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Wer mit dem Rad unterwegs ist und seinen Kopf vor Verletzungen schützen möchte, trägt Helm. Dabei gilt: Jeder Fahrradhelm bietet einen besseren Schutz als keiner. Einige Hersteller setzen auf besondere Schutzsysteme wie MIPS (Multi-directional Impact Protection System), bei dem sich eine Kunststoffschale im Inneren des Helms unabhängig von der Außenhülle bewegt und so Rotationskräfte ablenken soll. Unbedingt nötig sind solche Extras jedoch nicht. Das zeigt ein Test von Stiftung Warentest (Heft 4/2024). Insgesamt 14 Fahrradhelme für Erwachsene haben sich dem Test gestellt, drei erhalten die Note „Gut“. Nur einer davon verfügt über MIPS. Erstmals im Test mit dabei sind drei speziell für S-Pedelecs ausgelegte Helme, die den Kopf bei Aufprallunfällen mit höheren Geschwindigkeiten schützen sollen. Ihre Testergebnisse fallen allerdings nur mittelmäßig aus. Ein Fahrradhelm im Test weist größere Sicherheitsmängel auf und fällt durch.

⭐ Unsere Empfehlungen laut Stiftung Warentest

In der folgenden Tabelle siehst du die besten Fahrradhelme im Test von Stiftung Warentest auf einen Blick.

Vorschau
Testsieger
uvex urban Planet - robuster City-Helm für Damen und Herren - aus Recyclingmaterial - optimierte Belüftung - deep Space matt - 58-61 cm
Gute Alternative
ALPINA Gent MIPS - Reflektierender, Optimal Sichtbarer & Sicherer MIPS Fahrradhelm mt Fliegennetz Für Erwachsene, be Visible Gloss, S (51-56 cm)
Ohne Schadstoffe
Lazer City-Helm Codax KinetiCore, Matte Full White
Produkt
uvex urban Planet – robuster City-Helm für Damen und Herren – aus Recyclingmaterial – optimierte Belüftung – deep Space matt – 58-61 cm
ALPINA Gent MIPS – Reflektierender, Optimal Sichtbarer & Sicherer MIPS Fahrradhelm mt Fliegennetz Für Erwachsene, be Visible Gloss, S (51-56 cm)
Lazer City-Helm Codax KinetiCore, Matte Full White
Testurteil
„Gut“ (Stiftung Warentest 4/2024)
„Gut“ (Stiftung Warentest 4/2024)
„Befriedigend“ (Stiftung Warentest 4/2024)
Prime-Vorteil
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Preis
89,95 €
129,95 €
58,26 €
Testsieger
Vorschau
uvex urban Planet - robuster City-Helm für Damen und Herren - aus Recyclingmaterial - optimierte Belüftung - deep Space matt - 58-61 cm
Produkt
uvex urban Planet – robuster City-Helm für Damen und Herren – aus Recyclingmaterial – optimierte Belüftung – deep Space matt – 58-61 cm
Testurteil
„Gut“ (Stiftung Warentest 4/2024)
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Gute Alternative
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ALPINA Gent MIPS - Reflektierender, Optimal Sichtbarer & Sicherer MIPS Fahrradhelm mt Fliegennetz Für Erwachsene, be Visible Gloss, S (51-56 cm)
Produkt
ALPINA Gent MIPS – Reflektierender, Optimal Sichtbarer & Sicherer MIPS Fahrradhelm mt Fliegennetz Für Erwachsene, be Visible Gloss, S (51-56 cm)
Testurteil
„Gut“ (Stiftung Warentest 4/2024)
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Lazer City-Helm Codax KinetiCore, Matte Full White
Produkt
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„Befriedigend“ (Stiftung Warentest 4/2024)
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Bester Fahrradhelm im Test von Stiftung Warentest: UVEX Urban Planet

An die Spitze der Testkandidaten setzt sich der Uvex Urban Planet LED mit der Note „Gut“. Er bietet den insgesamt besten Unfallschutz im Test und kann auch mit seiner Ausstattung überzeugen. Er bringt ein Fliegengitter, Reflektoren und ein LED-Rücklicht mit. Lediglich ein Schirm fehlt ihm. Ein kleines Manko ist das eher hohe Gewicht.

Das Testurteil „Gut“ geht auch an den Alpina Gent Mips, der mit einem abnehmbaren Schirm daherkommt und zudem über ein Fliegengitter, Reflektoren und ein batteriebetriebenes Rücklicht verfügt. Auch er schützt den Kopf zuverlässig vor Verletzungen.

Gleichauf liegt der günstigste „gute“ Fahrradhelm im Test, der Limar Torino. Er ist besonders leicht und dennoch sicher verarbeitet. Ein Fliegengitter fehlt, ein Schirm, Reflektoren und ein aufladbares Rücklicht sind aber vorhanden. Alle drei Modelle lassen sich einfach handhaben und an die Kopfform anpassen. Kritik übt Stiftung Warentest nur an der unzureichenden Kennzeichnung des Limar Torino.

Um eine Auszeichnung nach der Norm Din EN 1078 zu erhalten, müssen Fahrradhelme gewisse Tests überstehen. Dabei wird zum Beispiel geprüft, ob sie den Kopf bei einem senkrechten Aufprall auf waagerechte Flächen oder Kanten schützen. Für S-Pedelec-Helme gilt die neue niederländische Norm NTA 8776. Die Tests ähneln sich, werden allerdings bei einer um 20 Prozent höheren Geschwindigkeit durchgeführt.

