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Weich- oder hartgekocht oder perfekt in der Mitte? Wie das Frühstücksei auch ausfallen soll, ein Eierkocher erleichtert die Zubereitung. Die Anschaffung lohnt sich für alle, die gerne regelmäßig auf den Punkt gegarte Eier genießen und sich das recht ungenaue Abschätzen der Kochzeit bei der Zubereitung im Topf ersparen möchten. Doch welcher Eierkocher ist gut? Das ETM Testmagazin hat in Heft 9/2023 vier Eierkocher geprüft. Getestet wurden unter anderem die Zubereitungszeit, die Kochleistung und die Lautstärke des Alarmtons, der über das Ende des Kochvorgangs informiert. Drei der Testkandidaten bringen einen Pochiereinsatz mit, mit dem das Ei ohne Schale im warmen Wasser zubereitet werden kann. Das Ergebnis: Ein Eierkocher im Test ist „sehr gut“, drei sind „gut“.
⭐ Testsieger und Empfehlungen laut ETM Testmagazin
In der folgenden Tabelle siehst du die besten Eierkocher im Test des ETM Testmagazins sowie empfehlenswerte Modelle auf einen Blick.
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Bester Eierkocher im Test: der KRUPS Ovomat Super F230
Mit der Note „Sehr gut“ wird der KRUPS Ovomat Super F230 zum Testsieger. Mit dem Modell lassen sich bis zu sieben Eier gleichzeitig kochen. Ob die Eier weich, mittel oder hart werden sollen, kann mittels des Wasservolumens bestimmt werden. Weich gekochte Eier sind nach rund 1:54 Minuten fertig, hart gekochte Eier gelingen innerhalb von 9:54 Minuten. Zusätzlich verfügt das Gerät über einen Warmhaltemodus. Der Modellkörper bleibt während des Kochvorgangs angenehm kühl – bei einer maximalen Temperatur von 30,4 °C besteht keine Verbrennungsgefahr. Sobald die Eier fertig sind, erklingt ein gut wahrnehmbarer Alarmton. Die Reinigung gestaltet sich problemlos. Einziges kleines Manko: Das Zubehörpaket enthält keinen Pochiereinsatz.
Der zweite Platz im Eierkocher-Test und zugleich der Titel als Preis-Leistungssieger gehen an den Cloer 6080. Das vergleichsweise günstige und für maximal sechs Eier ausgelegte Gerät fällt vor allem durch seine durchgängig „sehr gute“ Kochleistung auf. Allerdings sollten die Eier nach dem Kochvorgang noch ein wenig im Modell verbleiben, damit sie tatsächlich die gewünschte Konsistenz erreichen. Der gewünschte Härtegrad lässt sich abermals über das Wasservolumen regulieren. Während des Kochvorgangs wird das Gehäuse maximal 24,7 °C warm, sodass keine Verbrennungsgefahr besteht. Am Ende erklingt ein lauter Alarmton. Gut gefällt den Testern auch das umfangreiche Zubehörpaket, zu dem unter anderem ein Messbecher und ein Pochiereinsatz gehören. Lediglich die Reinigung gestaltet sich etwas schwergängig, da sich im Modellkörper schnell Kalkablagerungen bilden, die allein mit Wasser nicht mehr zu entfernen sind. Die Endnote für den Cloer 6080 lautet „gut“.
Die Note „Gut“ vergeben die Tester auch an die beiden übrigen Eierkocher im Vergleich. Der ROMMELSBACHER ER 600 kann mit maximal sechs Eiern bestückt werden. Die Eier werden durchgängig etwas weicher, als eingestellt. Wer ein mittelhartes Ei genießen möchte, sollte also die Einstellung hart wählen. Von außen bleibt das Gerät während des Kochvorgangs relativ kühl und erhitzt sich auf maximal 36,2 °C. Der Alarmton am Ende ist zwar ausreichend laut, erklingt aber nur dreimal. Da sich relativ bald Kalkablagerungen an den inneren Wänden bilden, gestaltet sich die Reinigung recht aufwendig.
Der Cloer 6070 kann bis zu sechs Eier gleichzeitig kochen. Von außen wird er dabei recht warm: Der Modellkörper erhitzt sich auf bis zu 42,3 °C. Verbrennungsgefahr besteht dadurch aber nicht, sodass sich der Eierkocher weiterhin sicher anwenden lässt. Der Alarmton zum Ende des Kochvorgangs ist vergleichsweise laut. Mittelharte und hartgekochte Eier gelingen dem Gerät zuverlässig, weichgekochte Eier werden aber regelmäßig zu hart. Ein weiterer Kritikpunkt ist abermals die Reinigung. Auch bei diesem Modell setzen sich schnell weiße Kalkpartikel in der Wasserschale ab.
Fazit
Einer von vier Eierkochern im Test des ETM Testmagazins schneidet mit der Note „sehr gut“ ab, die übrigen drei sind immerhin noch „gut“ (Ausgabe 9/2023). An die Spitze setzt sich der KRUPS Ovomat Super F230, der sowohl mit seiner Kochleistung, seinem Tempo und der einfachen Reinigung überzeugt. Wer einen „guten“ und günstigen Eierkocher kaufen möchte, erhält mit dem Cloer 6080 den Preis-Leistungssieger aus dem Test.
Tipp: Gerade beim Frühstück werden neben dem Eierkocher oft auch Toaster und Wasserkocher genutzt. Wenn du mehrere Geräte erneuern möchtest, lohnt sich auch ein Blick auf aktuelle Tests: Toaster im Test, Wasserkocher im Test.
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💡 Worauf es bei einem Eierkocher ankommt
Ein guter Eierkocher sollte vor allem zuverlässig arbeiten und das gewünschte Ergebnis möglichst exakt treffen. Entscheidend ist dabei weniger die Leistung als die Steuerung der Kochzeit.
Wichtig ist außerdem die passende Größe: Kleine Modelle für 1 bis 3 Eier eignen sich für Singles, während größere Geräte mehrere Eier gleichzeitig zubereiten können und damit ideal für Familien sind
Praktische Funktionen wie automatische Abschaltung, akustisches Signal oder Warmhaltefunktion erleichtern die Nutzung im Alltag. Der Stromverbrauch ist in der Regel gering, da nur wenig Wasser erhitzt wird und die Kochzeit kurz ist.
FAQ — Häufige Fragen zu Eierkochern
Die wichtigsten Fragen und Antworten zu Eierkochern im Überblick.
Lohnt sich ein Eierkocher überhaupt?
Ein Eierkocher lohnt sich vor allem, wenn regelmäßig Eier gekocht werden. Er spart Zeit, liefert gleichbleibende Ergebnisse und benötigt meist weniger Wasser und Energie als das Kochen im Topf.
Wie viele Watt sollte ein Eierkocher haben?
Die meisten Eierkocher liegen zwischen etwa 300 und 400 Watt. Das reicht aus, um Eier schnell und effizient zu garen, ohne viel Strom zu verbrauchen
Was ist besser: Eierkocher oder Topf?
Ein Eierkocher ist einfacher zu bedienen und liefert gleichmäßigere Ergebnisse. Im Topf hängt das Ergebnis stärker von Zeit und Erfahrung ab.
Wie viele Eier sollte ein Eierkocher fassen?
Für Singles reichen meist 1 bis 3 Eier, während Paare und Familien eher zu Geräten mit 4 bis 6 Eiern greifen sollten. Wer regelmäßig für mehrere Personen kocht, ist mit größeren Modellen besser beraten. Wichtig ist, dass der Eierkocher zur eigenen Nutzung passt – zu große Geräte verbrauchen unnötig Platz, zu kleine sind im Alltag schnell unpraktisch.
Wie lange hält ein Eierkocher?
Ein Eierkocher hält in der Regel etwa 3 bis 6 Jahre. Entscheidend sind vor allem die Verarbeitung, die Nutzung und die regelmäßige Entkalkung. Hochwertige Modelle können bei guter Pflege auch deutlich länger genutzt werden.
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