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Im Wasser planschen, am Strand Sandburgen bauen, auf dem Spielplatz toben: Der Sommer wartet mit allerlei Abenteuern für Kinder auf. Damit der Aufenthalt im Freien nicht mit einem schmerzhaften Sonnenbrand und eventuellen Hautschäden endet, sollte empfindliche Kinderhaut mit spezieller Sonnencreme für Kinder eingecremt werden. Welche Produkte einen wirklich guten Sonnenschutz bieten, haben Stiftung Warentest (Heft 7/2024) und Öko-Test (Ausgabe 6/2024) herausgefunden. Im folgenden Artikel erfährst du, welche Sonnencremes für Kinder im Test am besten abschneiden.
⭐ Unsere Empfehlungen laut Stiftung Warentest
Stiftung Warentest hat 19 Sonnenschutzmittel für Kinder geprüft; Öko-Test hat 25 Kinder-Sonnencremes unter die Lupe genommen. In der folgenden Tabelle siehst du empfehlenswerte Sonnencremes für Kinder aus dem Test von Stiftung Warentest auf einen Blick.
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💡 Worauf solltest du beim Kauf einer Kinder-Sonnencreme achten?
Sonnencremes für Kinder unterscheiden sich vor allem in Schutzwirkung, Verträglichkeit und Inhaltsstoffen. Gerade hier gibt es im Test deutliche Unterschiede.
Vor dem Kauf solltest du besonders auf folgende Punkte achten:
- Lichtschutzfaktor (LSF): Für Kinder solltest du immer LSF 50 oder höher wählen. Die Haut ist deutlich empfindlicher und braucht maximalen Schutz.
- UV-Schutz: Die Creme sollte sowohl vor UVB- als auch vor UVA-Strahlen schützen. Nur so ist die Haut zuverlässig geschützt.
- Verträglichkeit: Kinderhaut reagiert empfindlich. Produkte sollten möglichst frei von reizenden Stoffen und gut verträglich sein.
- Inhaltsstoffe: Die Sonnencreme sollte frei von bedenklichen Inhaltsstoffen sein. Die Bevola Kids Sonnencreme von Kaufland bspw. enthält laut Öko-Test einen hohen Anteil des Weichmachers DnHexP, der in der EU verboten ist.
- Wasserfestigkeit: Gerade beim Spielen oder Baden ist es wichtig, dass der Schutz nicht sofort verloren geht.
👉 Wichtig: Gerade bei Kindern solltest du nur gut bewertete Produkte verwenden, da die Haut besonders empfindlich ist.
Tipp: Für Erwachsene reicht oft eine klassische Sonnencreme – Empfehlungen findest du in unserem Sonnencreme-Test.
Die besten Sonnencremes für Kinder im Test von Stiftung Warentest
Zwei Sonnencremes für Kinder im Test von Stiftung Warentest erhalten die Note „Sehr gut“: Die günstigen Produkte Lidl Cien Sun Kids Sonnencreme (LSF 50) und Rossmann Sunozon Kids Sonnenspray (LSF 30) werden damit nicht nur zum Testsieger, sondern auch zum Preistipp. Beide Sonnencremes schützen zuverlässig vor UVA- und UVB-Strahlung und lassen sich einfach anwenden.
Platz 3 geht an die Bübchen Sonnenlotion Sensitiv (LSF 50+) mit der Note „Gut“. Auch sie bietet einen sehr guten Sonnenschutz, lässt sich einfach anwenden und ist frei von Konservierungsstoffen.
Auch die acht mit der Note „Gut“ bewerteten Sonnencremes für Kinder punkten durch ihren zuverlässigen Sonnenschutz:
- Eucerin Kids Dry Touch Sun Gel-Creme Ultraleicht (LSF 50+) und Garnier Ambre Solaire Kids Sensitive Expert+ (LSF 50+) enthalten Konservierungsstoffe.
- Die Hipp Babysanft Sonnenmilch Ultra Sensitive (LSF 50+), die Müller Lavozon Kids Sonnenmilch (LSF 30) und Cetaphil Sun Kids Liposomale Lotion (LSF 50+) verzichten darauf.
- Frei von Konservierungsstoffen sind auch Nivea Babies & Kids Sensitiv Schutz, La Roche-Posay Anthelios Dermo-Pediatrics Lait Hydratant und die Ladival Für Kinder Sonnenschutz Milch (alle LSF 50+).
Vier Sonnenschutzmittel für Kinder sind „mangelhaft“
Zwei Produkte bewertet Stiftung Warentest mit der Note „Befriedigend“: Bei der Dado Sens Sun Kids Sonnencreme (LSF 30) entsprechen die Anwendungshinweise nicht den EU-Empfehlungen für Sonnenschutzmittel. Der dm Alverde Naturkosmetik Kids Sensitiv Sonnenbalsam (LSF 50) hinterlässt einen deutlich sichtbaren weißen Film auf der Haut. Die Note „Ausreichend“ geht an die Lavera Kids Sensitiv Sonnenlotion (LSF 50) und die Paediprotect Meeressonnencreme (LSF 50+). Lavera lässt sich nur schwer aus der Verpackung entnehmen, bei der Paediprotect Sonnencreme setzen sich ölige und wässrige Bestandteile voneinander ab.
