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Rudertraining gilt als besonders effektiv, da es viele verschiedene Muskelgruppen beansprucht und zugleich die Gelenke schont. Damit der Bewegungsablauf möglichst flüssig gelingt, arbeiten Rudergeräte mit unterschiedlichen Widerstandssystemen wie Wasser oder Magneten. Stiftung Warentest hat in Ausgabe 1/2025 acht Rudergeräte für den Heimgebrauch getestet, von denen drei die Note „Gut“ erhalten. Testsieger ist das Christopeit WP 5000, während das Decathlon Domyos 500 B als Preistipp überzeugt.
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Die drei besten Rudergeräte im Test von Stiftung Warentest
Testsieger Christopeit WP 5000 – rudert besonders flüssig: Bestes Rudergerät im Test von Stiftung Warentest ist das Christopeit WP 5000. Der Testsieger ermöglicht ein besonders gleichmäßiges Training. Der Widerstand lässt sich über Wasser und Magneten erzeugen und in mehreren Stufen einstellen. Das Rudergerät ist robust und lässt sich dank der einfahrbaren Laufschiene platzsparend verstauen. Eine Handyhalterung ist ebenfalls vorhanden. Ohne App stehen allerdings nur wenige Trainingsdaten zur Verfügung, und bei nicht gerade geführtem Zuggurt kann dieser leicht von der Führungsrolle rutschen.
WaterRower Eiche – robust und nah am echten Rudern: Die Note „Gut“ vergibt Stiftung Warentest auch an den WaterRower Eiche. Das Rudergerät arbeitet klassisch mit Wasserwiderstand und ermöglicht ein angenehmes Training. Der Widerstand lässt sich zwar nicht verstellen, das Training kann aber durch stärkeres Ziehen am Zuggurt und eine höhere Schlagzahl intensiviert werden. Das soll dem echten Rudern besonders nahekommen. Ein Pluspunkt ist die sehr robuste Verarbeitung: Im Dauertest erwies sich das Rudergerät als besonders belastbar. Über das Display lassen sich eigene Trainingseinheiten speichern, die Menüführung ist allerdings etwas umständlich.
Preistipp Decathlon Domyos 500 B – günstig und praktisch zu verstauen: Ebenfalls „gut“ ist das Decathlon Domyos 500 B mit Magnetwiderstand. mit Magnetwiderstand. Das günstige Rudergerät ist für etwa 450 Euro zu haben und wird zum Preistipp der Tester. Der Widerstand lässt sich in vielen Stufen verstellen, das Training ist angenehm. Über das große Display lassen sich auch verschiedene Trainingsprogramme wie Intervalltraining auswählen, zudem werden viele Trainingsdaten angezeigt. Anders als die anderen beiden Testsieger kann das Gerät mittels mitgeliefertem Brustgurt auch die Herzfrequenz messen. Die Messergebnisse sind jedoch ungenau, da das Signal immer wieder abbricht. Praktisch für kleine Wohnungen: Das Decathlon lässt sich sicher hochkant lagern und steht dabei stabil.
So bewähren sich die übrigen Rudergeräte im Test
Für vier weitere Rudergeräte gibt es die Note „Befriedigend“. Das Sportstech RSX 500 arbeitet mit Magnetwiderstand; Widerstand und Trainingsprogramme lassen sich über das Display einstellen. Der Bewegungsablauf ist flüssig, allerdings eignet sich das Gerät nur für Personen mit einem Körpergewicht von maximal 100 kg. Der mitgelieferte Brustgurt misst die Herzfrequenz leider ungenau.
Das Skandika Nemo V Hybrid ist ein Hybridgerät mit Wasser- und Magnetwiderstand und lässt sich leicht über das Display einstellen. Ohne App bietet es allerdings nur wenig Trainingsvielfalt. Hochkant verstaut, kippt das Gerät leicht um. Dieses Problem zeigt sich auch beim Hammer Water Stream II. Beim Training erweist sich das Rudergerät mit Wasserwiderstand als gleichmäßig. Gut gefällt auch der etwas höher gelegene Sitz. Der Widerstand lässt sich allerdings nicht verstellen.
Ebenfalls mit Wasserwiderstand arbeitet der vergleichsweise teure Life Fitness Row HX Trainer. Das Training gestaltet sich angenehm. Der Widerstand lässt sich am Wassertank verstellen, was allerdings nur umständlich funktioniert. Ohne App stellt das Gerät nur wenige Trainingsdaten zur Verfügung. Hochkant verstaut, kippt es leicht um.
Der Kettler Rower 2.0 mit Magnetwiderstand erhält die Note „Ausreichend“. Die Trainingseigenschaften und die Herzfrequenzmessung überzeugen, allerdings besteht beim Hochklappen der Laufschiene die Gefahr, das mit dem Display verbundene Kabel einzuklemmen.
Fazit zum Rudergeräte-Test von Stiftung Warentest
Stiftung Warentest zeigt, dass ein gutes Rudergerät nicht unbedingt teuer sein muss: Drei der acht getesteten Modelle erhalten die Note „Gut“, darunter mit dem Decathlon Domyos 500 B auch ein vergleichsweise günstiges Gerät.
Wer möglichst flüssig und gleichmäßig rudern möchte, ist mit dem Testsieger Christopeit WP 5000 gut beraten. Das Decathlon Domyos 500 B ist dagegen interessant für alle, die weniger ausgeben möchten und trotzdem ein gutes Rudergerät mit vielen Trainingsmöglichkeiten suchen. Der WaterRower Eiche empfiehlt sich vor allem für Nutzer, die Wert auf ein besonders robustes Gerät und ein möglichst authentisches Rudergefühl durch den Wasserwiderstand legen.
Beim Kauf sollte nicht nur der Widerstand zählen: Wer wenig Platz hat, sollte darauf achten, dass sich das Rudergerät sicher hochkant verstauen lässt. Genau hier zeigen mehrere Modelle im Test Schwächen und können beim Aufstellen kippen. Auch bei der Herzfrequenzmessung gibt es Unterschiede: Von den drei Geräten mit mitgeliefertem Brustgurt misst laut Stiftung Warentest nur eines den Puls zuverlässig.
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FAQ — Die häufigsten Fragen zu Rudergeräten
Welches Rudergerät ist das beste für zu Hause?
Das Christopeit WP 5000 ist das beste Rudergerät für zu Hause im Test 2025 von Stiftung Warentest. Der Testsieger ermöglicht ein besonders gleichmäßiges Training, kombiniert Wasser- und Magnetwiderstand und lässt sich platzsparend verstauen.
Welches Rudergerät ist besser – Wasser oder Magnet?
Wasser-Rudergeräte bieten ein besonders realistisches Rudergefühl, während Magnet-Rudergeräte einen leichter verstellbaren Widerstand ermöglichen. Für ein möglichst natürliches Training ist Wasser besser, während Magnetmodelle besonders praktisch sind, wenn der Widerstand häufig angepasst werden soll.
Welches Rudergerät ist gut und günstig?
Das Decathlon Domyos 500 B ist das beste günstigste Rudergerät im Test 2025 von Stiftung Warentest. Der Preistipp kostet rund 450 Euro, erhält die Note „Gut“ und bietet einen präzise regelbaren Magnetwiderstand sowie verschiedene Trainingsprogramme.
Welches Rudergerät für Anfänger?
Für Anfänger eignet sich das Christopeit WP 5000 besonders gut. Der Testsieger von Stiftung Warentest ermöglicht ein gleichmäßiges Training und lässt sich an den eigenen Leistungsstand anpassen; Stiftung Warentest empfiehlt Einsteigern außerdem, zunächst mit niedriger Belastung zu trainieren.
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