Inhaltsverzeichnis
In diesem Artikel stelle ich euch ein Produkt vor, das ich eher aus Verzweiflung gekauft habe – und von dem ich inzwischen tatsächlich überzeugt bin.
Über Monate hatte ich immer wieder Probleme mit juckender, extrem trockener Haut, vor allem an Händen und Füßen. Teilweise waren meine Hände sogar stark eingerissen und bluteten, trotz ständigem Eincremen. Ein Hautarzt brachte irgendwann Neurodermitis oder Hautpilz ins Spiel, doch so richtig stimmig fühlte sich das für mich nie an. Ich hatte zuvor nie Hautprobleme und einige Dinge passten einfach nicht zusammen.
Irgendwann fiel mir auf: Sobald ich im Urlaub oder ein paar Tage woanders übernachtete, wurden meine Hände plötzlich deutlich besser. Zuhause fing das Ganze kurze Zeit später wieder an. Dadurch hatte ich zum ersten Mal den Verdacht, dass möglicherweise das Leitungswasser eine Rolle spielen könnte.
Auf der Suche nach der Ursache und einem Duschkopf mit Filter
Ich begann zu recherchieren, ob Wasser allein überhaupt Hautprobleme wie Ausschlag, Juckreiz oder rissige Hände verursachen kann. Tatsächlich können sowohl Chlor als auch Kalk die Haut belasten. Chlor entzieht der Haut Fette, während kalkhaltiges Wasser den natürlichen Säureschutzmantel beeinträchtigen und trockene Haut sowie Juckreiz begünstigen kann.
Da das Wasser in Berlin sehr kalkhaltig ist, kam ich schließlich auf die Idee, einen Duschkopf mit integriertem Wasserfilter auszuprobieren. Überraschend war allerdings, wie schwierig es ist, überhaupt ein halbwegs seriös wirkendes Modell zu finden. Namhafte Hersteller wie Grohe bieten zwar Duschsysteme mit Filter an, allerdings wollte ich nicht gleich das halbe Bad umbauen – vor allem, weil ich zu diesem Zeitpunkt nicht einmal sicher war, ob das wirklich die Ursache meiner Hautprobleme ist.
Schließlich fand ich bei Amazon den Cobbe Duschkopf mit Filter. Knapp 13.000 Bewertungen, 4,5 Sterne und ein Preis von rund 30 Euro haben mich am Ende überzeugt, das Ganze einfach auszuprobieren. Im schlechtesten Fall hätte ich eben 30 Euro in den Sand gesetzt.
Mein Eindruck nach einigen Wochen

Vorweg: Ich liebe Produkte, die selbsterklärend sind und sich ohne großes Gefummel in Betrieb nehmen lassen. Genau das ist beim Cobbe Duschkopf mit Filter der Fall. Die Montage war in wenigen Minuten erledigt: Auspacken, aufschrauben, Wasser marsch! Toll, danke dafür! :-)
Ob der Rest auch so toll ist? Nach inzwischen rund sieben Wochen Nutzung kann ich ganz klar sagen: Ja! Die Haut an meinen Händen und Füßen ist nicht mehr trocken, das ständige Jucken und auch die eingerissenen Stellen sind verschwunden. Gleichzeitig fühlen sich meine Haare weicher an als vorher. Zudem lagert sich seitdem deutlich weniger Kalk an der Duscharmatur ab. Natürlich kann ich nicht wissenschaftlich beweisen, dass wirklich allein der Duschkopf dafür verantwortlich ist. Für mich persönlich ist der Zusammenhang nach mehreren Wochen Nutzung allerdings ziemlich offensichtlich – die Berliner Wasserbetriebe werden in der Zwischenzeit sicher nicht die Zusammensetzung des Wassers geändert haben.
Positiv aufgefallen
Neben der spürbar besseren Haut sind mir im Alltag noch einige weitere Dinge positiv aufgefallen:
- Haut fühlt sich deutlich weniger trocken an
- Haare wirken weicher als vorher
- weniger Kalkablagerungen im Bad
- kräftiger Wasserdruck trotz Filter
- mit nur 8 Litern pro Minute vergleichsweise sparsam
- sechs Strahlarten
- unkomplizierte Montage
Interessant ist außerdem der Wasserverbrauch: Mit rund 8 Litern pro Minute arbeitet der Cobbe Duschkopf ähnlich sparsam wie einige der von Stiftung Warentest empfohlenen Sparduschköpfe.
Gibt es auch Nachteile?
Der Preis ist höher als bei einem normalen Duschkopf und die Filterkartuschen müssen regelmäßig ersetzt werden. Außerdem sollte man keine Wunder erwarten – bei mir war die Veränderung deutlich spürbar, das muss aber natürlich nicht bei jedem gleich sein.
Fazit zum Cobbe Duschkopf mit Filter
Der Cobbe Duschkopf war ursprünglich eher ein Versuch aus Frust über meine Hautprobleme. Umso überraschter war ich, dass ich tatsächlich einen Unterschied bemerkt habe. Gerade bei kalkhaltigem Wasser oder empfindlicher Haut könnte ein Filter-Duschkopf deshalb einen Versuch wert sein.
Transparenz
Der Artikel ist kein bezahlter Werbebeitrag. Ich habe den Duschkopf selbst gekauft und wurde für diesen Erfahrungsbericht weder bezahlt noch anderweitig vom Hersteller unterstützt. Da der Filter laut Hersteller regelmäßig gewechselt werden sollte, werde ich demnächst außerdem den ersten Filtertausch durchführen und dann noch Vorher-/Nachher-Fotos ergänzen. Ich bin selbst gespannt, wie der Filter nach mehreren Wochen Nutzung aussieht – und ob er sich auch so einfach wechseln lässt.
- Verwandte Themen: Körperpflege
Your page rank:











