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Eltern schlafen nachts beruhigter, wenn sie wissen, dass auch der Nachwuchs sicher schlummert. Wer eine gute Kindermatratze kaufen möchte, findet zwar eine große Auswahl vor – doch welche Modelle bieten Babys und Kleinkindern wirklich komfortable Liegeeigenschaften und sind sicher verarbeitet? Genau dieser Frage ist Stiftung Warentest zum wiederholten Male nachgegangen. Im aktuellen Test haben sich neun Kindermatratzen mit den Maßen 70×140 cm einer gründlichen Prüfung unterziehen müssen (Heft 10/2024).
⭐ Unsere Empfehlungen laut Stiftung Warentest
Im Gegensatz zu früheren Tests fallen fast alle Testkandidaten durch eine harte bis sehr harte Qualität auf. Das vermindert die Gefahr, dass Kinder während der Nacht zu tief in die Matratze einsinken und ersticken. Die folgende Tabelle zeigt dir die besten Kindermatratzen im Überblick und hilft dir, schnell die richtige Entscheidung zu treffen.
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Die besten Kindermatratzen im Test von Stiftung Warentest
Als beste Kindermatratze im Test überzeugt die Emma Kindermatratze mit sehr langer Haltbarkeit und sehr hoher Sicherheit. Die Liegeeigenschaften gefallen ebenfalls, lediglich die Luftdurchlässigkeit könnte besser sein. Insgesamt lässt sich die Schaumstoffmatratze einfach handhaben und enthält weder umwelt- noch gesundheitsschädliche Stoffe. Die Endnote für den Testsieger lautet „Sehr gut“.
Sicher und sanft schlummern Kinder auch auf der Kindermatratze Träumeland Brise. Die Matratze für Babys und Kleinkinder erhält die Endnote „Gut“ und gefällt durch ihre sichere Verarbeitung sowie die einfache Handhabung. Die Liegeeigenschaften sind insgesamt gut, die Luftdurchlässigkeit sogar sehr gut.
Der Preistipp geht an die günstige Beco Kaja ist langlebig, einfach zu handhaben und bietet gute Liegeeigenschaften. Allerdings hat die Matratze einen scharfkantigen Reissverschluss. Deklaration und Werbeaussagen beurteilt Stiftung Warentest nur als mittelmäßig. Insgesamt gibt es für die Kindermatratze jedoch die Note „Gut“.
Sechs Kindermatratzen im Test sind „befriedigend“
Sechs Kindermatratzen im Test von Stiftung Warentest schneiden mit der Note „Befriedigend“ ab, darunter die günstigste Ikea Krummelur. Sie bietet Kleinkindern in Rückenlage guten und sicheren Schlafkomfort, ist jedoch nicht sehr luftdurchlässig. Die Bett1.de Bodyguard Kindermatratze ist sehr luftdurchlässig und bietet insgesamt gute Liegeeigenschaften, ist aber etwas kürzer, als vom Anbieter angegeben. Dadurch entstehen zwischen Matratze und Bett Lücken, in denen sich Kinder verfangen können. Kritik gibt es abermals an Werbeaussagen und Deklaration.
Fazit
Der Test der Stiftung Warentest (Ausgabe 10/2024) zeigt deutlich: Eine gute Kindermatratze muss nicht teuer sein – wohl aber sicher, atmungsaktiv und ergonomisch. Eltern sollten beim Kauf vor allem auf geprüfte Materialien, eine feste Liegefläche und eine einfache Reinigung achten. Besonders empfehlenswert sind die Emma Kindermatratze und die Träumeland Brise. Mit den besten Liegeeigenschaften überzeugt die Beco Kaja.
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💡 Worauf solltest du beim Kauf achten?
Kindermatratzen unterscheiden sich deutlich stärker als viele denken – vor allem in puncto Sicherheit und Liegeeigenschaften. Genau hier zeigen sich die größten Unterschiede.
Vor dem Kauf solltest du daher besonders auf folgende Punkte achten:
- Härtegrad: Kindermatratzen müssen eher fest sein. Zu weiche Modelle sind ein Risiko, da der Kopf zu tief einsinken kann.
- Sicherheit: Im Test wird geprüft, ob Babys sicher liegen und keine Erstickungsgefahr besteht – das ist der wichtigste Punkt überhaupt.
- Belüftung: Eine gute Luftzirkulation verhindert Wärmestau und sorgt für sicheren Schlaf.
- Schadstoffe: Gerade bei Kindern ist es wichtig, dass Materialien möglichst schadstofffrei sind.
👉 Für die meisten Kinder ist eine feste, gut belüftete Schaumstoffmatratze die beste Wahl.
Tipp: Während bei Kindern vor allem Sicherheit im Vordergrund steht, spielen bei Erwachsenen zusätzlich Komfort und Liegegefühl eine größere Rolle. Passende Empfehlungen findest du in unserem Matratzen-Test.
💡 Welche Kindermatratze ist wirklich sicher?
Im Test zeigt sich, dass Sicherheit der wichtigste Faktor ist:
| Kriterium | Warum wichtig |
|---|---|
| Fester Liegekomfort | verhindert zu tiefes Einsinken |
| Gute Belüftung | reduziert Wärmestau und Schimmel |
| Stabile Kanten | mehr Sicherheit beim Stehen im Bett |
👉 Wichtig: Zu weiche Matratzen sind ungeeignet, da der Kopf zu tief einsinken kann.
💡 Wie schlafen Babys am sichersten?
Der plötzliche Kindstod ist ein Schrecken für Eltern. Die genauen Ursachen sind nicht geklärt. Mediziner gehen aber davon aus, dass eine zu weiche Matratze mit für den plötzlichen Kindstod verantwortlich sein könnte. Dreht sich das Kind auf den Bauch und die Matratze gibt zu sehr nach, liegt der Kopf in einer Kuhle. Das Baby atmet in Folge kohlendioxidreiche Luft ein. Das führt zu Sauerstoffmangel und im schlimmsten Fall bis zum Ersticken. Um dem plötzlichen Kindstod vorzubeugen, sollten Eltern einige Tipps beachten:
- Rückenlage: Babys sollten ausschließlich auf dem Rücken schlafen. Die Bauchlage birgt die erwähnte Gefahr, sauerstoffarme Luft einzuatmen. Aus der Seitenlage heraus könnten Babys sich zu leicht auf den Bauch drehen.
- Schlafsack: In einem Schlafsack schlafen Babys am sichersten. Decken können über das Gesicht des Kindes rutschen. Auch Kissen und Kuscheltiere im Bett bergen ein Erstickungsrisiko.
- Schlafen im eigenen Bettchen: Laut Studien besteht ein höheres Risiko für den plötzlichen Kindstod, wenn Babys zusammen mit den Eltern im Familienbett schlafen. Sicherer schlummern sie im eigenen Bettchen im Elternschlafzimmer.
- Rauchfreie Umgebung: Als größtes Risiko für den plötzlichen Kindstod gilt Nikotin. Achten Sie daher darauf, dass sich Babys ausschließlich in rauchfreier Umgebung aufhalten und schlafen können.
- Stillen: Gestillte Babys haben ein geringeres Risiko, am plötzlichen Kindstod zu sterben. Möglicherweise, da sie nachts häufiger aufwachen als Kinder, die mit der Flasche gefüttert werden.
- Schnuller: Studien legen nahe, dass ein Schnuller vor dem plötzlichen Kindstod schützen kann. Das gilt auch, wenn er nachts aus dem Mund fällt.
- Impfungen: Eltern sollten alle empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen wahrnehmen. Die Erstimmunisierung scheint auch das Risiko für den plötzlichen Kindstod zu senken.
- Alarmmelder: Besorgte Eltern können das Babybett mit Bewegungsmeldern und Sensormatten ausstatten. Die Alarmmelder sind aber nur eine Ergänzung und keinesfalls ein Ersatz für die übrigen Sicherheitshinweise.
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FAQ — Häufige Fragen zu Kindermatratzen
Die Wahl der richtigen Kindermatratze ist für viele Eltern schwieriger als gedacht – vor allem, weil Sicherheit eine große Rolle spielt. Die folgenden Fragen helfen dir, schnell die richtige Entscheidung zu treffen.
Welche Kindermatratze ist die beste?
Die beste Matratze bietet eine feste Liegefläche, gute Belüftung und ist schadstoffarm. Im Test überzeugt besonders die Emma Kindermatratze mit der Note „Sehr gut“.
Warum dürfen Kindermatratzen nicht zu weich sein?
Zu weiche Matratzen erhöhen das Risiko, dass der Kopf zu tief einsinkt. Das kann im schlimmsten Fall die Atmung beeinträchtigen.
Brauchen Kinder eine andere Matratze als Erwachsene?
Ja. Kindermatratzen müssen fester sein und strengere Sicherheitsanforderungen erfüllen.
Wie lange kann eine Kindermatratze genutzt werden?
In der Regel mehrere Jahre – wichtig ist, dass sie ihre Form behält und nicht durchliegt.
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