Apple und Samsung sind Testsieger im aktuellen Ultrabook-Vergleich

Wer nach einem besonders flachen Notebook mit langer Akkulaufzeit sucht, entscheidet sich mittlerweile häufig dafür, ein Ultrabook zu kaufen. Stiftung Warentest hat geprüft, ob Ultrabooks trotz kompakter Bauweise eine starke Leistung bieten (Heft 02/2021). Unter anderem haben die Tester die Funktionen, die Akkulaufzeit in der Praxis, die Handhabung und die Vielseitigkeit der Geräte miteinander verglichen. Alle Ultrabooks im Test überzeugen und erhalten die Endnote „Gut“. Besonders positiv stechen das MacBook Pro und das MacBook Air von Apple hervor. Beide Modelle kommen mit Apples hauseigenem und brandneuem Prozessor Apple M1 daher. Zu den Testsiegern gehört auch das Samsung Galaxy Book Ion, mit dem die Koreaner zum ersten Mal seit sechs Jahren wieder ein ultraflaches Notebook auf dem europäischen Markt positionieren.

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Was ist ein Ultrabook?

Doch zunächst einmal: Was ist ein Ultrabook überhaupt? Die Bezeichnung hat sich für sehr flache und leichte Notebooks mit langer Akkulaufzeit eingebürgert. Tatsächlich handelt es sich beim Begriff jedoch um eine eingetragene Marke des Chipherstellers Intel. Ultrabook dürfen sich offiziell nur Geräte nennen, die bestimmte Anforderungen erfüllen. Die seit 2013 geltenden Voraussetzungen sehen vor, dass Ultrabooks mit einer Bildschirmdiagonalen bis 14 Zoll maximal 18 mm dick sein dürfen, mit größeren Displays 21 mm. Der Akku muss bei der Wiedergabe von HD-Videos mindestens sechs Stunden durchhalten, im Windows-Leerlauf mindestens neun Stunden. Ein Intel-Prozessor, ein Touchscreen sowie ein Wireless Display müssen ebenfalls zur Grundausstattung gehören.

Das MacBook von Apple erfüllt zwar viele Vorgaben wie eine flache Bauweise und eine lange Akkulaufzeit, ist allerdings nicht mit einem Intel-Prozessor ausgestattet und darf daher nicht unter der Markenbezeichnung verkauft werden.


Ultrabook oder Notebook?

Was eignet sich eher für den eigenen Bedarf: ein Ultrabook oder ein Notebook? Das hängt vor allem davon ab, wie und wo Sie Ihren mobilen Computer nutzen. Ein kompaktes und leichtes Ultrabook mit 13 Zoll oder 14 Zoll Displaydiagonale empfiehlt sich vor allem für unterwegs. Ideal sind Ultrabooks auch für Studenten, die ihren Rechner mit in die Uni nehmen.

Die schmale Bauweise geht allerdings mit Einschränkungen einher. So lässt das flache Gehäuse eines Ultrabooks zum Beispiel keinen Platz für ein optisches Laufwerk. Zudem sind meist weniger Anschlüsse für Peripheriegeräte vorhanden als bei herkömmlichen Laptops. Wer daher vorrangig am heimischen Schreibtisch arbeitet und seinen Computer nur hin und wieder unterwegs mitnimmt, ist mit einem Notebook besser beraten. Das klassische Notebook ist auch die erste Wahl für Gamer und für Video- und Bildbearbeitung.


13 Ultrabooks im Test: Testsieger ist das MacBook Pro

Bestes Ultrabook im Vergleich ist ein Modell, das sich offiziell gar nicht so nennen darf: das Apple MacBook Pro 13” (MYD82D/A) (etwa 1.410 Euro). Positiv fallen vor allem das sehr gute Display und die lange Akkulaufzeit von bis zu 15 Stunden auf. Auch die Funktionen überzeugen. Vor allem für Internet, E-Mail und Büroanwendungen lässt sich das MacBook Pro ohne Einschränkungen nutzen. Ein Manko ist die sehr schwierige Wiederherstellung, falls das MacBook einmal zurückgesetzt wird. Insgesamt vergeben die Tester die Note „Gut“.

Die Ergebnisse für das Apple MacBook Pro 13” im Überblick:
+ Funktionen
+ Display
+ Akku
+ Vielseitigkeit
Handhabung

Merkmale:
nutzbare Bildschirmdiagonale: 33,8 cm/ 13,3 Zoll
Gewicht: 1.380 g
Prozessor: Apple M1, 8 Kerne
Arbeitsspeicher/ Grafikspeicher: 8/ 0 GB
interner Speicher/ davon verfügbar: 256/ 217 GB
Display-Auflösung/ Helligkeit: 2560 x 1600 Pixel/ 520 Candela pro m²
Anschlüsse: 2 USB-C
Monitorausgabe/ Laden über USB-C
Kamera-Aufösung Fotos/ Videos: 0,8/ 0,8 MP
Akkulaufzeit beim Surfen mit maximaler Helligkeit: 10:20 h
Akkulaufzeit beim Videospielen: 15:10 h
Akku Ladezeit: 2:30 h
Breite x Tiefe x Höhe: 30 x 21 x 1,7 cm


Samsung bietet das leichteste Ultrabook im Test

Das Samsung Galaxy Book Ion 13,3” (NP930XCJK01DE) (etwa 1.230 Euro) teilt sich den 1. Platz mit dem MacBook Pro von Apple. Mit einem Gewicht von unter einem Kilo ist es das leichteste Ultrabook im Vergleich. Für das Display und die lange Akkulaufzeit gibt es Bestnoten, beim Internetsurfen zeigt das Ultrabook mit 13 Zoll ebenfalls eine Glanzleistung, E-Mail und Office-Anwendungen gelingen ihm immerhin noch gut. Für 3D-Spiele eignet es sich weniger und die Kamera ist nur Mittelmaß, insgesamt handelt es sich aber um ein vielseitiges Modell. Das belohnen die Tester mit der Endnote „Gut“.

Die Ergebnisse für das Samsung Galaxy Book Ion 13,3” im Überblick:
+ Funktionen
+ Display
+ Akku
+ Handhabung
+ Vielseitigkeit

Merkmale:
nutzbare Bildschirmdiagonale: 33,8 cm/ 13,3 Zoll
Gewicht: 970 g
Prozessor: Intel i5-10210U, 1,6 GHz, 8 Kerne
Arbeitsspeicher/ Grafikspeicher: 8/ 0 GB
interner Speicher/ davon verfügbar: 256/ 187 GB
Display-Auflösung/ Helligkeit: 1920 x 1800 Pixel/ 480 Candela pro m²
Anschlüsse: 2 x USB-A 3.2/ 1 x USB-C, HDMI
Monitorausgabe/ Laden über USB-C
Kamera-Aufösung Fotos/ Videos: 0,9/ 0,9 MP
Akkulaufzeit beim Surfen mit maximaler Helligkeit: 13:10 h
Akkulaufzeit beim Videospielen: 18:00 h
Akku Ladezeit: 1:50 h
Breite x Tiefe x Höhe: 31 x 20 x 1,3 cm


Apples MacBook Air bietet ebenfalls eine gute Leistung

Die Note „Gut“ geht auch an das Apple MacBook Air 13” (MGN73D/A) (etwa 1.360 Euro). Wie das MacBook Pro bietet das Modell ein sehr gutes Display, eine sehr lange Akkulaufzeit und überzeugt bei E-Mail, Internet- und Office-Anwendungen. Auch 3D-Spiele lassen sich mit dem vielseitigen Gerät problemlos spielen. Kritikpunkt ist abermals die komplizierte Wiederherstellung, wofür es Punktabzug in der Kategorie Handhabung gibt.

Die Ergebnisse für das Apple MacBook Air 13” im Überblick:
+ Funktionen
+ Display
+ Akku
+ Vielseitigkeit
– Handhabung

Merkmale:
nutzbare Bildschirmdiagonale: 33,8 cm/ 13,3 Zoll
Gewicht: 1.280 g
Prozessor: Apple M1, 8 Kerne
Arbeitsspeicher/ Grafikspeicher: 8/ 0 GB
interner Speicher/ davon verfügbar: 512/ 467 GB
Display-Auflösung/ Helligkeit: 2560 x 1600 Pixel/ 410 Candela pro m²
Anschlüsse: 2 x USB-C
Monitorausgabe/ Laden über USB-C
Kamera-Aufösung Fotos/ Videos: 0,8/ 0,8 MP
Akkulaufzeit beim Surfen mit maximaler Helligkeit: 8:30 h
Akkulaufzeit beim Videospielen: 12:50 h
Akku Ladezeit: 2:40 h
Breite x Tiefe x Höhe: 30 x 21 x 1,7 cm


Das beste Ultrabook für unter 1.000 Euro kommt von Asus

Auch alle weiteren Ultrabooks im Test erhalten die Note „Gut“. Als bestes Ultrabook mit 14 Zoll Display schneidet das Asus ZenBook 14 UM433IQ-A5028T (etwa 925 Euro) ab, das noch dazu das beste Gerät für unter 1.000 Euro ist. Funktionen, Display, Akku und Handhabung überzeugen, Schwächen gibt es bei Kamera und Ton. Wer ein günstiges Ultrabook mit 14 Zoll Display kaufen möchte, kann sich auch für das Lenovo Yoga Slim 14ARE05 (82A2005SGE) (etwa 845 Euro) entscheiden, das eine ähnliche Leistung wie das Modell von Asus bietet sowie eine mit dem Testsieger von Samsung vergleichbare Akkulaufzeit.

Das teuerste Gerät im Test kommt von Huawei. Das Huawei MateBook X (2020) für 1.500 Euro gefällt insgesamt gut, bietet viel Speicherplatz und eine Akkulaufzeit von immerhin bis zu 8:40 Stunden.

Fazit: Gleich zwei Geräte teilen sich den Titel bestes Ultrabook im Vergleich von Stiftung Warentest (Ausgabe 02/2021): Das Apple MacBook Pro 13” und das Samsung Galaxy Book Ion 13,3” bieten beide eine starke Performance, ein sehr gutes Display und eine lange Akkulaufzeit. Als günstige Ultrabooks für Studenten empfehlen sich die Modelle von Asus und Lenovo. Wer noch mehr sparen möchte, sollte Angebote im Internet vergleichen und das Ultrabook online kaufen.

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