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Multiroom-Systeme ermöglichen es, Musik oder andere Audioinhalte gleichzeitig oder individuell in mehreren Räumen eines Haushalts wiederzugeben. Die Lautsprecher oder Audiokomponenten sind dabei über WLAN oder ein internes Netzwerk miteinander verbunden und lassen sich zentral steuern. Nutzer können entscheiden, ob in allen Räumen derselbe Inhalt läuft oder jeder Raum separat gesteuert wird. Stiftung Warentest hat sich in Ausgabe 2/2026 elf solcher Systeme angesehen und hinsichtlich Bedienung, Einrichtung und Datenschutz geprüft. Das Ergebnis: Acht Multiroom-Systeme im Vergleich erhalten die Gesamtnote „Gut“, drei sind „befriedigend“. Im folgenden Testbericht stellen wir die besten Multiroom-Systeme 2026 vor und klären häufige Fragen zu Multiroom-Systemen.
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Die besten Multiroom-Systeme im Vergleich von Stiftung Warentest 2026
Insgesamt bestes Multiroom-System im Vergleich 2026 ist das Hardware-gebundene System von Sonos (Note „Gut“), das auch mit Android-Handys funktioniert. Mit dem Testsieger lassen sich Inhalte aus dem Internet gut streamen; Inhalte aus lokalen Musikquellen oder vom Smartphone lassen sich sogar sehr gut abspielen. Die Bedienung ist einfach — sei es Lautsprecher steuern und verwalten oder Musik- und Hörbuchsammlung verwalten. Lediglich die Bedienung per Sprachsteuerung könnte besser sein. Weitere Pluspunkte erhält der Testsieger Sonos fĂĽr die einfache Einrichtung und die technische Umsetzung. Den Basisschutz persönlicher Daten stuft Stiftung Warentest als mittelmäßig ein.
Platz 2 geht ebenfalls an ein Hardware-gebundenes System, und zwar an das Denon Heos (Note „Gut“). Der Silbersieger überzeugt ebenfalls mit guten bis sehr guten Leistungen beim Abspielen und Streamen von Inhalten. Bedienung und Einrichtung sind einfach, die technische Umsetzung sehr gut. Kritik gibt es für die mittelmäßige Sprachsteuerung und Ersteinrichtung sowie den Basisschutz persönlicher Daten.
Platz 3 teilen sich das Hardware-offene System Apple AirPlay und das Hardware-gebundenes System Bluesound (jeweils Note „Gut“). Apple-User erhalten mit AirPlay das „einsteigerfreundlichste System“, in dem sich eine große Auswahl von Geräten vieler Marken einbinden lässt. Für Bedienung, Einrichtung und technische Umsetzung gibt es Bestnoten. Manko: Apple Airplay spielt nicht von Netzwerkspeicher oder CD- und Plattenspielern ab. Die Mängel in der Datenschutzerklärung sind deutlich, was zur Abwertung führt. Bei Bluesound hingegen sind die Mängel in der Datenschutzerklärung gering. Das Abspielen von Inhalten klappt reibungslos und die Bedienung ist einfach. Die Ersteinrichtung und die Sprachsteuerung sind allerdings verbesserungswürdig.
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In der folgenden Tabelle siehst du die vier besten Multiroom-Systeme aus dem aktuellen Vergleich der Stiftung Warentest 2026 und ihre Vor- und Nachteile auf einen Blick.
| Platz | Produkt | Testurteil | Vor- / Nachteile |
|---|---|---|---|
| 1 | Sonos Hardware-gebundenes Multiroom-System | Gut | ✅ Abspielen von Inhalten ✅ Bedienung ✅ Einrichtung ✅ Techn. Umsetzung ❌ Basisschutz persönlicher Daten |
| 2 | Denon Hardware-gebundenes Multiroom-System | Gut | ✅ Abspielen von Inhalten ✅ Bedienung ✅ Einrichtung ✅ Techn. Umsetzung ❌ Basisschutz persönlicher Daten |
| 2 | Apple AirPlay Hardware-offenes Multiroom-System | Gut | ✅ Abspielen von Inhalten ✅ Bedienung ✅ Einrichtung ✅ Techn. Umsetzung ❌ Basisschutz persönlicher Daten |
| 2 | Bluesound Hardware-gebundenes Multiroom-System | Gut | ✅ Abspielen von Inhalten ✅ Bedienung ✅ Basisschutz persönlicher Daten ✅ Techn. Umsetzung ❌ Einrichtung |
Vier weitere Multiroom-System erhalten im Vergleich 2026 die Gesamtnote „Gut“. Dazu zählen
- das Hardware-offene System Google Home,
- das Hardware-gebundene System Yamaha MusicCast,
- das Hardware-gebundene System Teufel Raumfeld und
- das Hardware-gebundene System Audio Pro W.
Die Multiroom-Systeme Amazon Alexa, Music I Bowers & Wilkins und Wiim Home müssen sich mit der Gesamtnote „Befriedigend“ begnügen. Bei Amazon Alexa kritisiert Stiftung Warentest u. a. Einrichtung und Bedienung; bei Music I Bowers & Wilkins und Wiim Home ist der Basisschutz persönlicher Daten „mangelhaft“.
