Elf aktuelle Wärmepumpentrockner im Test der Stiftung Warentest

Moderne Wärmepumpentrockner schonen sowohl die Umwelt als auch den Geldbeutel, denn sie verbrauchen halb so viel Energie wie zum Beispiel Kondensationstrockner. Die Anschaffungskosten liegen allerdings zwischen 500 und 1.000 Euro. Ob sich der Kauf dennoch lohnt, hat Stiftung Warentest in der September-Ausgabe 2014 geprüft. Insgesamt elf Wärmepumpentrockner hat das Verbrauchermagazin hinsichtlich Trocknen, Umwelteigenschaften, Handhabung sowie Verarbeitung und Sicherheit unter die Lupe genommen, davon zwei Baugleichheiten. Das Ergebnis: Acht Wärmepumpentrockner im Test schneiden mit dem Qualitätsurteil „Gut“ ab.

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Testsieger ist der AEG T77684EIH (ab 270 Euro, hier erhältlichAEG T77684EIH bei Amazon). Das Modell punktet durchweg mit „sehr guten“ bis „guten“ Leistungen. Lediglich die Programmdauer ist mitunter etwas lang. Der AEG T77684EIH hat die Energieeffizienzklasse A+++ und kann bis 8 kg beladen werden. Die Stromkosten in zehn Jahren betragen etwa 265 Euro.

Foto: Bosch

Platz 2 belegen die baugleichen Wärmepumpentrockner Bosch WTW86271 (etwa 680 Euro, hier erhältlichBosch WTW86271 bei Amazon) und Siemens WT46W261 (etwa 645 Euro). Auch diese beiden Modelle weisen keine gravierenden Mängel auf. Die Wärmepumpentrockner von Bosch und Siemens haben die Energieeffizienzklasse A++ und können bis 8 kg beladen werden. Die Stromkosten in zehn Jahren betragen bei beiden Geräten etwa 325 Euro.

Auf Rang 3 findet sich der LG RC7055AH1Z (etwa 735 Euro, hier erhältlichLG RC7055AH1Z bei Amazon), der ebenfalls mit „guten“ Noten in allen Testfeldern glänzt. Nur die Programmdauer ist wie beim Testsieger von AEG vergleichsweise lang. Der Wärmepumpentrockner von LG ist in der Energieeffizienzklasse A++ angesiedelt und kann bis 7 kg beladen werden. Die Stromkosten in zehn Jahren betragen etwa 330 Euro.

Der günstige Beko ist am sparsamsten

Gut, günstig und am sparsamsten ist der der Preis-/Leistungssieger Beko DPU 7306 XE (etwa 735 Euro, hier erhältlichBeko DPU 7306 XE bei Amazon). In puncto Trocknen, Umwelteigenschaften sowie Sicherheit und Verarbeitung gibt es dem Test zufolge nichts zu beanstanden. Nur die Bedienung ist etwas umständlich, insbesondere die Reinigung des Filterschwamms. Der Wärmepumpentrockner von Beko hat die Energieeffizienzklasse A+++ und kann bis 7 kg beladen werden. Die Stromkosten in zehn Jahren betragen etwa 245 Euro.

Diese Wärmepumpentrockner sind auch „gut“:

  • Gorenje D8666N (um 760 Euro) – gute Trockenleistung, befriedigende Handhabung und Verarbeitung
  • Blomberg TKF 7455 AGE50 (um 625 Euro) – gute Trockenleistung, befriedigende Handhabung sowie Verarbeitung
  • Beko DPU 7305 XE (um 585 Euro) – gute Trockenleistung, befriedigende Handhabung sowie Verarbeitung
  • Samsung DV80F5E5H GW (um 835 Euro) – gute Trockenleistung, befriedigende Handhabung sowie Verarbeitung

Zwei Wärmepumpentrockner im Test müssen sich mit dem Qualitätsurteil „Befriedigend“ begnügen. Was Stiftung Warentest bemängelt, ist in Ausgabe 9/2014 nachzulesen.

Wärmepumpentrockner: Vor- und Nachteile im Überblick

+ geringer Stromverbrauch
+ umweltschonend
hohe Anschaffungskosten
Flusensieb und Wärmepumpenfilter müssen regelmäßig gereinigt werden

Fazit: Wer den Wäschetrockner regelmäßig und langfristig nutzen möchte, ist mit einem Wärmepumpentrockner gut beraten. Die hohen Anschaffungskosten sind in wenigen Jahren ausgeglichen. Dagegen sind Trockner ohne Wärmepumpe zwar günstig in der Anschaffung, haben aber einen höheren Stromverbrauch. Das lohnt sich nur, wenn das Gerät eher selten zum Einsatz kommt. Welcher Wäschetrockner für Sie der richtige ist, lesen Sie in diesem Ratgeber.

5 Tipps zum Wäsche trocknen

  • Am günstigsten trocknet Wäsche an der frischen Luft. Beim Lüften von beheizten Räumen geht mehr Energie verloren, als ein Wäschetrockner verbraucht.
  • Die Wäsche mit hoher Drehzahl schleudern (mindestens 1.200 Umdrehungen pro Minute). Je mehr Wasser aus der Wäsche geschleudert wird, desto weniger Zeit und Energie wird beim Trocknen benötigt.
  • Die Pflegehinweise beachten und nur Textilien zusammen trocknen, die das gleiche Programm vertragen.
  • Regelmäßig lüften, damit kein Schimmel entsteht. Ob Trockner oder Wäscheständer – fensterlose Räume sind zum Wäsche trocknen gänzlich ungeeignet.
  • Nach jedem Trocknen sollten die Flusen- und Wärmepumpensiebe gereinigt werden.