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Tief durchatmen: Im eigenen Zuhause wünschen sich Menschen gute, frische Luft. Doch auch im eigenen Heim kann die Raumluft mit Viren und anderen Krankheitserregern sowie mit Feinstaub belastet sein. Hinzu kommen Gase wie Formaldehyd, die zum Beispiel aus Möbeln ausdünsten. Luftreiniger versprechen, die Raumluft von diesen Stoffen zu befreien. Sie fangen kleine Schwebepartikel, Aerosole genannt, auf und setzen Aktivkohlefilter ein, um Gase zurückzuhalten. Doch welcher Luftreiniger ist der beste? Stiftung Warentest hat sich in Ausgabe 5/2026 zwölf Luftreiniger genauer angesehen. Das Ergebnis: Bester Luftreiniger im Test ist der Bosch Air 400, gefolgt vom Kärcher AF 30.
⭐ Unsere Empfehlungen laut Stiftung Warentest
In der folgenden Tabelle siehst du die besten Luftreiniger im Test von Stiftung Warentest 2026 auf einen Blick.
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Bester Luftreiniger im Test: Der leise Testsieger Bosch Air 4000
Die drei besten Luftreiniger im Test erhalten die Note „Gut“. Als Testsieger schneidet erneut der Bosch Air 4000 ab. Sowohl mit neuen als auch mit älteren Filtern hält er Aerosolpartikel zuverlässig zurück. Beim Filtern von Gasen erweist er sich als nur mittelmäßig, dafür punktet er mit einer einfachen Handhabung, einem leisen Betriebsgeräusch und einem sehr geringen Stromverbrauch. Die günstigen Ersatzfilter und die niedrigen Betriebskosten (75 Euro pro Jahr) machen ihn zudem zum Preistipp.
Der Kärcher AF 30 kann mit einem einfachen Handling überzeugen und erweist sich als leise sowie als energieeffizient. Die Filterleistung mit gebrauchten Filtern könnte aber besser sein. Beim Filtern von Gasen zeigt das Gerät größere Schwächen. Ersatzfilter kosten 72 Euro, die Betriebskosten liegen bei rund 125 Euro im Jahr.
Auch der Viessmann Vitopure 250 erreicht im aktuellen Luftreiniger-Test die Note „Gut“. Mit neuen Filtern hält er nicht nur Aerosolpartikel zuverlässig zurück, sondern auch Gase. Dafür ist er etwas umständlich zu bedienen und vergleichsweise laut. Der Stromverbrauch könnte auch geringer sein.
Acht Luftreiniger im Test filtern unzureichend
An acht Luftreiniger im Test vergibt Stiftung Warentest die Note „Befriedigend“. Dazu zählen
- der AEG APO50371DG Pure 5000,
- der Levoit Vital 200 S,
- der Xiaomi Smart Air Putifier 4 Lite und
- der günstige Philips PureProtect Mini 900 Series AC0951/13.
Der neue Kärcher AF 20 erreicht nur die Note „Ausreichend“. Grund hierfür ist die schlechte Filterleistung: Bei Aerosolpartikeln ist sie selbst mit neuen Filtern mittelmäßig, bei Gasen sogar „mangelhaft“.
Fazit
Lediglich drei Luftfilter im Test erhalten von Stiftung Warentest (Ausgabe 5/2026) die Note „Gut“. Testsieger Bosch Air 4000 überzeugt mit starker Filterleistung und geringem Stromverbrauch und wird zugleich zum Preistipp. Der Kärcher AF 30 hält immerhin mit neuen Filtern Aerosole zurück und lässt sich einfach handhaben. Der Viessmann Vitopure 250 hält mit neuen Filtern nicht nur Aerosolpartikel zuverlässig zurück, sondern auch Gase.
Tipp: Für ein ausgewogenes Raumklima kann neben einem Luftreiniger auch ein Luftbefeuchter sinnvoll sein. Bei zu hoher Luftfeuchtigkeit hilft dagegen ein Luftentfeuchter.
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💡 Worauf es bei einem Luftreiniger ankommt
Beim Kauf eines Luftreinigers kommt es vor allem darauf an, wie effektiv er Schadstoffe aus der Luft entfernt. Besonders wichtig sind folgende Punkte:
Filterleistung: Ein guter Luftreiniger sollte über einen echten HEPA-Filter verfügen, der Feinstaub, Pollen und Allergene zuverlässig aus der Luft filtert. Hochwertige HEPA-Filter entfernen dabei bis zu 99,97 % der Partikel mit einer Größe von 0,3 Mikrometern — also selbst sehr feine Schadstoffe. Wichtig: HEPA-Filter entfernen Partikel, aber keine Gase oder Gerüche. Dafür ist zusätzlich ein Aktivkohlefilter nötig.
Raumgröße: Du erkennst passende Geräte an der angegebenen Raumgröße (z. B. 20 m² oder 40 m²) und am Luftdurchsatz (CADR). Je höher dieser Wert, desto schneller wird die Luft im Raum gereinigt.
Lautstärke: Gerade im Schlafzimmer ist ein leiser Betrieb wichtig. Viele Geräte sind auf niedriger Stufe kaum hörbar, auf hoher Leistung jedoch deutlich lauter. Gute Luftreiniger liegen im Schlafmodus meist bei etwa 20–30 dB und sind damit kaum wahrnehmbar. Auf höherer Stufe können es jedoch 40–60 dB sein, was deutlich hörbar ist.
Filterkosten. Die laufenden Kosten werden oft unterschätzt. Filter müssen regelmäßig gewechselt werden und verursachen zusätzliche Kosten. Je nach Modell liegen die Kosten für Ersatzfilter meist bei etwa 40 bis 85 Euro. Wie oft gewechselt werden muss, hängt von Nutzung und Luftqualität ab.
FAQ — Häufige Fragen zu Luftreinigern
Die wichtigsten Fragen und Antworten zu Luftreinigern im Überblick.
Ist ein Luftreiniger sinnvoll?
Ein Luftreiniger ist besonders sinnvoll bei Allergien, Feinstaubbelastung oder in schlecht belüfteten Räumen, da er Schadstoffe aus der Luft filtert und die Luftqualität verbessert.
Was bringt ein Luftreiniger wirklich?
Ein guter Luftreiniger kann Feinstaub, Pollen und Allergene deutlich aus der Raumluft reduzieren und so die Luftqualität spürbar verbessern. Besonders für Allergiker oder bei hoher Feinstaubbelastung kann das zu weniger Beschwerden und einem besseren Wohlbefinden führen.
Wie oft muss man den Filter wechseln?
Das hängt vom Modell und der Nutzung ab, meist alle 6 bis 12 Monate. Bei starker Nutzung, Haustieren oder hoher Luftbelastung kann ein häufigerer Wechsel notwendig sein, während bei gelegentlicher Nutzung längere Intervalle möglich sind.
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