Zentrifugen-Entsafter im Test: Testsieger Panasonic ist schnell und funktional

Frischer O-Saft ist gesund. Doch wie entsaftet man Orangen am besten? Mit einer Saftpresse? Oder doch besser mit einem Zentrifugen-Entsafter? Das ETM Testmagazin ist dieser Frage auf den Grund gegangen. Insgesamt 13 Zentrifugen-Entsafter wurden auf den Prüfstand gestellt und mussten große Mengen Obst schnell entsaften. Lediglich der dabei entstehende Geräuschpegel und der sich schnell absetzende Saft trüben die Freude am selbst hergestellten Obst- und Gemüsesaft. Ansonsten überzeugten fast alle Zentrifugen-Entsafter im Test mit einem „sehr guten“ bis „guten“ Gesamtergebnis – allen voran der Testsieger Panasonic MJ-DJ01Panasonic MJ-DJ01 bei Amazon.

Letzte Aktualisierung am 17.06.2019 / Bilder von der Amazon Product Advertising API
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Testsieger Panasonic ist schnell und funktional

Der Panasonic MJ-DJ01 (um 120 Euro) erreichte als einziger Zentrifugen-Entsafter im Test ein „sehr gutes“ Gesamtergebnis. Die hochwertige Verarbeitung, kurze Auspresszeit und der angenehm große Einfüllschacht (75 mm) überzeugten die Tester. Auch an die Sicherheit hat Panasonic gedacht: So kann der Zentrifugen-Entsafter nur dann in Betrieb genommen werden, wenn beide Sicherheitsverriegelungen richtig verschlossen sind. Die Ausgussöffnung lässt sich um 120 Grad drehen. Der Saftbehälter mit einem Fassungsvermögen von zwei Litern fängt den entstehenden Saft auf. Lediglich die Reinigung ist nicht ganz so einfach, da die Einzelteile nicht spülmaschinengeeignet sind.

Steba, AEG und viele andere Modelle schneiden „gut“ ab

Foto: Steba

Der zweitplatzierte Steba E160 Zentrifugen-EntsafterSteba E160 Zentrifugen-Entsafter bei Amazon (um 95 Euro) erreichte ein „gutes“ Gesamtergebnis. Die Geschwindigkeit der Umdrehungen lässt sich in fünf Stufen einstellen und den individuellen Bedürfnissen anpassen. Der Saftbehälter ist mit 750 Milliliter aber deutlich kleiner als bei Panasonic. Zusätzlich hat dieses standfeste Modell ein Display, an dem abgelesen werden kann, welche Geschwindigkeitsstufe für welche Früchte am besten geeignet ist. Lediglich auf den Tropf-Stopp muss hier verzichtet werden.

Platz drei im großen Zentrifugen-Entsafter-Test geht an den AEG SF 2000 (um 90 Euro), der ebenfalls ein „gutes“ Gesamtergebnis erzielte. Das Modell glänzte mit kurzer Auspresszeit guter Verarbeitung und Standfestigkeit. Der Saftbehälter ist mit 1,25 Litern Fassungsvermögen angenehm groß, die Geschwindigkeit lässt sich jedoch nur in zwei Stufen regulieren. Auf den Tropf-Stopp muss man hier ebenfalls verzichten. Zudem wirkt die Nase im Einfüllschacht etwas störend.

Auch der Braun Multiquick 7 Entsafter J700Braun Multiquick 7 Entsafter J700 bei Amazon (um 130 Euro) hat im Test „gut“ abgeschnitten. Er arbeitet sehr schnell und hat eine hohe Standfestigkeit. Zwei Geschwindigkeitsstufen können ausgewählt werden, die Saftausbeute ist angenehm hoch. Eine Tropf-Stopp-Funktion ist bei diesem Gerät mit enthalten.

Weiterhin wurden folgende Entsafter mit einem „guten“ Gesamtergebnis bewertet:

  • Siemens ME400FQ1 – mit Tropf-Stopp-Funktion,
  • Gastroback Design Juicer 40123 – nur eine Geschwindigkeitsstufe,
  • Moulinex JU655H – 1,25 Liter Fassungsvermögen,
  • Montiss KJE5737M – 1 Liter Fassungsvermögen,
  • Russel Hobbs Desire Entsafter 20360-56 – 0,75 Liter Fassungsvermögen,
  • Mia Prodomus SP 2003N – mit Tropf-Stopp und
  • Ariete Metal Line Entsafter „Centrika“ – mit Tropf-Stopp, ohne Saftbehälter

Der Preis-Leistungs-Sieger im Test stammt von Adexi. Der Melissa 16230026 (um xx Euro) erreicht eine hohe Saftausbeute und kann mit zwei Geschwindigkeitsstufen überzeugen. Allerdings ist der Saftbehälter mit 500 Milliliter Fassungsvermögen recht knapp bemessen. Auch die Tropf-Stopp-Funktion fehlt. Ein Zentrifugen-Entsafter im Vergleich wurde mit einem „Befriedigend“ bewertet. Um welches Modell es sich dabei handelt, ist in Ausgabe 7/2014 vom ETM Testmagazin nachzulesen.