Vier Produkte bieten nicht den ausgewiesenen Sonnenschutz und erhalten daher nur die Note „Mangelhaft“:
- Biosolis Sonnenmilch Kids (LSF 50+)
- dm Sundance Kids Sonnenmilch (LSF 50
- Ey Kids Sun-Fluid (LSF 50+)
- Mayben Baby & Kid Sonnencreme (LSF 50)
Fazit
Für gute Kinder-Sonnencreme müssen Eltern nicht viel Geld ausgeben. Testsieger sind die Lidl Cien Sun Kids Sonnencreme und das Rossmann Sunozon Kids Sonnenspray (Ausgabe 7/2024). Auch mit dem Umwelttipp der Tester lässt sich sparen: Eine große Verpackung Sonnenmilch für die Familie reicht und reduziert Abfall. Sonnencreme für Kinder lässt sich nämlich auch von Erwachsenen anwenden.
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Die besten Kinder-Sonnencremes im Test von Öko-Test
Insgesamt acht Kinder-Sonnencremes bewertet Öko-Test mit der Note „Sehr gut“. Unter den fünf Besten finden sich vier Eigenmarken der Drogerien und Discounter. Beste Kinder-Sonnencreme im Test ist das Babydream Sonnenspray extra sensitiv 50+ von Rossmann. Der Testsieger ist frei von Parfüm und mineralischen UV-Filtern, Schadstoffe lassen sich ebenfalls nicht finden, genauso wenig wie weitere Mängel.
Platz 2 geht an das Babylove Sonnenspray sensitive 50+ von Dm. Dort ist der UV-Filter DHHB deklariert, der damit verbundene Stoff DnHexP findet sich aber nicht. Die Cien Sun Kids Sonnencreme LSF 50 von Lidl und die Lavozon Kids Sonnencreme 50 von Müller enthalten ebenfalls DHHB, aber kein DnHexP. Sie sind zudem frei von weiteren bedenklichen Stoffen und können damit unbedenklich angewendet werden.
Auch in der Deklaration des Nivea Sun Kids Spray 5in1 50+ findet sich DHHB. Dieses Produkt ist jedoch ebenfalls frei von schädlichen Weichmachern sowie von anderen bedenklichen Inhaltsstoffen.
Die Note „Sehr gut“ geht noch an drei weitere Sonnenschutzmittel für Kinder:
- Sundance Kids Sonnenspray 50 von Dm
- Sunozon Kids Sonnenmilch 50+ von Rossmann
- Tabaluga Sonnenmilch für Kinder Sensitiv 50 von Budni / Edeka / Netto
Öko-Test entdeckt verbotene Weichmacher in sechs Kinder-Sonnencremes
In sechs Sonnenschutzmitteln finden die Tester Spuren des verbotenen Weichmachers DnHexP. Dazu gehören die beiden insgesamt „befriedigenden“ Testkandidaten Lacura Sun Kids Sonnenspray LSF50+ von Aldi Süd und Today sun Kids Sonnencreme sensitiv 50+ von Rewe sowie alle vier mit der Note „Ausreichend“ bewerteten Produkte: Dado Sens Sun Kids Sonnencreme 50, La Roche-Posay Anthelios Dermo-Pediatrics hydratisierende Lotion 50+, Ladival Für Kinder Sonnenschutz Milch 50+ und Paediprotect Familiensonnencreme 50+.
An eine Kinder-Sonnencreme im Test geht die Note „Mangelhaft“. Die Bevola Kids Sonnencreme 50+ von Kaufland enthält nicht nur Spuren, sondern einen deutlichen Anteil DnHexP.
Fazit
Guter Sonnenschutz für Kinder muss nicht teuer sein. Das zeigt der Test von Öko-Test (Ausgabe 6/2024). Unter den Testsiegern finden sich einige günstige Produkte. Den 1. Platz belegt das Babydream Sonnenspray extra sensitiv 50+ von Rossmann, Platz 2 geht an Babylove Sonnenspray sensitive 50+ von Dm und auf dem 3. Platz steht die Cien Sun Kids Sonnencreme LSF 50 von Lidl. Sie sind frei von Schadstoffen und können nicht nur von Babys und Kindern, sondern von der ganzen Familie verwendet werden.
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FAQ — Häufige Fragen zu Sonnencreme für Kinder
Welche Sonnencreme schützt Kinder wirklich zuverlässig? Hier beantworten wir die wichtigsten Fragen.
Welche Sonnencreme ist für Kinder am besten?
Am besten sind Produkte mit LSF 50+, die den UV-Schutz zuverlässig einhalten und gut verträglich sind. Im Test schneiden auch günstige Eigenmarken oft sehr gut ab – ein hoher Preis ist also kein Qualitätsmerkmal.
Brauchen Kinder wirklich LSF 50?
Ja. Kinderhaut ist deutlich empfindlicher und reagiert schneller auf UV-Strahlung. LSF 50 bietet hier mehr Sicherheit.
Wie oft sollte man Kinder eincremen?
Alle zwei Stunden sowie nach dem Baden oder starkem Schwitzen. Wird nicht nachgecremt, lässt der Schutz deutlich nach.
Sind mineralische Sonnencremes besser für Kinder?
Nicht automatisch. Sie gelten oft als hautfreundlich, bieten aber nicht immer besseren Schutz. Entscheidend ist, dass die Sonnencreme im Test gut abschneidet.
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