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Viele greifen regelmäßig zu Thunfisch aus der Dose. Doch welcher ist wirklich empfehlenswert? Der aktuelle Test von ÖKO-TEST zeigt: Insgesamt schneiden die meisten Produkte gut ab und sind unbedenklich. Nur wenige Thunfische fallen durch erhöhte Schadstoffwerte wie Quecksilber auf und werden entsprechend schlechter bewertet. Zu den besten Dosen-Thunfischen im Test zählen unter anderem Almare Seafood Thunfisch Filets von Aldi und die Thunfischstücke von Amazon.
⭐ Unsere Empfehlungen basierend ÖKO-TEST
In der folgenden Tabelle siehst du einige der besten Thunfische in der Dose im Test von ÖKO-TEST 2025 auf einen Blick.
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Die besten Thunfische in der Dose im Test
Im aktuellen ÖKO-TEST überzeugen fast alle Produkte: 27 von 29 Thunfisch-Dosen erhalten die Note „Sehr gut“. Sie enthalten nur Spuren von Quecksilber und Methylquecksilber und gelten damit als unbedenklich. Dazu gehören unter anderem:
- Berida Thunfischfilets (Penny)
- Nixe Thunfischfilets (Lidl)
- Gut & Günstig Thunfischfilets (Edeka)
- Ja! Thunfischfilets (Rewe)
- Our Essentials Thunfisch (Amazon)
- Saupiquet Rio Mare Thunfisch Naturale
Diese Thunfische schneiden schlechter ab
Zwei Produkte schneiden im Test nur mit „Befriedigend“ ab. Dabei handelt es sich um den Almare Seafood Thunfisch (Aldi Nord) und die Edeka Thunfischfilets.
Der Grund: Sie enthalten vergleichsweise höhere Mengen an Methylquecksilber. Die gemessenen Werte liegen über der von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) empfohlenen wöchentlichen Aufnahmemenge.
Für den gelegentlichen Verzehr ist das in der Regel unproblematisch — wer jedoch regelmäßig Thunfisch isst, sollte hier genauer hinschauen.
Schadstoffe im Thunfisch: Wie hoch ist die Belastung?
Thunfisch gehört zu den Fischarten, die natürlicherweise Spuren von Schadstoffen wie Quecksilber enthalten können. Im Test zeigt sich jedoch: Die meisten Produkte sind nur gering belastet und gelten als unbedenklich.
Entscheidend ist vor allem die Menge an Methylquecksilber, das sich im Körper anreichern kann. Während die sehr gut bewerteten Thunfische nur Spuren enthalten, weisen einzelne Produkte höhere Werte auf.
Gut zu wissen: Auch andere Fischprodukte können Schadstoffe enthalten. Im Fischstäbchen-Test schneiden daher nur wenige Produkte wirklich gut ab.
Fazit
Der Thunfisch-Test von ÖKO-TEST (Ausgabe 8/2025) zeigt ein insgesamt positives Bild: Die große Mehrheit der Produkte überzeugt mit sehr guter Qualität und ist nur gering mit Schadstoffen belastet. 27 von 29 getesteten Dosen erhalten die Note „Sehr gut“ und gelten damit als unbedenklich.
Auffällig ist, dass sich kein einzelner klarer Testsieger herauskristallisiert. Stattdessen bewegen sich viele Produkte auf einem ähnlich hohen Niveau, darunter zahlreiche günstige Eigenmarken.
Nur zwei Produkte fallen durch erhöhte Methylquecksilberwerte negativ auf und schneiden daher schlechter ab. Insgesamt gilt jedoch: Wer zu Thunfisch aus der Dose greift, findet im Supermarkt viele empfehlenswerte Optionen.
Beliebte Dosen-Thunfische bei Amazon
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💡 Worauf beim Kauf von Thunfisch achten?
Beim Kauf von Thunfisch aus der Dose spielt vor allem die Schadstoffbelastung eine wichtige Rolle. Der ÖKO-TEST 2025 zeigt, dass viele Produkte nur Spuren von Quecksilber und Methylquecksilber enthalten und damit unbedenklich sind. Dennoch lohnt sich ein genauer Blick, da einzelne Produkte höhere Werte aufweisen können.
Auch die Fischart ist entscheidend. Skipjack-Thunfisch (Echter Bonito) ist in der Regel weniger belastet als größere Arten. Wer regelmäßig Thunfisch isst, sollte daher bevorzugt zu entsprechenden Produkten greifen.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Zubereitungsart: Thunfisch im eigenen Saft enthält weniger Fett als Varianten in Öl und eignet sich besonders für eine bewusste Ernährung. Welche Variante sich besser eignet, hängt vom Verwendungszweck ab, etwa für Salate, Sandwiches oder Pasta, zum Beispiel zu Spaghetti.
FAQ — Häufige Fragen zu Thunfisch in der Dose
Die wichtigsten Fragen und Antworten zu Thunfisch in der Dose im Überblick.
Welcher Thunfisch in der Dose ist der beste?
Im ÖKO-TEST schneiden 27 von 29 Produkten mit „Sehr gut“ ab. Ein einzelner Testsieger sticht nicht hervor — viele Thunfische überzeugen mit niedriger Schadstoffbelastung und guter Qualität.
Ist Thunfisch aus der Dose gesund?
Thunfisch ist eiweißreich und liefert wichtige Nährstoffe, kann aber Spuren von Quecksilber enthalten. In moderaten Mengen gilt er als unbedenklich.
Wie oft sollte man Thunfisch essen?
Da Thunfisch geringe Mengen an Quecksilber enthalten kann, sollte er nicht in großen Mengen und nicht täglich verzehrt werden. Für gesunde Erwachsene gilt ein gelegentlicher Verzehr in üblichen Portionsgrößen als unproblematisch.
Woran erkennt man guten Thunfisch?
Guter Thunfisch hat eine feste Konsistenz, einen milden Geruch und enthält möglichst wenige Zusatzstoffe. Die tatsächliche Schadstoffbelastung lässt sich jedoch nur durch Tests beurteilen.
Ist Thunfisch im eigenen Saft besser als in Öl?
Thunfisch im eigenen Saft enthält weniger Fett als Varianten in Öl. Welche Variante sinnvoll ist, richtet sich danach, wie du den Thunfisch verwenden möchtest.
Warum enthält Thunfisch Quecksilber?
Größere Thunfische sind meist stärker belastet, weil sich Quecksilber über die Nahrungskette im Körper anreichert. Je älter und größer der Fisch, desto höher ist in der Regel die Belastung.
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2 Kommentare
Hallo Test-Team,
also gelten die Ergebnisse nur für „in eigenem Saft oder Aufguss“ ? Was ist mit Thunfisch in Sonnenblumenöl oder Olivenöl in der Dose? Darüber ist leider nichts zu lesen.
Gruß
Marcus
Hi Marcus,
Thunfisch in Öl wurde nicht getestet — nur in eigenem Saft.
Liebe Grüße,
Saskia