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In einem Schlafsack sollen Babys warm und vor allem sicher schlafen. Entscheidend ist deshalb nicht nur das Material, sondern auch, dass Halsausschnitt und Größenangaben zum Kind passen. ÖKO-TEST hat in Ausgabe 10/2023 insgesamt 15 Ganzjahresschlafsäcke der Längen 70 bis 80 cm auf Sicherheit, Verarbeitung und Schadstoffe geprüft. Nur sechs Babyschlafsäcke können die Tester empfehlen. Am besten schneiden die Modelle von Dimo-Tex, Julius Zöllner und dm ab.

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Die drei besten Babyschlafsäcke im ÖKO-TEST

Bei allen drei „sehr guten“ Babyschlafsäcken sind die Größenangaben stimmig und der Halsausschnitt so geschnitten, dass Babys nicht zu weit in den Schlafsack rutschen können.

Dimo Organic Schlafsack Fox – Bio-Baumwolle mit Schwächen am Reißverschluss: Der Dimo Organic Schlafsack Fox von Dimo-Tex gehört zu den drei besten Babyschlafsäcken im ÖKO-TEST. Außen besteht er aus Bio-Baumwolle, die Füllung aus Polyester. Bedenkliche Inhaltsstoffe bemängelt ÖKO-TEST nicht. Einen Schwachpunkt gibt es bei der Verarbeitung: Nach dem Waschen wurden die Enden des Reißverschlusses scharfkantig. Auch die Gebrauchs- und Warnhinweise sind nur teilweise vorhanden.

Julius Zöllner Organic Wild Friends – Bio-Baumwolle und keine Funktionsmängel: Der Julius Zöllner Schlafsack Organic Wild Friends erreicht im ÖKO-TEST ebenfalls das Gesamturteil „Sehr gut“. Obermaterial und Futter bestehen aus Baumwolle, beim Obermaterial kommt Bio-Baumwolle zum Einsatz; die Füllung besteht aus Polyester. Bei der Funktionsprüfung fanden die Tester keine weiteren Mängel. Lediglich bei der Verarbeitung schneidet der Schlafsack nur durchschnittlich ab.

Pusblu Kinder Schlafsack Schaf-Motiv – günstig und am besten verarbeitet: Der Pusblu Kinder Schlafsack Schaf-Motiv von dm kostet rund 20 Euro und erhält ebenfalls das Urteil „Sehr gut“. Das Obermaterial besteht zu 98 Prozent aus Bio-Baumwolle und zu zwei Prozent aus Viskose, das Futter aus Bio-Baumwolle. Von den drei Spitzenmodellen schneidet der Pusblu bei der Verarbeitung am besten ab. Lediglich die Gebrauchs- und Warnhinweise sind nicht vollständig.

Die Babyschlafsäcke von Bornino, C&A und Engel sind „gut“

Bei allen drei mit „Gut“ bewerteten Babyschlafsäcken passt der Halsausschnitt zur angegebenen Körpergröße.

Bornino Home Ganzjahresschlafsack 2,5 TOG – Schwächen bei Verarbeitung und Inhaltsstoffen: ÖKO-TEST bemängelt beim Bornino Home Ganzjahresschlafsack einen erhöhten Antimon-Gehalt. Im Praxistest brach außerdem der Reißverschlussgriff ab. Zu lange schlaufenförmige Fäden können dazu führen, dass sich Finger oder Zehen darin verfangen.

C&A Baby-Schlafsack Tier-Prints – ohne Funktionsmängel, Größenangaben nur online: Der C&A Baby-Schlafsack Tier-Prints besteht aus Baumwolle mit Polyesterfüllung und enthält laut ÖKO-TEST keine bedenklichen Inhaltsstoffe. Bei der Funktionsprüfung fanden die Tester keine weiteren Mängel. Die Größenangaben stehen allerdings nicht direkt am Produkt, sondern müssen online nachgeschaut werden.

Engel Baby-Schlafsack – Bio-Schurwolle, aber deutliches Einlaufen beim Waschen: Der Engel Baby-Schlafsack besteht aus Bio-Schurwolle und enthält keine bedenklichen Inhaltsstoffe. Im Waschtest lief das Modell jedoch deutlich in der Länge ein. Außerdem fehlen Gebrauchs- und Warnhinweise.

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Neun Babyschlafsäcke fallen im ÖKO-TEST durch

Bei allen neun durchgefallenen Babyschlafsäcken ist der Halsausschnitt für die angegebene Körpergröße zu groß. Dadurch besteht die Gefahr, dass das Baby zu weit in den Schlafsack rutscht. Fünf Modelle erhalten deshalb insgesamt nur die Note „Mangelhaft“, vier sogar die Note „Ungenügend“.

Mit „Mangelhaft“ bewertet ÖKO-TEST

  • das Alvi Baby-Mäxchen Außensack Gots Underwater World,
  • den Emma & Noah Schlafsack 2.5 TOG Floral Sand,
  • den Odenwälder BabyNest Musselin-Schlafsack,
  • den Sterntaler FunktionsSchlafsack Ben und
  • den Träumeland Außenschlafsack Liebmich Wolke.

