Für samtweiche Füße: Hornhautreduzierende Fußcreme im Test

Im Sommer möchten Sie Ihre Füße nicht mehr verstecken. Nach einem ganzen Winter in dicken Socken, Schuhen und Stiefeln müssen die meisten Füße aber erst mal wieder sandalentauglich werden. Dabei helfen sollen hornhautreduzierende Cremes. Entsprechende Produkte gibt es in Drogerien und Apotheken. Regelmäßiges Cremen soll die Hornhaut wieder zart und geschmeidig machen. Doch klappt das wirklich? Stiftung Warentest wollte es wissen und hat verschiedene Cremes gekauft. Das günstigste Produkt gibt es schon für 2,84 Euro, die teuerste hornhautreduzierende Fußcreme kostet dagegen ganze 23 Euro. So viel Geld müssen Sie für glatte Füße aber nicht unbedingt ausgeben: Alle Cremes im Test konnten die Hornhaut der Probanden deutlich reduzieren. Sieben Produkte erhalten die Note „Gut“. Den Rang als Testsieger sichert sich die Anti Hornhaut Intensiv-Creme von Hansaplast.

Welche Hornhautreduzierende Fußcreme ist die beste?

Hansaplast: Diese hornhautreduzierende Fußcreme ist Testsieger

Foto: Hansaplast I Hornhaut Intensiv-Creme

Das beste Ergebnis im Test zeigt die Hansaplast Hornhaut Intensiv-Creme (8,65 Euro je 100 ml). Sie pflegt die Füße mit Urea, hinterlässt ein angenehmes Hautgefühl und enthält keine kritischen Duftstoffe. Nach 20 Wochen cremen hatte die Fußcreme die Hornhaut der Probanden deutlich reduziert. Dafür gibt es die Note „Gut“.

Das Testergebnis der Hansaplast Anti Hornhaut Intensiv-Creme im Überblick:
+ Hornhautreduzierung
+ Anwendung und Hautgefühl
+ Verpackung
+ Deklaration
+ keine kritischen Duftstoffe

Merkmale:
für Diabetiker geeignet
Konservierungsstoff Phenoxyethanol
enthält Parfüm
Urea-Gehalt 20%


Ebenfalls „gut“: Die hornhautreduzierende Creme von Balea

Die hornhautreduzierende Creme von dm, die Balea Hornhaut Reduziercreme (3,90 Euro je 100 ml), gehört zu den günstigsten Produkten im Test. Sie enthält sowohl Fruchtsäure als auch Urea. Damit gelingt ihr eine deutliche Hornhautreduzierung. Stiftung Warentest vergibt die Note „Gut“.

Das Testergebnis der dm Balea Hornhaut Reduziercreme im Überblick:
+ Hornhautreduzierung
+ Anwendung und Hautgefühl
+ Verpackung
+ Deklaration
+ keine kritischen Duftstoffe

Merkmale:
für Diabetiker geeignet
Konservierungsstoff Phenoxyethanol und Potassium Sorbate
enthält Parfüm
mit Fruchtsäure, Urea-Gehalt 7%


Besonders hoher Urea-Gehalt: Die Fußcreme von Kneipp

Foto: Kneipp I Fuß-Intensiv-Salbe Anti Hornhaut

Die Kneipp Fuß-Intensiv-Salbe Anti Hornhaut (9,50 Euro je 100 ml) enthält 25% Urea, mehr als jede andere hornhautreduzierende Creme im Test. Zudem ist das Produkt frei von Konservierungsstoffen. Auch die Kneipp Fußcreme überzeugt im Kampf gegen die Hornhaut und bekommt die Note „Gut“.

Das Testergebnis der Kneipp Fuß-Intensiv-Salbe Anti Hornhaut im Überblick:
+ Hornhautreduzierung
+ Anwendung und Hautgefühl
+ Verpackung
+ Deklaration
+ keine kritischen Duftstoffe

Merkmale:
für Diabetiker geeignet
keine Konservierungsstoffe
enthält Parfüm
Urea-Gehalt 25%


Weitere gute hornhautreduzierende Creme im Test

Vier weitere Produkte erhalten ebenfalls das Testurteil „Gut“:

  • Die Scholl Anti Hornhaut Creme Intensiv (9,25 Euro je 100 ml) pflegt die Füße mit Milchsäure und Salizylsäure und enthält weder Konservierungsstoffe noch Parfüm.
  • Die Rossmann Fusswohl Hornhaut Reduziercreme (2,84 Euro je 100 ml) ist das preiswerteste Produkt im Test. Sie nutzt Fruchtsäure zur Fußpflege, einziger Kritikpunkt ist die Verpackung.
  • Die dm Alverde Hornhaut Reduziercreme (390 Euro je 100 ml) verwendet Zitronensäure und ist ebenfalls frei von Parfüm und Konservierungsstoffen.
  • Die Allgäuer Latschen Kiefer Hornhaut Reduziercreme (17,20 Euro je 100 ml) enthält 10% Urea. Einen kleinen Punktabzug gibt es für die Deklaration. Die Cremes von Scholl, Alverde und Allgäuer Latschen Kiefer sind nicht für Diabetiker geeignet.

Für die teuerste Creme im Test gibt es die Note „Befriedigend“

Die mit 23 Euro je 100 ml teuerste hornhautreduzierende Fußcreme im Test, der Dado sens Salva Care Hornhaut-Balsam, schneidet mit dem Urteil „Befriedigend“ ab. Der Balsam nutzt Salizylsäure zur Hornhautreduzierung, die genaue Konzentration ist aber nicht deklariert. Die Note „Befriedigend“ geht auch an die Gehwohl med Hornhaut-Creme (9,75 Euro je 100 ml). Diese pflegt die Füße zwar gut, enthält aber den kritischen Duftstoff BMHCA.

Tipps zur Fußpflege

  • Möchten Sie Hornhaut entfernen und die Füße pflegen, bildet ein Fußbad die Grundlage. Mehr als eine große Schüssel und warmes Wasser sind dafür nicht notwendig.
  • Nach dem Bad sollten Sie die Füße gründlich abtrocknen und eincremen.
  • Verwenden Sie hin und wieder ein Fußpeeling, etwa aus grobem Meersalz und etwas Öl, um abgestorbene Hautschuppen zu entfernen.
  • Anfänger schmirgeln Hornhaut nach dem Fußbad mit einem Bimsstein ab.
  • Fortgeschrittene können der Hornhaut mit einem Raspel oder Hornhauthobel zu Leibe rücken. Achtung: Die Verletzungsgefahr ist deutlich höher als beim Bimsstein.
  • Hornhautreduzierende Cremes sollten Substanzen wie Urea, Fruchtsäure oder Salizylsäure enthalten. Diese regen die Haut an, mehr Feuchtigkeit zu speichern. Cremen Sie Ihre Füße zwei Mal täglich ein.

Fazit: Hornhautreduzierende Fußcremes halten, was sie versprechen. Jede hornhautreduzierende Creme im Test der Stiftung Warentest (Heft 6/2018) konnte ihr Versprechen halten und Hornhaut während des Testzeitraums sichtbar reduzieren. Auch preiswerte Produkte pflegen gut und sorgen für sandalentaugliche Füße.

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