Der aktuelle Test von Stiftung Warentest legt strengere Kriterien an und prüft zum Beispiel auch, wie gut die Helme den Kopf bei einem seitlichen Aufprall vor Verletzungen schützen. Genau da zeigen viele Fahrradhelme Schwächen. Das große Mittelfeld erhält daher nur die Note „Befriedigend“. Sieben herkömmliche Fahrradhelme und die drei S-Pedelec-Helme schneiden mit dieser Note ab. Unter den herkömmlichen Fahrradhelmen lassen sich

  • der Lazer Codax KinetiCore,
  • der Giro Fixture Mips II,
  • der Abus HUD-Y,
  • der Decathlon BTwin CBH 540 Bowl,
  • der Prophete Eco Urban und
  • der Cube Fleet

zudem nur mühsam an die Kopfform anpassen. Einzig der sehr günstige Lidl Crivit Fahrradhelm mit Rücklicht sitzt gut und bietet zudem als einziger Helm im Test eine gute Sichtbarkeit im Dunkeln. Die S-Pedelec-Helme Abus Pedelec 2.0 Mips und Ked Mitro UE-1 lassen sich einfacher einstellen. Beim Cratoni Commuter muss zum Einstellen des Riemens das Pad unter dem Gurtschloss zunächst entfernt, dann wieder angebracht werden. Ohne Pad kann der Helm zu einfach vom Kopf gezogen werden.

An den Casco E.Motion 2 geht nur die Note „Mangelhaft“. Stiftung Warentest zufolge hätte dieses Modell in seiner aktuellen Ausführung nicht in den Verkauf gelangen dürfen, da das Gurtschloss am Helm in der Belastungs- und Abstreifprüfung bricht. Zudem sitzt er nicht fest und könnte bei einem Unfall vom Kopf rutschen.

Fazit

An drei von 14 geprüften Fahrradhelmen im Test vergibt Stiftung Warentest die Note „Gut“ (Ausgabe 4/2024): Zum Testsieger wird der Uvex Urban Planet LED, gefolgt vom Alpina Gent Mips und dem günstigen Lima Torino, dem Preistipp der Tester. Alle drei bieten einen hohen Unfallschutz und sitzen ebenso bequem wie sicher auf dem Kopf.

Tipp: Wenn du dein Fahrrad zusätzlich sichern möchtest, lohnt sich ein gutes Fahrradschloss. Und wenn auch Kinder mitfahren, sind passende Fahrradhelme für Kinder besonders wichtig.

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💡 Worauf es bei einem Fahrradhelm ankommt

Beim Kauf eines Fahrradhelms kommt es vor allem auf Sicherheit und Passform an. Besonders wichtig sind folgende Punkte:

Unfallschutz: Der wichtigste Faktor ist die Schutzwirkung bei einem Sturz. Gute Helme dämpfen Aufprallkräfte zuverlässig und schützen auch den Hinterkopf und die Schläfen.

Passform und Sitz: Ein Helm schützt nur dann richtig, wenn er gut sitzt. Er sollte eng anliegen, nicht verrutschen und sich individuell einstellen lassen.

Belüftung und Komfort: Für längere Fahrten sind ausreichend Lüftungsöffnungen wichtig, damit der Kopf nicht überhitzt.

Sichtbarkeit: Reflektoren oder integrierte Lichter erhöhen die Sicherheit im Straßenverkehr deutlich, besonders bei Dunkelheit

FAQ — Häufige Fragen zu Fahrradhelmen

Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um Fahrradhelme im Überblick.

Welche Größe brauche ich bei einem Fahrradhelm?

Die richtige Größe richtet sich nach dem Kopfumfang. Die meisten Fahrradhelme sind in Größenbereichen angegeben, zum Beispiel:

  • S: ca. 51–55 cm
  • M: ca. 55–58 cm
  • L: ca. 58–62 cm

Ein gut sitzender Helm liegt eng am Kopf an, ohne zu drücken, und lässt sich über ein Verstellsystem individuell anpassen. Wichtig: Die Größen können je nach Hersteller leicht variieren. Deshalb solltest du immer deinen Kopfumfang messen und mit der Größentabelle des jeweiligen Modells abgleichen.

Muss ein Fahrradhelm teuer sein?

Nein, teure Fahrradhelme sind nicht automatisch sicherer. In Tests schneiden regelmäßig auch günstige Modelle mit sehr guten Schutzwerten ab, während manche teure Helme schlechter abschneiden. Entscheidend sind daher die Testergebnisse.

Wie lange kann man einen Fahrradhelm nutzen?

Ein Fahrradhelm sollte nach einem Sturz sofort ersetzt werden, da die stoßdämpfende Innenschale beschädigt sein kann – oft ohne sichtbare Risse. Auch ohne Unfall lässt die Schutzwirkung mit der Zeit nach, weil Materialien wie EPS-Schaum durch UV-Strahlung, Schweiß und Temperaturschwankungen spröder werden und Stöße weniger gut dämpfen. Deshalb wird ein Austausch nach etwa 3 bis 5 Jahren empfohlen.

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