Funktion und einen Tiefentladeschutz für die Autobatterie. Manko: Mit rund 17,66 kg Gewicht ist die Kühlbox von WAECO recht schwer.

Alle Kompressor-Kühlboxen sind „sehr empfehlenswert“

Zweitbeste Kompressor-Kühlbox im Test ist die Ezetil Cooler and Freezer EZC 25 (um 480 Euro). Der Silbersieger überzeugt mit guten Kühlleistungen und gutem Isoliervermögen. Zudem ist die rund 14 kg schwere Ezetil Cooler and Freezer EZC 25 leise, robust und einfach zu handhaben. Auch diese Kühlbox bietet einen Tiefentladeschutz für die Autobatterie. Das Nutzvolumen beträgt 22,9 l.

Bronze geht an die Fritz Berger Tristar Hybridcool 45C (ab 220 Euro, hier erhältlichFritz Berger Tristar HybridCool 45 HC bei Amazon), die insbesondere mit guter Kühlleistung, sehr guter Verarbeitung und geringer Geräuschentwicklung punktet. Der Kompressor springt allerdings nur mit 220-Volt-Stromversorgung an. Im 12-Volt-Gleichstrombetrieb schalte das Gerät automatisch auf die weniger effiziente Peltier-Technik um, schreibt die GTÜ. Des Weiteren wiegt die Kühlbox von Fritz Berger stolze 18,32 kg – bietet dafür aber 41,4 l Nutzvolumen.

WAECO TropiCool TC 21FL kühlt auch im 220-Volt-Betrieb

Bei den Elektro-Kühlboxen hat die WAECO TropiCool TC 21FL die Nase vorn. Der Testsieger kühlt und isoliert gut und „schafft im 220-Volt-Betrieb fast das Kühlniveau der Kompressor-Boxen.“ Überdies ist die WAECO-Kühlbox (ab 170 Euro, hier erhältlichWAECO TropiCool TC 21FL bei Amazon) robust, leise und einfach zu handhaben. Highlight: Neben einem 24/230 Volt-Anschluss ist auch eine Heizfunktion an Bord. Die Thermo-Kühlbox wiegt 7,26 kg und bietet 20,7 l Nutzvolumen.

Platz 2 belegt die Mobicool G26 AC/DC (um xx Euro, hier erhältlich), die mit 3,8 kg zu den leichtesten Kühlboxen im Test gehört. Die Zweitplatzierte kühlt gut, isoliert gut, arbeitet leise und ist einfach zu handhaben. Weitere Pluspunkte gibt es für den 230 Volt-Anschluss und die Heizfunktion. Was die Effizienz anbelangt, muss man jedoch Abstriche machen. Die Mobicool G26 AC/DC bietet 26,7 l Nutzvolumen.

Zu den „empfehlenswerten“ Kühlboxen zählen die Fritz Berger Mobicool TC-23-12 (um 45 Euro, hier erhältlichFritz Berger Mobicool TC-23-12 bei Amazon) und Ezetil Energie-Spar-Kühlbox E 26 EEI (ab 60 Euro, hier erhältlichEzetil Energie-Spar-Kühlbox E 26 EEI bei Amazon). Die Campingaz PowerBox 36 l Classic (etwa 40 Euro) stufen die Tester als „bedingt empfehlenswert“ ein. Die Gründe dafür erfahren Sie online unter gtue.de. Eine Übersicht der einzelnen Ergebnisse zeigt die folgende Tabelle. Einen Ratgeber zum Thema Kühlboxen finden Sie auf dieser Seite.

Grafik: GTÜ | Testergebnisse im Überblick

Grafik: GTÜ | Testergebnisse im Überblick

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