Inhaltsverzeichnis
Sommerzeit ist Grillzeit. Einige ganz begeisterte Freunde des Grillens leiten die Saison sogar schon im Januar ein. Frisch vom Grill schmecken Fleisch und Fisch doch noch am besten. Auch Gemüse, Käse und sogar Obst entfalten auf dem Grill ein ganz besonderes Aroma. Die Auswahl für Grillfreunde ist heute größer denn je: Ob du mit Gas, Kohle oder elektrisch grillen möchtest, dein Grillgut räuchern oder gleich ein ganzes Spanferkel im Garten zubereiten willst – es gibt für jeden Anlass den passenden Grill. Welche Vor- und Nachteile haben die einzelnen Varianten? Welcher Grill passt zu dir? Und welche Grills sind die besten? Die Antworten und Tipps zum sicheren Grillen liest du hier.
Beliebte Gasgrills bei Amazon
Werbung: Bilder von der Amazon Product Advertising API / Beworbene Produkte (Anzeige) / Amazon-Partnerlinks. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.
Grillen mit Gas
In den USA ist das Grillen mit Gas bereits weit verbreitet und auch in Deutschland erfreut es sich wachsender Beliebtheit. Vor allem Gourmets und BBQ-Freunde schwören auf den Gasgrill. Hochwertige Geräte von Herstellern wie Weber, Landmann oder Enders sind in der Anschaffung relativ kostspielig, mit Preisen ab etwa 200 Euro musst du rechnen. Gasgrillwagen und Geräte, die zum Beispiel zusätzliche Brenner zum Zubereiten von Saucen mitbringen, werden schnell noch teurer. Die Anschaffungskosten sollen sich aber durch viele Vorteile bezahlt machen:
- Die gewünschte Temperatur ist schnell erreicht,
- die Temperatur lässt sich passend zum Grillgut einstellen,
- Gas ist günstiger als Holzkohle,
- die Grills sind einfach zu reinigen.
Der Gasgrill ist jedoch auch vergleichsweise groß und muss bei Nichtgebrauch trocken und sicher untergestellt werden. Zum Betrieb benötigst du Propangasflaschen, die du im Baumarkt und im Campingmarkt erhältst. Nur wenige Grills arbeiten mit Erdgas. Beim Kauf solltest du auf eine möglichst hohe Leistung achten. Diese wird in kW angegeben; je höher die Leistung, umso schneller erreicht der Grill die gewünschte Betriebstemperatur.
Grillen mit dem Elektrogrill
Der Elektrogrill bietet Grillfreunden einige Vorteile: Er erreicht schnell die gewünschte Temperatur und es entwickelt sich kein störender Rauch. Der Frieden in der Nachbarschaft bleibt also gewahrt. Kleine Elektrogrills kannst du zudem auf dem Balkon einsetzen, Tischgeräte sogar in Innenräumen. Elektrogrills gibt es in vielen verschiedenen Größen und Ausführungen, als Grillwagen genauso wie als Standgrill. Sie sind sehr einfach zu reinigen.
Der Nachteil: Zum Grillen muss ein Stromanschluss in der Nähe sein und natürlich verbraucht das Gerät auch Strom – jedoch nur wenig, die Leistungsaufnahme liegt zwischen 2.000 und 2.500 Watt. Grillfreunde vermissen oft den typischen, rauchigen Grillgeschmack. Kleine Elektrogrills von Tefal oder Severin gibt es schon ab 50 Euro.
Beliebte Elektrogrills bei Amazon
Werbung: Bilder von der Amazon Product Advertising API / Beworbene Produkte (Anzeige) / Amazon-Partnerlinks. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.
Grillen mit Holzkohle
Der Holzkohlegrill ist der Klassiker unter den Varianten. Im Sommer erhältst du einen einfachen Grill schon ab zehn Euro an jeder Tankstelle. Es gibt kleine Geräte, die du überall hin mitnehmen kannst, aber auch große Standgrills für den Garten. Du kannst dich auch für einen edlen Säulengrill aus Edelstahl entscheiden, der leichter zu reinigen ist.
Der Vorteil beim Grillen mit Holzkohle ist vor allem das romantische Flair. Genießer schätzen zudem den typisch rauchigen Geschmack, den die Holzkohle hervorkitzelt.
Die Nachteile: Es entwickelt sich viel Rauch, der Nachbarn stören kann. Bis die Kohle wie gewünscht glüht, kann zudem einige Zeit vergehen. Für einen Kugelgrill von namhaften Herstellern wie Weber musst du je nach Ausstattung zwischen 100 und 500 Euro einplanen. Säulengrills von Tepro kosten ab 50 Euro, Modelle von Barbecook ab 100 Euro und ein Grillwagen mindestens 150 Euro.
Beliebte Holzkohlegrills bei Amazon
Werbung: Bilder von der Amazon Product Advertising API / Beworbene Produkte (Anzeige) / Amazon-Partnerlinks. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.
Grillen und Räuchern im Smoker
Für ein typisch amerikanisches BBQ schwören viele Genießer auf einen Smoker-Grill, auch Räucherofen genannt. Eine Abdeckung hält den Rauch im Inneren des Grills, dadurch bekommen Fleisch und Fisch das gewünschte Räucheraroma. Ein traditioneller Smoker-Grill wird mit Holz oder Kohle betrieben. Durch die Wahl unterschiedlicher Hölzer kannst du den Geschmack des Grillguts verändern.