Bei Alvi und Odenwälder brachen im Test Teile des Reißverschlusses ab. Beim Sterntaler ist zudem der Antimon-Gehalt erhöht. Der Träumeland-Schlafsack weist mehrere Verarbeitungsmängel auf, darunter abbrechende Reißverschlussgriffe, ein ausgefranstes Etikett und scharfe Kanten am Druckknopf. Laut Hersteller wird dieses Modell bereits seit 2019 nicht mehr produziert.

Noch schlechter schneiden vier weitere Modelle ab. Der Ergee Schlafsack Autos und Schriftzüge von Kik enthält stark erhöhte Antimonwerte und wurde vom Hersteller zurückgerufen. Beim Jako-O Baby Schlafsack Löwe brach der Reißverschlussgriff ab; zudem entstanden Schlaufen, in denen sich kleine Finger verfangen können. Beim Lotties Bunter Bambini Schlafsack Pünktchen kritisiert ÖKO-TEST auftragende Kanten, schlaufenförmige Etiketten und eine nicht waschfeste Kennzeichnung. Beim Vertbaudet Ärmelloser Baby Schlafsack Baby Fox ist die Kennzeichnung ebenfalls nicht waschfest; außerdem wurden PVC/PVDC beziehungsweise chlorierte Verbindungen im Aufdruck nachgewiesen.

Fazit zum Babyschlafsack-Test von ÖKO-TEST

Im Babyschlafsack-Test von ÖKO-TEST (Ausgabe 10/2023) schneiden jeweils drei Modelle mit „Sehr gut“ und drei mit „Gut“ ab. Bei den drei „sehr guten“ Schlafsäcken sind die Größenangaben stimmig und der Halsausschnitt so geschnitten, dass Babys nicht zu weit in den Schlafsack rutschen können. Bedenkliche Inhaltsstoffe bemängelt ÖKO-TEST bei ihnen nicht; lediglich optische Aufheller sind enthalten.

Zu den drei besten Modellen gehören der Dimo Organic Schlafsack Fox, der Julius Zöllner Organic Wild Friends und der Pusblu Kinder Schlafsack Schaf-Motiv von dm. Dimo und Pusblu sind zudem vergleichsweise günstig.

Deutlich schlechter fällt das Ergebnis bei den übrigen Modellen aus: Neun Babyschlafsäcke fallen mit „Mangelhaft“ oder „Ungenügend“ durch, vor allem weil der Halsausschnitt für die angegebene Körpergröße zu groß ist.

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Diese Größe sollte ein Babyschlafsack haben

Ein Babyschlafsack sollte weder zu groß noch zu klein sein. Ist er zu weit, kann das Baby in den Schlafsack hineinrutschen; ein zu kleiner Schlafsack schränkt dagegen die Bewegungsfreiheit ein. Als Richtwert für die passende Länge kann folgende Formel helfen:

Körperlänge – Kopflänge + 10 cm = passende Schlafsacklänge

Die zusätzlichen zehn Zentimeter geben dem Baby Platz zum Strampeln und Wachsen. Der Schlafsack sollte trotzdem nicht „auf Vorrat“ zu groß gekauft werden. Wichtig ist außerdem der Halsausschnitt: Zwischen Hals und Ausschnitt sollte ungefähr ein Finger eines Erwachsenen passen.

TOG-Wert und Raumtemperatur richtig abstimmen

Der TOG-Wert zeigt, wie stark ein Babyschlafsack wärmt: Je höher der Wert, desto wärmer hält der Schlafsack. Für ein angenehmes Schlafklima kommt es aber nicht nur auf den TOG-Wert an, sondern auch auf Raumtemperatur und Kleidung des Babys. ÖKO-TEST empfiehlt für das Schlafzimmer eine Temperatur von etwa 18 °C. Ob dem Baby zu warm oder zu kalt ist, lässt sich gut zwischen den Schulterblättern prüfen: Die Haut sollte dort warm, aber nicht verschwitzt sein. Das Babybett sollte außerdem weder direkt an der Heizung noch in der Sonne stehen.

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Weitere Tests für Kinder und Babys

FAQ – Häufige Fragen zu Babyschlafsäcken

Welcher Babyschlafsack ist der beste?

Dimo Organic Schlafsack Fox, Julius Zöllner Organic Wild Friends und Pusblu Kinder Schlafsack Schaf-Motiv sind die besten Babyschlafsäcke im ÖKO-TEST 10/2023. Alle drei erhalten das Gesamturteil „Sehr gut“.

Welcher Babyschlafsack ist gut und günstig?

Der Dimo Organic Schlafsack Fox und der Pusblu Kinder Schlafsack Schaf-Motiv gehören zu den günstigsten „sehr guten“ Babyschlafsäcken im ÖKO-TEST. Beide kosteten im Test rund 20 Euro oder weniger.

Welcher Babyschlafsack eignet sich bei welcher Temperatur?

Je wärmer das Schlafzimmer ist, desto niedriger sollte der TOG-Wert des Babyschlafsacks sein. ÖKO-TEST empfiehlt etwa 18 °C Raumtemperatur; zusätzlich spielen Kleidung und individuelles Wärmeempfinden des Babys eine Rolle.

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