Fitness-Armbänder im Vergleich: Die Geräte von Garmin sind vielseitig, robust und sicher

Schritte, Distanz, Kalorien: Fitnessarmbänder sollen ihre Träger zu einem aktiven, gesunden Lebensstil motivieren. Wie gut das funktioniert, hat Stiftung Warentest in einem Test herausgefunden. Zwölf Fitness-Armbänder hat das Verbrauchermagazin unter die Lupe genommen, darunter sechs Modelle ohne und sechs mit Herzfrequenzmessung. Das Ergebnis: Lediglich zwei Fitness-Armbänder im Test erreichen die Gesamtnote „Gut“ – das Garmin vivofit und das Garmin vivosmart mit Herzfrequenzmessung.

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Garmin ist zweimal Testsieger

Foto: Garmin | vĂ­vosmart

Foto: Garmin | vĂ­vosmart

Testsieger bei den Fitness-Armbändern mit Herzfrequenzmessung ist das Garmin vivosmart (Note „Gut“, ab 110 Euro, hier erhältlichGarmin Vivosmart bei Amazon). Das Modell überzeugt mit guten Fitnessfunktionen, z. B. sehr genaue Puls- sowie Schritt- und Distanzmessung. Weitere Pluspunkte gibt es für die mobile Website und die ansprechend gestalteten Apps für Android und iOS. Zudem ist das vivosmart robust und wasserbeständig. Manko: Das Display ist manchmal schlecht zu lesen und kann schnell zerkratzen; der angezeigte Kalorienverbrauch ist ungenau.

Die Ergebnisse des Garmin vivosmart im Ăśberblick:
+ Fitnessfunktionen
+ App und PC-Anwendungen
+ Haltbarkeit
+ Schadstoffe
+ Datensendeverhalten und Bluetooth-Sicherheit
Gebrauchsanleitung
Akku und Batterie
Genauigkeit Kalorienverbrauch

Ausstattung und Merkmale:
âś“ Betriebssystem: Android, iOS und Mac
âś“ Schnittstellen: Bluetooth 4.0, ANT+ und USB
âś“ Display: Monochrom
âś“ Anzeige von Schritten, Distanz und Kalorienverbrauch
âś“ Schlafanalyse
âś“ Motivations- und Trainingsfunktion
âś“ Anzeige von Anrufen und Nachrichten
âś“ Musiksteuerung
âś“ Uhrzeit und Weckfunktion
âś“ Betriebsdauer: ca. 4 Tage
âś“ Dauer der Ladung: ca. 120 Minuten
âś“ Gewicht: 19 Gramm


 

Foto: Garmin | vivofit

Foto: Garmin | vivofit

Bestes Fitness-Armband ohne Herzfrequenzmessung im Test ist das Garmin vivofit (Note „Gut“, ab 60 Euro, hier erhältlichGarmin vivofit bei Amazon). Stiftung Warentest zufolge funktioniert dieses Fitness-Armand am besten. Schritte und Distanzen misst das Garmin vivofit sehr genau; die Laufzeit ist sowohl im Akku- als auch im Batteriebetrieb lang. Weiterhin ist der Fitnesstracker einfach zu bedienen und sehr robust. Die mobile Website sowie die Apps für Android und iOS sind ansprechend gestaltet. Eine Displaybeleuchtung bietet das vivofit jedoch nicht.

Die Ergebnisse des Garmin vivofit im Ăśberblick:
+ Fitnessfunktionen
+ Handhabung
+ Haltbarkeit
+ Akku und Batterie
+ Schadstoffe
+ Datensendeverhalten und Bluetooth-Sicherheit
PC-Software
Genauigkeit Kalorienverbrauch

Ausstattung und Merkmale:
âś“ Betriebssystem: Android, iOS und Mac
âś“ Schnittstellen: Bluetooth 4.0, ANT+ und USB
âś“ Display: Farbig
âś“ Anzeige von Schritten, Distanz und Kalorienverbrauch
âś“ Schlafanalyse
âś“ Motivationsfunktion
âś“ Uhrzeit
âś“ Betriebsdauer: 1 Jahr laut Anbieter
✓ Dauer der Ladung: entfällt
âś“ Gewicht: 24 Gramm

3 Fitness-Armbänder erhalten das Urteil „Befriedigend“

Drei Fitness-Armbänder bestehen den Test mit dem Urteil „Befriedigend“:

  • das Polar Loop mit Herzfrequenzmessung (ab 55 Euro, hier erhältlichPolar Loop bei Amazon),
  • das Samsung Gear Fit mit Herzfrequenzmessung (etwa 120 Euro) und
  • das Xiaomi Mi Band ohne Herzfrequenzmessung (ab 15 Euro, hier erhältlichXiaomi Mi Band bei Amazon).

Das Fitness-Armband Polar Loop glänzt mit sehr genauer Pulsmessung im Brustgurt und sehr guter mobiler Website. Dafür sind die Distanzangaben ungenau und das Zuschneiden des Bands umständlich sowie fehlerträchtig. Das Samsung Gear Fit besticht mit großem Display und genauer Schrittzählung. Die Herzfrequenzangaben sind allerdings ungenau und die Batterielaufzeit sehr kurz. Das günstige Xiaomi Mi Band ist ein „einfaches Gerät mit guter Schrittzählung“. Ohne Smartphone ist das Fitness-Armand aber kaum zu nutzen.

Fünf Geräte sind „ausreichend“ und zwei „mangelhaft“

Fünf Mal vergibt die Stiftung Warentest die Note „Ausreichend“, z. B. an das Fitbit Charge HR und das Mio Fuse. Beim Fitbit Charge HR kritisiert Stiftung Warentest vor allem das Datensendeverhalten; beim Mio Fuse die Bluetooth-Sicherheit. Das Jawbone UP3 und das Jawbone UP2 müssen sich mit der Note „Mangelhaft“ begnügen. Beide Armbänder enthalten Schadstoffe und haben ein kritisches Datensendeverhalten.

Fazit: Wenn Sie mehr Bewegung in Ihren Alltag bringen möchten, lassen Sie sich von den Testsiegern Garmin vivosmart und Garmin vivofit motivieren. Beide Geräte messen genau, sind robust und frei von Schadstoffen. Weitere Informationen zum Fitness-Armband-Test der Stiftung Warentest lesen Sie in Ausgabe 1/2016. Welche Pulsuhr die richtige für Sie ist und welche Modelle im Test überzeugen, erfahren Sie hier.


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