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Hunderte von Büchern auf einem Gerät: eBook-Reader sind vor allem dann praktisch, wenn es in den Urlaub geht. Platzsparender und leichter als Papierbücher, passen sie einfach ins Handgepäck. Auch zu Hause leisten die Geräte gute Dienste und bieten viele Stunden Lesezeit. Auf den Bildschirmen liest es sich ähnlich wie auf Papier. Einige Hersteller bieten mittlerweile sogar Modelle mit Eingabestift an, die sich auch als Notizbuch verwenden lassen. Stiftung Warentest hat sich 13 digitale Lesegeräte genauer angesehen: neun klassische eBook-Reader, vier Reader mit Eingabestift und zwei Geräte, die vorrangig als digitale Notizbücher gedacht sind (Heft 5/2024). Das Ergebnis fällt erfreulich aus: Die meisten eBook-Reader im Test erhalten die Note „Gut“, zwei schneiden sogar mit dem Urteil „Sehr gut“ ab. Wer Bücher nicht nur kaufen, sondern auch ausleihen möchte, sollte darauf achten, dass die Geräte mit der Onleihe kompatibel sind. Amazons Kindle-Geräte, Lenovo, Kobo und Remarkable unterstützen die Onleihe nicht.

Die besten eBook-Reader im Test von Stiftung Warentest 2024

Vorschau
Testsieger
PocketBook InkPad 4 eReader 7.8" 32GB Plata
Platz 2
eReader tolino epos 3
Testsieger
Kindle Scribe (2022) -16 GB – der erste Kindle, der auch ein digitales Notizbuch ist – mit Paperwhite-Bildschirm (10,2 Zoll, 300 ppi) und Premium-Eingabestift. Mit Notizbuchzusammenfassung.
Wasserdicht
PocketBook Verse Pro E-Reader, 6'' E-Ink HD Touch, 16 GB, Bluetooth, wasserdicht, Blau - DE/at/CH-Version
Produkt
PocketBook InkPad 4 eReader 7.8″ 32GB Plata
eReader tolino epos 3
Kindle Scribe (2022) -16 GB – der erste Kindle, der auch ein digitales Notizbuch ist – mit Paperwhite-Bildschirm (10,2 Zoll, 300 ppi) und Premium-Eingabestift. Mit Notizbuchzusammenfassung.
PocketBook Verse Pro E-Reader, 6“ E-Ink HD Touch, 16 GB, Bluetooth, wasserdicht, Blau – DE/at/CH-Version
Produkttyp
Ohne Eingabestift
Ohne Eingabestift
Mit Eingabestift
Ohne Eingabestift
Testurteil
„Sehr gut“ (Stiftung Warentest 5/2024)
„Sehr gut“ (Stiftung Warentest 5/2024)
„Gut“ (Stiftung Warentest 5/2024)
„Gut“ (Stiftung Warentest 5/2024)
Prime-Vorteil
Amazon Prime
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Preis
288,00 €
269,00 €
249,99 €
157,90 €
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PocketBook InkPad 4 eReader 7.8" 32GB Plata
Produkt
PocketBook InkPad 4 eReader 7.8″ 32GB Plata
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Ohne Eingabestift
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„Sehr gut“ (Stiftung Warentest 5/2024)
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eReader tolino epos 3
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„Sehr gut“ (Stiftung Warentest 5/2024)
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Kindle Scribe (2022) -16 GB – der erste Kindle, der auch ein digitales Notizbuch ist – mit Paperwhite-Bildschirm (10,2 Zoll, 300 ppi) und Premium-Eingabestift. Mit Notizbuchzusammenfassung.
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Kindle Scribe (2022) -16 GB – der erste Kindle, der auch ein digitales Notizbuch ist – mit Paperwhite-Bildschirm (10,2 Zoll, 300 ppi) und Premium-Eingabestift. Mit Notizbuchzusammenfassung.
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Mit Eingabestift
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„Gut“ (Stiftung Warentest 5/2024)
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PocketBook Verse Pro E-Reader, 6'' E-Ink HD Touch, 16 GB, Bluetooth, wasserdicht, Blau - DE/at/CH-Version
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PocketBook Verse Pro E-Reader, 6“ E-Ink HD Touch, 16 GB, Bluetooth, wasserdicht, Blau – DE/at/CH-Version
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„Gut“ (Stiftung Warentest 5/2024)
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Die besten eBook-Reader im Test 2024: Pocketbook und Tolino „sehr gut“

