Moderne Kombi-Mikrowellen im Test: Zwei Geräte schneiden „sehr gut“ ab

Moderne Mikrowellen können viel mehr als vorgegarte Speisen und Fertigprodukte erwärmen. Viele Modelle verfügen über eine Grill-, Heißluft- sowie Dampfgarfunktion und können somit verschiedene Lebensmittel schonend garen oder grillen. Das ETM Testmagazin hat sich in der September-Ausgabe 2014 elf Modelle angesehen. Im Folgenden stellen wir die besten Kombi-Mikrowellen aus dem Test vor.

Letzte Aktualisierung am 15.10.2019 / Bilder von der Amazon Product Advertising API
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Foto: Panasonic

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Los geht’s mit dem Testsieger Panasonic NN-CS894S (Note „Sehr gut“, etwa 530 Euro Euro, hier erhältlichPanasonic NN-CS894S bei Amazon): Die insgesamt „sehr gute“ Kombi-Mikrowelle ohne Glasdrehteller setzt sich mit sehr guten Ergebnissen und einer separaten Dampfgarfunktion an die Spitze des Testfeldes. „Mit den umfangreichen Dampfgarprogrammen lässt sich Gemüse, Fisch, Fleisch und auch Reis hervorragend zubereiten“, schreiben die Tester. Die Auto-Sensor-Programme eignen sich unter anderem zur Zubereitung von Pizza und Pommes Frites. Allerdings muss man für das edle High-End Gerät tief in die Tasche greifen.

Wichtige technische Merkmale im Überblick:

  • 1.000 Watt Mikrowellenleistung
  • 1.300 Watt Grill
  • 1.000 Watt Dampfgaren
  • 1.450 Watt Heißluftofen (40 °C, 100 bis 230 °C)
  • Kombinationsbetrieb
  • 32 l Garraumvolumen
  • 19 Gewichtsautomatikprogramme
  • 6 Sensorautomatikprogramme
  • integrierter 650 ml Wassertank
  • Timer
  • Touch & Slide-Bedienung
  • LED-Innenraumbeleuchtung
  • Kindersicherung

Zum Lieferumfang der Panasonic NN-CS894S gehören ein Backblech, ein Metallrost, eine Glasschale, eine Auffangschale und ein Dampfgareinsatz.


Silbersieger Samsung punktet mit großer Programmauswahl

Foto: Samsung

Platz 2 im Kombi-Mikrowellen-Test des ETM Testmagazins geht an die Samsung CE118PF-X1 (Note „Sehr gut“, um 240 Euro, hier erhältlichSamsung CE118PF-X1 bei Amazon). Die Kombi-Mikrowelle überzeugt mit zahlreichen Programmen, viel Zubehör und einer Dampf-Reinigungsfunktion. Neben Gemüse, Reis, Kartoffeln, Fisch und Fleisch lassen sich mit dem Silbersieger aus dem Hause Samsung auch tiefgefrorene Speisen wie Pizza, Pommes Frites und Frühlingsrollen zubereiten. Das Fermentierprogramm eignet sich, um zum Beispiel Hefeteig aufgehen zu lassen. Die Ergebnisse sind dem Test zufolge allesamt gut. Durch die Dampf-Reinigungsfunktion lässt sich der Garraum schnell und einfach säubern. Kritik gibt es keine.

Wichtige technische Merkmale im Überblick:

  • 900 Watt Mikrowellenleistung
  • 1.500 Watt Grill
  • 2.100 Watt Heißluftleistung
  • Heißluftofen (40 °C bis 200 °C)
  • Kombinationsbetrieb
  • 32 l Garraumvolumen
  • 6 Leistungsstufen
  • 34 Automatikprogramme
  • Timer
  • Dampfreinigungsfunktion
  • LED-Display
  • Kindersicherung

Im Lieferumfang der Kombi-Mikrowelle Samsung CE118PF-X1 sind ein Grill- und Schaschlikspieß, eine Glasschale und ein Wassergefäß sowie zwei Grillroste und ein Pizza-Blech enthalten.


Bronzesieger LG ist einfach zu bedienen und bietet viele Rezepte

Foto: Elena Moiseeva | Dreamstime.com

Platz 3 belegt die LG MJ 3294 BAB (Note „Gut“, um 280 Euro, aktuell nicht erhältlich). Zu den Stärken der Kombi-Mikrowelle von LG gehören eine einfache Bedienung sowie viele Programme und Rezepte. Mit den Automatik-Programmen lassen sich verschiedene Speisen zubereiten wie Spaghetti al dente, Gratins, Pizza und Fleisch. Eine Backkartoffel und Gemüse garte die Mikrowelle im Test auf den Punkt genau. Der Drehteller kann abgeschaltet werden, damit breitere Teller im Garraum Platz finden. Auf ein umfangreiches Zubehör muss man bei diesem Modell allerdings verzichten. Lediglich zwei Grillroste gehören zum Lieferumfang.

