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Mobile Klimageräte sind die Alternative zu Split-Klimaanlagen. Sie müssen nicht erst kompliziert eingebaut werden und selbst Mieter können sie einfach in der Wohnung aufstellen, ohne eine Genehmigung einholen zu müssen. Zudem lassen sich die Geräte ganz nach Bedarf von Zimmer zu Zimmer schieben. So kühlen sie tagsüber das Wohnzimmer und abends den Schlafraum. Die Abluft wird über einen Schlauch nach draußen geleitet. Doch welche mobile Klimaanlage ist die beste? Dieser Frage ist die Redaktion von Haus & Garten Test nachgegangen und hat vier mobile Klimaanlagen mit Abluftschlauch im Test gegenübergestellt, alle mit Schwingfunktion (Heft 4.2023). Dabei zeigt sich, dass es in Sachen Effektivität und Energieverbrauch große Unterschiede zwischen den Testkandidaten gibt. Wer ein mobiles Klimagerät kaufen möchte, findet hier die notwendigen Informationen.
⭐ Unsere Empfehlungen laut Haus & Garten Test
In der folgenden Tabelle siehst du die besten mobilen Klimaanlagen mit Abluftschlauch im Test von Haus & Garten Test auf einen Blick.
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Beste mobile Klimaanlage im Test: AEG Comfort 6000
Die AEG Comfort 6000 AXP26U339CW verdient sich im Test die Note „sehr gut“ und wird damit zum Testsieger. Die mobile Klimaanlage kühlt die Temperatur in Räumen mit bis zu 85 m³ Größe effektiv herunter und reduziert die Temperatur nach zwei Stunden Betrieb von 22,9 °C auf 17 °C. Dabei verbraucht sie deutlich weniger Strom als die anderen Testkandidaten. Die Inbetriebnahme funktioniert sehr einfach und auch anschließend lässt sich das Gerät leicht bedienen. Für die Auswahl der Temperatur und der verschiedenen Betriebsmodi stehen ein Touchpanel am Gerät und eine Fernbedienung zur Verfügung. Bei Bedarf lässt sich das mobile Klimagerät zudem per App steuern. Die hochwertige und sichere Verarbeitung weiß ebenfalls zu gefallen.
Die mobile Klimaanlage Comfee Eco Friendly Pro verbraucht zwar etwas mehr Strom als der Testsieger, kühlt Räume bis zu einer Größe von 80 m³ aber ebenfalls effektiv herunter. Ein großes LC-Display in der Fernbedienung erleichtert die Handhabung. Das Touchpanel am Gerät reagiert dagegen nicht immer auf den ersten Fingerdruck. Positiv heben die Tester allerdings das große Sortiment an Zubehörteilen hervor. So erhält das mobile Klimagerät im Test ebenfalls die Note „sehr gut“.
Für die beiden übrigen mobilen Klimageräte im Test gibt es die Note „gut“. Das Rowenta Turbo Eco Sense+ AU5620 fällt auf den ersten Blick durch sein ansprechendes Design mit Holzapplikation auf. Laut Hersteller eignet es sich für Räume bis zu 120 m³ Größe, kühlt im Test aber nicht ganz so effektiv. Kritik gibt es zudem am recht hohen Stromverbrauch von 1.000 Watt pro Stunde – damit verbraucht das Modell fast doppelt so viel Energie wie das AEG-Klimagerät.
Das Midea Real Cool 35 ist für Räume bis 117 m³ ausgewiesen, die Kühlleistung nach 30 Minuten kann überzeugen, lässt anschließend aber deutlich nach. Der Raum wird insgesamt nur um 1,8 °C kühler. Der Energieverbrauch ist ebenfalls vergleichsweise hoch. Bedienen lässt sich das Modell über Tasten statt über ein Touchdisplay. Eine Fernbedienung bringt das Gerät ebenfalls mit. Sie ist mit einem LC-Display und einem Temperaturfühler ausgestattet. Wahlweise lässt sich das Modell ins WLAN-Netz einbinden und über eine App steuern. Eine Besonderheit gibt es beim Schlauch: Dieser wird nicht wie bei den anderen Geräten nach hinten, sondern nach oben ausgeführt.
Fazit
Zwei mobile Klimageräte im Test von Haus & Garten Test erhalten die Note „sehr gut“ (Ausgabe 4.2023): Das AEG Comfort 6000 AXP26U339CW kühlt effektiv und fällt durch seinen besonders niedrigen Stromverbrauch positiv auf. Das Comfee Eco Friendly Pro kühlt Räume ebenfalls spürbar herunter. Das Rowenta Turbo Eco Sense+ AU5620 und das Midea Real Cool 35 benötigen mehr Energie und kühlen weniger effektiv.
Gut zu wissen: Split-Klimageräte kühlen deutlich effizienter, erfordern aber eine feste Installation und sind daher meist nicht für Mietwohnungen geeignet. Ein Ventilator sorgt dagegen nur für Luftbewegung und ersetzt keine echte Kühlung.
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Arten mobiler Klimaanlagen mit Abluftschlauch im Überblick
Mobile Klimaanlagen unterscheiden sich nicht nur im Design, sondern vor allem in ihrer Technik und Effizienz. Wer die Unterschiede kennt, findet schneller ein Gerät, das zur eigenen Wohnsituation passt. Der folgende Überblick zeigt, welche Varianten es gibt und wofür sie sich eignen.
| Gerätetyp | Funktionsweise | Geeignet für | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|---|---|
| Monoblock-Klimaanlage | Kühlt die Raumluft und leitet warme Luft über Abluftschlauch nach draußen | Wohnungen, Mietwohnungen | Sofort einsatzbereit, flexibel nutzbar | Höherer Stromverbrauch, hörbarer Betrieb |
| Zweischlauch-System | Zufuhr von Frischluft über zweiten Schlauch, Abluft separat | Größere Räume | Effizienter als klassische Monoblocks | Aufwendigere Installation |
| Klimagerät mit Heizfunktion | Kühlen im Sommer, Heizen in der Übergangszeit | Ganzjahresnutzung | Mehrzwecklösung | Beim Heizen weniger effizient als Splitgeräte |
| Klimagerät mit Entfeuchtungsmodus | Reduziert Luftfeuchtigkeit zusätzlich zur Kühlung | Feuchte Räume | Besseres Raumklima | Kein Ersatz für Entfeuchter |
FAQ — Die wichtigsten Fragen & Antworten zu mobilen Klimaanlagen
Mobile Klimaanlagen sind vor allem in Mietwohnungen beliebt, weil sie ohne feste Installation auskommen. Gleichzeitig gibt es viele Fragen zu Leistung, Lautstärke und Stromverbrauch. Hier findest du die wichtigsten Antworten kompakt zusammengefasst.
Wie effektiv sind mobile Klimaanlagen mit Abluftschlauch?
Mobile Klimaanlagen mit Abluftschlauch können Räume spürbar abkühlen, sind aber weniger effizient als fest installierte Anlagen. Voraussetzung ist, dass die Leistung zur Raumgröße passt. Für einzelne Zimmer sind sie eine praktikable Lösung, ersetzen aber keine fest installierte Klimaanlage.
Wie groß darf der Raum sein?
Die Raumgröße hängt von der Kühlleistung ab, meist etwa 60 bis 100 Watt pro Quadratmeter. Ein Gerät mit 9.000 BTU eignet sich in der Regel für Räume bis rund 25 Quadratmeter.
Wie laut sind mobile Klimaanlagen?
Mobile Klimaanlagen sind meist deutlich hörbar und liegen etwa bei 60 bis 65 dB. Das ist vergleichbar mit normaler Gesprächslautstärke bis zu einem Staubsauger. Für Schlafzimmer empfiehlt sich ein möglichst leiser Nachtmodus.
Wie hoch sind die Stromkosten?
Die Stromkosten liegen je nach Nutzung meist bei etwa 70 bis 200 Euro pro Jahr, abhängig von Laufzeit und Strompreis.
Sind mobile Klimaanlagen für Mietwohnungen geeignet?
Ja, mobile Klimaanlagen eignen sich besonders für Mietwohnungen, da keine feste Installation nötig ist. Wichtig ist ein gutes Fensterkit, damit keine warme Luft zurück in den Raum strömt.
Was bringt ein Fensterkit wirklich?
Ein Fensterkit verbessert die Kühlleistung deutlich, da weniger warme Luft von außen nachströmt. Das spart Energie und erhöht den Komfort.
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