Fazit
Acht von elf Multiroom-Systemen überzeugen im Test von Stiftung Warentest (Ausgabe 2/2026). Bestes Multiroom-System im Vergleich ist das Hardware-gebundene System von Sonos. Platz 2 geht ebenfalls an ein Hardware-gebundenes System: das Denon Heos. Platz 3 teilen sich das Hardware-offene System Apple AirPlay und das Hardware-gebundenes System Bluesound. Umwelttipp der Stiftung Warentest: Bestehende Plattenspieler und CD-Player lassen sich häufig ebenso einbinden wie vorhandene Lautsprecher und Verstärker.
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Arten von Multiroom-Systemen – Übersicht und Unterschiede
Multiroom-Systeme unterscheiden sich vor allem in Aufbau, Funktionsumfang und technischer Integration. Die folgende Übersicht zeigt die gängigsten Varianten.
| Art | Typische Merkmale | Geeignet fĂĽr |
|---|---|---|
| Multiroom-Lautsprecher | Eigenständige WLAN-Lautsprecher mit App-Steuerung | Einsteiger, Mietwohnungen |
| Multiroom-Systeme mit Zentrale | Zentrale Steuereinheit, oft höhere Klangqualität | Größere Wohnungen, Technikaffine |
| AV-Receiver mit Multiroom-Funktion | Integration in bestehende HiFi- oder Heimkinoanlagen | HiFi-Nutzer, Heimkino-Fans |
| Multiroom-Systeme mit Sprachsteuerung | Steuerung per Sprachassistent möglich | Smart-Home-Nutzer |
| Herstellerspezifische Systeme | Geschlossene Systeme mit eigener App | geeignet für Nutzer, die bereits Geräte eines Herstellers verwenden |
FAQ – Häufige Fragen zu Multiroom-Systemen
Vor dem Kauf eines Multiroom-Systems tauchen viele Fragen zur Technik, Kompatibilität und Alltagstauglichkeit auf. Die folgenden Antworten liefern eine kompakte Orientierung zu Technik, Nutzung und Auswahl eines Multiroom-Systems.
Sind Multiroom-Systeme mit allen Streamingdiensten kompatibel?
Die Unterstützung von Streamingdiensten unterscheidet sich je nach System. Einige Multiroom-Lösungen bieten eine breite Auswahl, andere sind auf bestimmte Dienste beschränkt.
Wie sicher sind Multiroom-Systeme in Bezug auf Datenschutz?
Multiroom-Systeme verarbeiten häufig Nutzungsdaten, etwa zur Steuerung über Apps oder zur Nutzung von Streamingdiensten. Wie umfangreich diese Datenerfassung ist, hängt vom jeweiligen System und den Datenschutzeinstellungen ab.
Lassen sich Multiroom-Systeme nachträglich erweitern?
Viele Systeme sind modular aufgebaut und können später um weitere Lautsprecher ergänzt werden. Voraussetzung ist die Kompatibilität innerhalb des Systems.
Was ist der Unterschied zwischen Multiroom und Bluetooth-Lautsprechern?
Multiroom-Systeme sind über WLAN vernetzt und können mehrere Räume synchron oder getrennt bespielen. Bluetooth-Lautsprecher sind meist auf kurze Distanzen und eine einzelne Verbindung ausgelegt.
Braucht man fĂĽr ein Multiroom-System zwingend WLAN?
Ja, die meisten Multiroom-Systeme setzen auf WLAN, um mehrere Lautsprecher stabil zu verbinden und zentral zu steuern. Ohne WLAN ist der Funktionsumfang in der Regel stark eingeschränkt.
Kann man unterschiedliche Musik in verschiedenen Räumen hören?
In den meisten Systemen ist das möglich. Räume lassen sich individuell steuern, sodass parallel unterschiedliche Inhalte abgespielt werden können.
Sind Multiroom-Systeme auch fĂĽr groĂźe Wohnungen geeignet?
Ja, sie eignen sich besonders für größere Wohnungen oder Häuser. Wichtig ist eine stabile Netzwerkabdeckung, damit alle Räume zuverlässig verbunden bleiben.
Lassen sich bestehende Lautsprecher oder HiFi-Anlagen integrieren?
Viele Multiroom-Systeme bieten Schnittstellen, um vorhandene Lautsprecher, Verstärker oder Abspielgeräte einzubinden. Ob das möglich ist, hängt vom jeweiligen System ab.
Wie aufwendig ist die Einrichtung eines Multiroom-Systems?
Die Einrichtung erfolgt meist ĂĽber eine App und ist fĂĽr Einsteiger gut machbar. Je nach System und Wohnsituation kann der Zeitaufwand jedoch variieren.
Welche Rolle spielt die Klangqualität bei Multiroom-Systemen?
Die Klangqualität wird in erster Linie durch die Lautsprecher und den jeweiligen Raum bestimmt. Die Multiroom-Funktion beeinflusst nicht den Klang, sondern die Verteilung des Audiosignals.
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