Sicherer Schlaf fĂŒr mein Baby: 14 Matratzen fĂŒr Kinder im Test

Eltern wĂŒnschen sich, dass ihre Babys und Kleinkinder nachts tief und friedlich schlafen. Vor allem aber sollen sie sicher schlummern. DafĂŒr brauchen Babys und Kleinkinder die richtige Matratze. Eine zu weiche Unterlage kann fĂŒr Kinder nĂ€mlich gefĂ€hrlich werden. Eltern stehen also vor der Frage: Welche Kindermatratze kaufen? Stiftung Warentest hat sich angeschaut, welche Baby- und Kindermatratzen im Format 70×140 cm einen komfortablen und sicheren Schlaf ermöglichen. Basis fĂŒr den Sicherheitstest bildet die Norm Din EN 16890 „Sicherheitstechnische Anforderungen und PrĂŒfverfahren“. Zu den PrĂŒfverfahren gehört der Kugeltest: Eine Kugel wird innerhalb einer Schablone auf die Matratze gelegt. Die Kugel sollte auf der Matratze aufliegen, ohne den Rand der Schablone zu berĂŒhren. Sinkt die Kugel zu weit ein, gilt die Matratze als nicht sicher genug fĂŒr Babys. Sechs Matratzen fĂŒr Kinder im Test bestehen dieses PrĂŒfverfahren nicht. Als Testsieger schneiden die beiden gĂŒnstigsten Modelle ab.

Werbung: Bilder von der Amazon Product Advertising API / Beworbene Produkte (Anzeige) / Amazon-Partnerlinks.
Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten VerkÀufen.

Welche ist die beste Kindermatratze?

Der Testsieger kommt vom dÀnischen Bettenlager

Testsieger unter den Matratzen fĂŒr Babybetten im Test wird die Schaumstoffmatratze Jonas aus dem DĂ€nischen Bettenlager (etwa 99 Euro). Die harte Kindermatratze bietet sichere Bedingungen fĂŒr guten Schlaf. Beide Seiten eignen sich sowohl fĂŒr Babys als auch fĂŒr Kleinkinder. Positiv fĂ€llt die seitliche Trittkante auf. Kritikpunkt sind die widersprĂŒchlichen Angaben zur Waschtemperatur: Mal heißt es, die Kindermatratze könne bei 60 °C gewaschen werden, mal lautet die Waschempfehlung 30 °C. Insgesamt vergibt Stiftung Warentest die Note „Gut“.

Die Ergebnisse fĂŒr Jonas aus dem DĂ€nischen Bettenlager im Überblick:
+ Liegeeigenschaften
+ Haltbarkeit
+ Sicherheit
+ Bezug
+ Handhabung
+ Deklaration und Werbung
+ Gesundheit und Umwelt

Merkmale:
✓ HĂ€rtegrad laut Anbieter: Fest
✓ HĂ€rtegrad nach PrĂŒfergebnis: Hart
✓ Höhe: 10,3 cm
✓ Gewicht: 3,6 kg
✓ Max. Waschtemperatur: 60 °C


Preis-/Leistungssieger: Skönast von Ikea

Mit einem Preis von 70 Euro ist die Ikea Skönast die gĂŒnstigste Kindermatratze im Test von Stiftung Warentest. Die mittelharte Schaumstoffmatratze bietet Babys und Kleinkindern sicheren Schlafkomfort. Eine spezielle Babyseite gibt es dabei nicht. Ein Minuspunkt ist das deutlich vernehmbare Knistern bei Bewegung. Zudem wird der Kern durch den Einfluss von Feuchtigkeit und Temperatur weicher. Das Gesamturteil lautet „Gut“.

Die Ergebnisse fĂŒr die Kindermatratze Ikea Skönast im Überblick:
+ Liegeeigenschaften
+ Sicherheit
+ Bezug
+ Handhabung
+ Gesundheit und Umwelt
Haltbarkeit
Deklaration und Werbung

Merkmale:
✓ HĂ€rtegrad laut Anbieter: keine Angabe
✓ HĂ€rtegrad nach PrĂŒfergebnis: Mittel
✓ Höhe: 8,4 cm
✓ Gewicht: 3,5 kg
✓ Max. Waschtemperatur: 60 °C


Hessnatur: Sehr haltbare Matratze mit Kokos- und Latexseite

Die Kindermatratze Hessnatur Lena (etwa 179 Euro) weist eine mittelweiche Kokosseite und eine weiche Latexseite auf. Sie ĂŒberzeugt vor allem durch ihre Haltbarkeit im Dauerwalzversuch. Kinder und Babys schlafen auf ihr sehr sicher. Eine leichte Abwertung gibt es fĂŒr die unklare Deklaration und die Werbeaussagen. Mit 7 kg ist das Modell Lena die schwerste Kindermatratze im Test. Das Gesamturteil lautet „Gut“.