Vor der Benutzung musst du den Grill einbrennen. Smoker sind etwas für ausgesprochene BBQ-Fans und recht teuer in der Anschaffung. Die Preise für Smoker von Herstellern wie El Fuego oder Farmer Grill schwanken zwischen 500 und mehreren Tausend Euro. Außerdem sind Smoker sehr groß und entsprechend umständlich zu verstauen. Hochwertige Geräte sind dafür sehr einfach zu reinigen.
Feuerkorb und Feuerschale zum Grillen
Eine Feuerschale ist die besonders einfache Art des Grillens. In der Schale schichtest du Holz oder Kohle auf, hängst den Grillrost darüber und garst darauf dein Grillgut. Eine Feuerschale ist mit 20 bis 50 Euro vergleichsweise preiswert und einfach anzuwenden.
Beim Grillen am offenen Feuer sind natürlich Sicherheitsvorkehrungen zu beachten. Die Rauchentwicklung ist vergleichsweise hoch, Nachbarn könnten sich gestört fühlen. Der Reinigungsaufwand ist ähnlich hoch wie beim Grillen mit Holzkohle.
Welcher Grill ist der richtige für dich?
Wie so oft gilt: Für welchen Grill du dich entscheidest, ist in erster Linie Geschmackssache. Darüber hinaus ist die Entscheidung eine Frage des Geldbeutels und des vorhandenen Platzes.
- Gasgrills und Smoker nehmen viel Platz weg und sind teuer. Passionierte Grillfreunde, die ihren Grill häufig im Einsatz haben, zahlen das Geld aber gerne.
- Magst du es traditionell und günstig und hast tolerante Nachbarn, ist das Grillen mit Holzkohle das richtige für dich.
- Für Balkon und kleine Gärten ist der Elektrogrill praktisch.
Auf allen drei Varianten lässt sich eine große Auswahl an Grillgut zubereiten: Fleisch, Fisch, Gemüse und Grillkäse gelingen sowohl mit Holzkohle als auch Gas und Strom. Der Räucherofen ist vor allem für Fleisch und Fisch gedacht. Möchtest du den Grill möglichst flexibel einsetzen, empfiehlt sich ein Grillwagen auf Rädern. Wer im Garten einen festen Platz zum Grillen hat, wählt einen stabilen Standgrill – oder baut bei entsprechendem Platz einen Grillkamin auf die Terrasse. Einen mit Holzkohle oder Holz betriebenen Grillkamin kannst du selbst mauern oder auf ein komplettes Modell aus dem Baumarkt zurückreifen. Bei Platzproblemen kann ein schlanker Säulengrill die Alternative sein.
Beliebte Feuerschalen bei Amazon
Werbung: Bilder von der Amazon Product Advertising API / Beworbene Produkte (Anzeige) / Amazon-Partnerlinks. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.
Direktes und indirektes Grillen: Was ist der Unterschied?
Als direktes Grillen bezeichnet man das Grillen direkt über der Glut – bzw. über der Gasflamme oder auf dem Elektrofeld. Das Grillgut ist sehr starker Hitze ausgesetzt. Diese Methode eignet sich für Kurzgebratenes, etwa Steaks, für Hamburger, Geflügel und Gemüse. Die Röstaromen setzen sich gut durch. Allerdings kann Grillfett in die Glut tropfen, was krebserregende Substanzen freisetzen kann. Grillst du fettige oder marinierte Lebensmittel auf Holzkohle oder Gas, verwende daher Grillschalen.
Beim indirekten Grillen ordnest du die Kohle so an, dass diese nur auf einer Hälfte des Grills liegt. Größere und dickere Stücke Fleisch garst du nun auf der Seite ohne Kohle. Die Hitze reicht zum Durchgaren aus, der Garvorgang ist allerdings schonender als direkt über der Glut. Ein Kugelgrill ist für das indirekte Grillen optimal, da er die Hitze nicht entweichen lässt und sie von allen Seiten auf das Grillgut einwirken kann. Indirektes Grillen funktioniert allerdings nur mit Kohle und mit Gas.
Tipps zum sicheren Grillen
- Dein Grill sollte möglichst fest und eben stehen. Rollen sind gegebenenfalls zu fixieren.
- Stelle den Grill möglichst windgeschützt auf.
- Halte Abstand zu Bäumen und Hecken sowie zu Gebäuden.
- Grille nur mit dafür zugelassenen Grills in geschlossenen Räumen oder auf dem Balkon.
- Verwende nur spezielle Grillanzünder.
- Schütte nie brennbare Flüssigkeiten wie Benzin oder Spiritus auf den Grill.
- Verwende im Holzkohlegrill nur Holzkohle und Briketts, kein selbst gesammeltes Holz.
- Trage Schürze und Grillhandschuhe.
- Kinder und Haustiere solltest du nicht unbeaufsichtigt mit dem Grill allein lassen.
- Achte beim Kauf auf eine gute Verarbeitung des Grills und auf das GS-Prüfzeichen des TÜVs.
- Verwandte Themen: Grill
Your page rank:


