Frei durchatmen: Der Philips Luftreiniger AC3033/10 im Test

Seit Beginn der Corona-Pandemie ist die Nachfrage nach Luftreinigern gestiegen. Die Hoffnung ist, dass die GerĂ€te Viren aus der Luft holen und so das Risiko einer Ansteckung verringern. Das Robert-Koch-Institut (RKI) weist jedoch darauf hin, dass Luftfilter lediglich eine ErgĂ€nzung zum regelmĂ€ĂŸigen LĂŒften bilden. FĂŒr Allergiker bedeutet der Einsatz von Luftreinigern dagegen oft eine große Erleichterung, da sie BlĂŒten- und GrĂ€serpollen sowie Hausstaub aus der Raumluft filtern und das freie Durchatmen ermöglichen. Mit feinen HEPA-Filtern ausgestattet, reduzieren die GerĂ€te auch den Gehalt von Feinstaubpartikeln in der Luft. Wer einen Luftreiniger kaufen möchte, findet mittlerweile eine große Auswahl an GerĂ€ten vor. Das ETM Testmagazin hat sich den Philips Luftreiniger AC3033/10 im Test genauer angesehen (Heft 02/2020) und zeigt sich von seiner Filtrationsleistung rundweg ĂŒberzeugt. FĂŒr das turmförmige, mit drei Filterebenen ausgestattete Modell vergeben die Tester die Note „sehr gut“. Welche Punkte fallen dabei besonders positiv auf?

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FĂŒr wen eignet sich der Philips Luftfilter?

Der Philips-Luftreiniger empfiehlt sich in erster Linie fĂŒr alle Personen, die an Allergien gegen Pollen oder Hausstaub leiden. Die regelmĂ€ĂŸige Luftreinigung bietet jedoch nicht nur fĂŒr Allergiker Vorteile. Mikroskopisch kleine Feinstaubpartikel kommen in jedem Haushalt vor. Mit einer GrĂ¶ĂŸe von 0,1 bis 10 Mikrometern sind sie so klein, dass sie beim Einatmen bis in die Spitze der LungenblĂ€schen gelangen können. Setzen sich die Feinstaubpartikel dort fest, fĂŒhrt dies zu EntzĂŒndungen und damit zu gesundheitlichen Problemen.

Welche Funktion sticht beim Philips AC3033/10 besonders hervor?

Den Testern des ETM Testmagazins gefĂ€llt unter anderem die einfache Handhabung des GerĂ€ts. An der Oberseite befinden sich verschiedene, intuitiv verstĂ€ndliche Touchelemente. Einschalten lĂ€sst es sich durch einen Druck auf die Ein-/Aus-Taste. Alle Tasten auf dem runden Touchelement reagieren schon auf mĂ€ĂŸigen Druck und sind von Rechts- und LinkshĂ€ndern gleichermaßen gut zu erreichen. Das Display lĂ€sst sich bei normalen LichtverhĂ€ltnissen problemlos ablesen. Angezeigt werden die Konzentration von Pollen und anderen Allergenen, Feinstaub sowie Gase und VOCs (hier Infos dazu).

Nach dem Einschalten zieht ein Rotor im Inneren des GerĂ€ts die Raumluft an, die durch Hunderte von kleinen EinlĂ€ssen im GehĂ€use zum Filtersystem strömt. Durch die Rotation im Modellinneren wird die Luft besonders schnell durch die Filter gepresst. Die gereinigte Luft strömt anschließend durch Luftschlitze an der Modelloberseite wieder zurĂŒck in den Raum.

Eine Funktion sticht beim Philips AC3033/10 (etwa 485 Euro, hier bei Amazon) besonders hervor: Das Modell ist mit zwei Sensoren ausgestattet, welche kontinuierlich die LuftqualitĂ€t im Haushalt kontrollieren. Der um das Display laufende Leuchtkreis informiert die Anwender, wie gut die Luft im eigenen Zuhause ist. Blau steht fĂŒr eine sehr gute bis gute LuftqualitĂ€t, Blau-Violette fĂŒr eine befriedigende und Rot fĂŒr eine mangelhafte bis ungenĂŒgende Raumluft. ZusĂ€tzlich verfĂŒgt das GerĂ€t ĂŒber einen Automatikmodus. Ist dieser aktiviert, passt es seine Leistung an die gegebene LuftqualitĂ€t an.

Was ist am Philips Luftreiniger weiter interessant?

Neben dem Automatikmodus bietet der Philips noch zwei weitere Modi: Im Turbomodus arbeitet er auf maximaler Leistung. Dieser Modus empfiehlt sich etwa, wenn Partikel und Gase besonders schnell aus der Luft gefiltert werden sollen. Das fĂŒhrt zu einem höheren Stromverbrauch und einer stĂ€rkeren GerĂ€uschentwicklung als im Automatikmodus. Im Ruhemodus arbeitet das GerĂ€t dagegen mit gedrosselter Leistung und bleibt dabei angenehm leise. Durchschnittlich liegt die im Test gemessene LautstĂ€rke im Ruhemodus bei 28 dB(A). Durch die gedrosselte Leistung sinkt auch der Stromverbrauch. Der Ruhemodus ist von Vorteil, wenn das GerĂ€t etwa nachts im Schlafzimmer betrieben werden soll.

Auch Aufbau und Funktion des Philips Luftfilters können ĂŒberzeugen. FĂŒr die Luftreinigung sorgt ein Filtersystem mit drei Ebenen:

  • Die erste Filterebene besteht aus einem engmaschigen Netz, das Grobpartikel zurĂŒckhĂ€lt.
  • Die zweite Filterebene bildet ein C2 HEPA-Filter. Dieser hĂ€lt auch Feinpartikel wie Baum- und GrĂ€serpollen, Bakterien und Viren zurĂŒck.
  • Die dritte Filterebene besteht aus einem Aktivkohlefilter, die neben GerĂŒchen auch FarbdĂ€mpfe und andere AusdĂŒnstungen absorbiert.

Foto: Philips | AC3033/10 Luftreiniger

Durch diesen Aufbau filtert das GerĂ€t Partikel ab einer GrĂ¶ĂŸe von 0,003 Mikrometern aus der Luft. Dadurch erwischen die Filter sogar eine Vielzahl von Bakterien und Viren. Selbst Corona-Viren können erfasst werden. Diese werden beim Sprechen, Niesen und Husten in Aerosol-Partikeln mit einer GrĂ¶ĂŸe von 0,01 Mikrometern bis 1500 Mikrometern an die Luft abgegeben und verteilen sich anschließend im Raum.

Die Filtrationsleistung des GerĂ€ts erweist sich als sehr stark: In zehn Minuten Betrieb im Automatikmodus erfassen die Filter durchschnittlich 96,4 Prozent aller grĂ¶ĂŸeren Partikel zwischen 2,5 und 10 Mikrometern. Im Turbomodus braucht das Modell dafĂŒr nur 6:52 Minuten, im Ruhemodus erwischt es innerhalb von zehn Minuten immerhin noch 81,9 Prozent aller grĂ¶ĂŸeren Partikel. Auch kleinere Partikel mit 0,3 und 0,5 Mikrometern filtert der Philips zuverlĂ€ssig aus. Im Automatikmodus reduziert er den Gehalt in zehn Minuten um 75,6 Prozent, im Turbomodus um 97,9 Prozent und im Ruhemodus um 42,0 Prozent.

Um eine optimale Funktion zu gewĂ€hrleisten, mĂŒssen die Filter von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden. Wie hĂ€ufig das notwendig ist, hĂ€ngt von der LuftqualitĂ€t im jeweiligen Haushalt ab. Beim Philips nehmen Reinigung und Pflege des Filtersystems nur wenige Minuten in Anspruch.

Letztlich loben die Tester die hochwertige Verarbeitung des GerĂ€ts. Es besteht aus stabilen Materialien, die auch leichte StĂ¶ĂŸe ĂŒberstehen.

Fazit: Der Philips AC3033/10 Luftreiniger (hier kaufen) punktet im Test mit einer einfachen Handhabung und Bedienung, stabiler Verarbeitung, geringer LautstĂ€rke und einer starken Filtrationsleistung. Durch sein gediegenes Design in unauffĂ€lliger Farbgebung fĂŒgt er sich außerdem gut in jeden Haushalt ein. DafĂŒr vergibt das ETM Testmagazin die Note „sehr gut“ (Ausgabe 02/2020).


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