Die Ergebnisse fĂŒr die Hessnatur Lena im Überblick:
+ Liegeeigenschaften
+ Haltbarkeit
+ Sicherheit
+ Bezug
+ Handhabung
+ Gesundheit und Umwelt
Deklaration und Werbung

Merkmale:
✓ HĂ€rtegrad laut Anbieter: keine Angabe
✓ HĂ€rtegrad nach PrĂŒfergebnis: Mittel/ Weich
✓ Höhe: 8,7 cm
✓ Gewicht: 7,0 kg
✓ Max. Waschtemperatur: 60 °C


Prolana ĂŒberzeugt mit sehr guter Haltbarkeit

Auch die Prolana Kati Plus (etwa 159 Euro) erweist sich als sehr haltbare Matratze und ĂŒbersteht den Dauerwalzversuch mit Bravour. Die Kokosseite ist hart, die Latexseite mittelhart. Die Tester schĂ€tzen auch diese Matratze als sehr sicher fĂŒr Babys und Kleinkinder ein. Kritikpunkt sind abermals unklare Deklaration und Werbeaussagen. Außerdem lĂ€uft der Bezug beim Waschen ein. Insgesamt vergibt Stiftung Warentest die Note „Gut“.

Die Ergebnisse fĂŒr die Prolana Kati Plus im Überblick:
+ Liegeeigenschaften
+ Haltbarkeit
+ Sicherheit
+ Bezug
+ Handhabung
+ Gesundheit und Umwelt
Deklaration und Werbung

Merkmale:
✓ HĂ€rtegrad laut Anbieter: keine Angabe
✓ HĂ€rtegrad nach PrĂŒfergebnis: Hart/ Mittel
✓ Höhe: 8,3 cm
✓ Gewicht: 6,8 kg
✓ Max. Waschtemperatur: 60 °C


Paradies Sara: Weiche Matratze fĂŒr sicheren Schlafkomfort

Obwohl die Kindermatratze Paradies Sara (etwa 129 Euro) mit weichem HĂ€rtegrad daherkommt, bietet sie sicheren Schlafkomfort fĂŒr Babys und Kleinkinder. DafĂŒr sorgt der sehr feste Bezug. Die Schaumstoffmatratze ist mit einer umlaufenden Trittkante ausgestattet und mit 3 kg ein echtes Leichtgewicht. Die Gesamtnote der Stiftung Warentest lautet „Gut“.

Die Ergebnisse fĂŒr die Paradies Sara im Überblick:
+ Liegeeigenschaften
+ Haltbarkeit
+ Sicherheit
+ Bezug
+ Handhabung
+ Gesundheit und Umwelt
Deklaration und Werbung

Merkmale:
✓ HĂ€rtegrad laut Anbieter: keine Angabe
✓ HĂ€rtegrad nach PrĂŒfergebnis: Weich
✓ Höhe: 9,7 cm
✓ Gewicht: 3,0 kg
✓ Max. Waschtemperatur: 60 °C


2 Matratzen fĂŒr Babybetten sind “befriedigend”

Die Aro ArtlĂ€nder NonPlusUltra kbA-Bio-BW-Matratze (etwa 121 Euro) ist als einzige Babymatratze im Test mit Liegezonen und einer Inkontinenzeinlage ausgestattet. Die Schaumstoffmatratze hat eine mittelharte Kleinkindseite und eine harte Babyseite, außerdem weist sie eine seitliche Trittkante auf. Bei der Vitalis Filius (etwa 100 Euro) ist die Trittkante sogar umlaufend. Beide Seiten der Schaumstoffmatratze sollen sich fĂŒr Babys und Kleinkinder eignen. Sowohl die Aro ArthlĂ€nder als auch die Vitalis Filius weisen jedoch SicherheitsmĂ€ngel auf: Sie bergen das Risiko fĂŒr einen Ă€ußeren Verschluss der Atemwege. FĂŒr beide Modelle vergibt Stiftung Warentest die Note „Befriedigend“.


Mangelnde Sicherheit: 7 Kindermatratzen im Test sind „mangelhaft“

Sieben der getesteten Matratzen fĂŒr Babys und Kleinkinder können die Norm Din EN 16890 nicht erfĂŒllen. Die Norm soll Kinder vor verschluckbaren Kleinteilen schĂŒtzen, außerdem vor dem Ersticken, wenn Nase und Mund gleichzeitig blockiert werden. Sieben Kindermatratzen versagen im Norm-Test:

  • die Alvi Max (134 Euro),
  • die Julius Zöllner Dr. LĂŒbbe Air Plus (110 Euro),
  • die Julius Zöllner Dr. LĂŒbbe Baby Dream Comfort (150 Euro),
  • die MFO Matratze Dornröschen (129 Euro),
  • die Pinolino KindertrĂ€ume Allergo-Vlies (110 Euro),
  • die TrĂ€umeland Schlummerstern (135 Euro) und
  • die WaschbĂ€r Kindermatratze Kokos/Latex (179 Euro).