Zwei eBook-Reader ohne Eingabestift erhalten die Note „Sehr gut“. Der erste Platz geht an das Poketbook Inkpad 4, das mit seiner sehr guten Bildqualität, robuster Verarbeitung und einer langen Akku-Laufzeit von 76 Stunden Lesezeit überzeugt. Die Handhabung ist ebenfalls einfach, Inbetriebnahme und Einstellungen könnten aber nutzerfreundlicher sein. Der Tolino Epos 3 bietet ebenfalls eine sehr gute Bildqualität, ist robust und der Akku hält durchschnittlich 24 Stunden durch. Leichte Kritik gibt es an der Gebrauchsanleitung und den Hilfen, aus dem voreingestellten Shop lassen sich Bücher zudem nicht ganz einfach laden.

Bester eBook-Reader mit Eingabestift ist der Amazon Kindle Scribe (16 GB) mit Premium-Eingabestift. Er erhält die Gesamtnote „Gut“. Das robust verarbeitete Gerät überzeugt mit guter Bildqualität und einfacher Handhabung, die durchschnittliche Lesezeit beträgt 79 Stunden. Der Eingabestift lässt sich ebenfalls leicht bedienen, die Notizfunktion ist allerdings nur mittelmäßig.

Sieben eBook-Reader ohne und zwei eBook-Reader mit Eingabestift im Test erhalten ebenfalls die Endnote „Gut“. Alle bieten eine gute bis sehr gute Bildqualität, sind stabil und lassen sich einfach handhaben. Als Preistipp fällt dabei der günstige Amazon Kindle (2022) auf. Ein Nachteil: Das Kindle-System erlaubt es nicht, Bücher aus der Onleihe auszuleihen. Wer das möchte, erhält mit dem Pocketbook Verse ein vergleichsweise preiswertes Modell.

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Die „guten“ eBook-Reader im Test von Stiftung Warentest im Überblick:

Der recht teure Lenovo Smart Paper mit Eingabestift erhält die Note „Befriedigend“. Er bietet eine gute Bildqualität und ist sehr robust verarbeitet, zudem lässt sich der Eingabestift leicht bedienen und die Notizfunktion gefällt. Als eBook-Shop ist jedoch ein Drittanbieter eingestellt, Ebook Reader von eBooks.com, der eine zusätzliche Registrierung erfordert.

Zwei Besonderheiten schneiden ohne Endnote ab

Geprüft hat Stiftung Warentest zudem zwei Besonderheiten, die vorwiegend als elektronisches Notizbuch beworben werden. Das Remarkable 2 mit Marker und das Remarkable 2 mit Marker Plus, beide von Remarkable, verfügen über eine nur mittelmäßige Bildqualität und weisen Schwächen bei der Handhabung auf. Ein Buchshop ist zudem nicht voreingestellt. Als eBook-Reader eignen sie sich damit weniger.

Fazit

Zwei eBook-Reader im Test von Stiftung Warentest erhalten die Note „Sehr gut“ (Heft 5/2024): Vorn liegen das Poketbook Inkpad 4 und der Tolino Epos 3, zwei klassische Modelle ohne Eingabestift. Bester eBook-Reader mit Eingabestift ist der Amazon Kindle Scribe (16 GB) mit Premium-Eingabestift. Für Vielleser sind eBooks ganz allgemein ein Umwelttipp: Wie eine Studie des Öko-Instituts aus dem Jahr 2011 feststellt, fällt die Öko-Bilanz umso besser aus, je mehr man das Gerät nutzt.

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WofĂĽr brauche ich einen ebook-Reader?

Ein ebook-Reader ist ideal, wenn du viel und regelmäßig liest und dabei deine Augen entlasten möchtest. Dank der E-Ink-Technologie wirken Texte ähnlich wie auf Papier und spiegeln kaum – selbst in heller Sonne. Viele Modelle sind leicht, haben einen ausdauernden Akku und bieten Platz für zahlreiche Bücher. Laut Stiftung Warentest eignen sich eReader besonders für Vielleser, die unterwegs flexibel sein wollen und Wert auf ein möglichst angenehmes, ermüdungsfreies Leseerlebnis legen.