Wichtige technische Merkmale im Überblick:

  • 900 Watt Mikrowellenleistung
  • 1.250 Watt Grill
  • 1.250 Watt Heißluftleistung
  • Heißluftofen (40 °C bis 230 °C)
  • Kombinationsbetrieb
  • 32 l Garraumvolumen
  • 5 Leistungsstufen
  • 31 Automatikprogramme
  • Display
  • Kindersicherung

Weitere „gute“ Kombi-Mikrowellen im Test:

Bauknecht MW 80 SL (um 300 Euro):
+ viele Automatikprogramme
+ einfache Bedienung
+ viel Zubehör, zum Beispiel Dampfgarbehälter
+ gute Leistungen beim Garen und Erwärmen
Auftauprogramm gart stellenweise

Candy EGO C25D CS (um 140 Euro):
+ insgesamt gute Leistungen
+ Automatikprogramme als Symbol im Display
+ leichte Bedienung
kein Grillrost
Dokumentation könnte ausführlicher sein

Hanseatic Premium-Line 305 230 (um 130Euro):
+ einfache Bedienung
+ deutschsprachige Bedienelemente
+ einfach Automatikprogrammwahl
+ gute Ergebnisse
keine Crisp-Platte

Preis-/Leistungssieger Severin MW 7848 (um 130 Euro, hier erhältlichSeverin MW 7848 bei Amazon):
+ gute Ergebnisse
+ einfache Bedienung
+ Automatikprogramme am Gehäuse abgebildet
keine Crisp-Platte

Domo DO2342CG (um 160 Euro)
+ einfache Bedienung
+ übersichtliche Automatikprogramme
+ gute Ergebnisse beim Garen und Erwärmen
keine Crisp-Platte

CASO Germany HCMG25 (um 200 Euro):
+ einfache Bedienung
+ gute Ergebnisse
Front spiegelt stark, sodass Fortschritte beim Garen kaum zu sehen sind

CASO Germany MCG30 Chef (um 220 Euro):
+ manuelles Garen und Backen möglich
+ Pasta, Pizza und Gemüse gelingen gut
wenig Automatikprogramme
Front spiegelt stark, sodass Fortschritte beim Garen kaum zu sehen sind

Bartscher 610835 (um 200 Euro):
+ manuelles Garen und Backen möglich
wenig Automatikprogramme

Detaillierte Informationen zum Mikrowellen-Test des ETM Testmagazins finden Interessierte in Heft 9/2014. Einen Ratgeber zum Thema Mikrowelle kaufen finden Sie auf dieser Seite.

Tipps zum Kauf einer Mikrowelle

  • Funktionen: Mikrowellen mit Heißluft- und Grillfunktion reichen in der Regel vollkommen aus. Sie sind unwesentlich teurer als Modelle ohne Zusatzfunktionen, bieten aber deutlich mehr Möglichkeiten, zum Beispiel Pizza oder Brötchen aufbacken.
  • Größe: Soll die Mikrowelle dauerhaft als Ersatz für einen Backofen dienen, zum Beispiel aus Platzgründen oder um Strom zu sparen, empfiehlt sich ein Modell mit mindestens 30 l Garraumvolumen. Sollen lediglich Speisen erhitzt werden, genügt ein Modell mit 25 l Garraumvolumen.
  • Leistung: Die meisten Mikrowellen bieten je nach Größe zwischen 700 und 1.000 Watt. Mehr Leistung bringt kaum Vorteile. Bei zu schneller Erhitzung werden Speisen eher ungenießbar. Wichtig ist, dass sich die Wattzahl der Mikrowelle in kleinen Schritten einstellen lässt. Dadurch kann die Leistung an die Speisen angepasst werden.
  • Bedienung: Vor dem Kauf einer Mikrowelle sollte man sich überlegen, welche Funktionen wirklich benötigt werden. Günstige Modelle ohne Zusatzfunktionen haben meist nur zwei Knöpfe und sind somit leicht zu bedienen. Je mehr Funktionen eine Mikrowelle bietet, desto aufwendiger ist die Bedienung.
  • Ausstattung: Eine Mikrowelle sollte eine Innenraumbeleuchtung und ein Sichtfenster haben, damit die Speisen kontrolliert werden können. Zur besseren Reinigung sollten die Grillstäbe verdeckt sein.