MFO besteht als einzige der „mangelhaften“ Kindermatratzen im Test den Kugeltest. Bei den sechs weiteren Modellen sinkt die Kugel zu weit ein. Kinder, die jĂŒnger als ein Jahr sind, sollten nicht auf diesen Matratzen schlafen. Außer WaschbĂ€r leiden alle weiteren „mangelhaften“ Matratzen zudem deutlich unter dem Einfluss von Temperatur und Feuchtigkeit. Der Kern der Pinolino Kindermatratze wird hĂ€rter, die anderen Modelle werden um 20 bis 30 Prozent weicher.


Wie schlafen Babys am sichersten?

Der plötzliche Kindstod ist ein Schrecken fĂŒr Eltern. Die genauen Ursachen sind nicht geklĂ€rt. Mediziner gehen aber davon aus, dass eine zu weiche Matratze mit fĂŒr den plötzlichen Kindstod verantwortlich sein könnte. Dreht sich das Kind auf den Bauch und die Matratze gibt zu sehr nach, liegt der Kopf in einer Kuhle. Das Baby atmet in Folge kohlendioxidreiche Luft ein. Das fĂŒhrt zu Sauerstoffmangel und im schlimmsten Fall bis zum Ersticken. Um dem plötzlichen Kindstod vorzubeugen, sollten Eltern einige Tipps beachten:

  • RĂŒckenlage: Babys sollten ausschließlich auf dem RĂŒcken schlafen. Die Bauchlage birgt die erwĂ€hnte Gefahr, sauerstoffarme Luft einzuatmen. Aus der Seitenlage heraus könnten Babys sich zu leicht auf den Bauch drehen.
  • Schlafsack: In einem Schlafsack schlafen Babys am sichersten. Decken können ĂŒber das Gesicht des Kindes rutschen. Auch Kissen und Kuscheltiere (hier ein Testbericht) im Bett bergen ein Erstickungsrisiko.
  • Schlafen im eigenen Bettchen: Laut Studien besteht ein höheres Risiko fĂŒr den plötzlichen Kindstod, wenn Babys zusammen mit den Eltern im Familienbett schlafen. Sicherer schlummern sie im eigenen Bettchen im Elternschlafzimmer.
  • Rauchfreie Umgebung: Als grĂ¶ĂŸtes Risiko fĂŒr den plötzlichen Kindstod gilt Nikotin. Achten Sie daher darauf, dass sich Babys ausschließlich in rauchfreier Umgebung aufhalten und schlafen können.
  • Stillen: Gestillte Babys haben ein geringeres Risiko, am plötzlichen Kindstod zu sterben. Möglicherweise, da sie nachts hĂ€ufiger aufwachen als Kinder, die mit der Flasche gefĂŒttert werden.
  • Schnuller: Studien legen nahe, dass ein Schnuller vor dem plötzlichen Kindstod schĂŒtzen kann. Das gilt auch, wenn er nachts aus dem Mund fĂ€llt.
  • Impfungen: Eltern sollten alle empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen wahrnehmen. Die Erstimmunisierung scheint auch das Risiko fĂŒr den plötzlichen Kindstod zu senken.
  • Alarmmelder: Besorgte Eltern können das Babybett mit Bewegungsmeldern und Sensormatten ausstatten. Die Alarmmelder sind aber nur eine ErgĂ€nzung und keinesfalls ein Ersatz fĂŒr die ĂŒbrigen Sicherheitshinweise.

Fazit: Welche ist die beste Kindermatratze? Der Test von Stiftung Warentest (Heft 10/2018) zeigt, dass gute QualitĂ€t nicht teuer sein muss. Die beiden Testsieger Jonas aus dem DĂ€nischen Bettenlager und Skönkast von Ikea gibt es bereits fĂŒr unter 100 Euro.

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.

Babyfon mit Kamera gĂŒnstig kaufen: Die besten Modelle unter 150 Euro Komfortable Mitfahrgelegenheit: Diese Buggys und Jogger ĂŒberzeugen im Test Sicher und komfortabel: Die Pampers-Babywindeln schneiden am besten ab Kindermatratzen im Test von Öko-Test: 7 Modelle bestehen mit Bestnote