Welche Arten von ebook-Readern gibt es?

Es gibt mehrere Varianten von eBook-Readern – je nachdem, wie und was du liest, kann eine andere Art ideal sein. Monochrome Reader mit E-Ink sind klassische Lesegeräte für Text-Bücher. Farb-eReader zeigen Illustrationen, Comics und Bilder lebendiger. Dazu kommen Modelle mit Eingabestift, wenn du auch Notizen oder Skizzen machen willst.

TypBeschreibungBeispiele
E-Ink eReaderPerfekt fĂĽr reines Textlesen, sehr augenschonendAmazon Kindle Paperwhite
Farb-eReaderFĂĽr Comics, illustrierte BĂĽcher oder MagazinePocketBook Verse Pro Color
eReader mit StiftErmöglicht handschriftliche Notizen und MarkierungenAmazon Kindle Scribe

Worauf sollte ich beim Kauf eines ebook-Readers achten?

Beim Kauf eines eReader ist es wichtig, genau zu überlegen, wie du ihn nutzen willst, damit du das passende Modell findest. Unterschiedliche Geräte bieten jeweils Vor- und Nachteile je nach Lesestil, Häufigkeit und Art der Inhalte, die du liest.

  • Bildschirm: Das Display sollte eine angenehme Reflexion und hohe Kontrastwerte bieten, damit Texte wie auf Papier wirken.
  • Beleuchtung: Modelle mit einstellbarer Beleuchtung ermöglichen Lesen im Dunkeln, ohne die Augen zu ĂĽberanstrengen.
  • Akku: Ein leistungsfähiger eReader hält viele Wochen, wenn WLAN oder Bluetooth deaktiviert sind.
  • Speicherplatz: Abhängig davon, wie viele BĂĽcher oder HörbĂĽcher du speichern willst, kann ein Reader mit 16 GB Speicher oder mehr sinnvoll sein.
  • Formate: Stelle sicher, dass dein Reader gängige eBook-Formate wie EPUB oder MOBI unterstĂĽtzt, besonders wenn du Bibliotheken nutzt.
  • Größe: Kleine Geräte (ca. 6 Zoll) sind sehr portabel, größere Displays ermöglichen bequemeres Lesen.
  • Wasserfestigkeit: Wenn du am Strand, Pool oder in der Badewanne lesen willst, ist ein wasserdichter eReader von Vorteil.
  • Funktionen: Eingabestift, Hörbuchfunktion, Farbdisplay oder Verbindungsmöglichkeiten (WLAN / Bluetooth) sind je nach Nutzung wichtig.

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FAQ — Die häufigsten Fragen zu eBook-Readern

Hier findest du Antworten auf Fragen, die viele beim Lesen oder Kauf eines eBook-Readers beschäftigen.

Lesen auf eReader oder Tablet – was ist besser?
→ eReader mit E-Ink sind augenschonender, besonders bei direkter Sonneneinstrahlung, und haben oft eine deutlich längere Akkulaufzeit als Tablets.

Reichen 8 GB Speicher fĂĽr einen eReader?
→ Ja, 8 GB reichen in vielen Fällen für Tausende Bücher. Wenn du jedoch viele Hörbücher, PDFs oder große Dateien speicherst, könnte mehr Speicher sinnvoll sein.

Ist ein Stift sinnvoll, wenn ich auch handschriftliche Notizen machen möchte?
→ Definitiv – ein eReader mit Stift ermöglicht dir Notizen, Zeichnungen und handschriftliche Kommentare direkt auf dem Display.

Wie stark belastet das Laden ĂĽber WLAN den Akku?
→ Wenn du WLAN selten nutzt oder ausschaltest, sparst du deutlich Energie. Der Akku hält bei vielen E-Ink-Readern mehrere Wochen.

Sind alle eBook-Reader wasserfest?
→ Nein, aber einige Modelle sind nach IP-Normen geschützt oder ausdrücklich „wasserfest“.

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