Effizient, günstig, umweltfreundlich: Fast alle Trockner mit Wärmepumpe überzeugen im Test

Sie suchen einen guten Wäschetrockner mit Wärmepumpe? Stiftung Warentest hat für die aktuelle September-Ausgabe 15 Wärmepumpen-Trockner untersucht. Das Ergebnis ist erfreulich: 14 Trockner bestehen den Test mit der Gesamtnote „Gut“. Am besten schneiden die Wäschetrockner AEG T67680IH3, Grundig GTA 38261 G und Miele TMB 640 WP (baugleich mit den Modellen TMC 640 WP und TMB 540 WP) ab. Die Testsieger glänzen mit guter Trockenwirkung, einfacher Handhabung und geringen Stromkosten – AEG und Grundig sind mit etwa 245 Euro Stromkosten in 10 Jahren am günstigsten.

Letzte Aktualisierung am 21.11.2019 / Bilder von der Amazon Product Advertising API
Beworbene Produkte (Anzeige) / Amazon-Partnerlinks

Testsieger AEG, Grundig und Miele trocknen gut und günstig

Die Ergebnisse des AEG T67680IH3 (etwa 700 Euro, hier erhältlichAEG T67680IH3 bei Amazon) im Überblick:

Foto: AEG | Wärmepumpentrockner T67680IH3

Foto: AEG | Wärmepumpentrockner T67680IH3

+ gute Trockenwirkung
+ einfache Handhabung
+ gute Umwelteigenschaften
+ gute Verarbeitung
+ Stromkosten in 10 Jahren etwa 250 Euro
sehr lange Programmdauer
vergleichsweise laut

Wichtige Daten:

  • Energie-Effizienzklasse: A+++
  • Kondensations-Effizienzklasse: A
  • Anschlusswert: 1.000 Watt
  • Füllmenge: 8 kg
  • Maße: 85 x 60 x 60 cm
  • Geräusch: 65 dB(A)

Die Ergebnisse des Miele TMB 640 WP (etwa 1.000 Euro, hier erhältlichMiele TMB 640 WP bei Amazon) im Überblick:

Foto: Miele | WärmepumpentrocknerTMB 640 WP

Foto: Miele | WärmepumpentrocknerTMB 640 WP

+ gute Trockenwirkung
+ einfache Handhabung
+ gute Umwelteigenschaften
+ gute Verarbeitung
+ angenehmes Betriebsgeräusch
+ Stromkosten in 10 Jahren etwa 315 Euro
Programmdauer

Wichtige Daten:

  • Energie-Effizienzklasse: A++
  • Kondensations-Effizienzklasse: A
  • Anschlusswert: 1.100 Watt
  • Füllmenge: 8 kg
  • Maße: 85 x 59,6 x 64,3 cm
  • Geräusch: 64 dB(A)

Die zweit- und drittplatzierten Trockner im Test

Fast genauso gut wie die Testsieger, aber deutlich preiswerter ist der zweitplatzierte Zanussi ZDH7332PZ (etwa 530 Euro, hier erhältlichZanussi ZDH7332PZ bei Amazon). Der Wäschetrockner besticht mit guter Trockenleistung, guten Umwelteigenschaften und einfacher Handhabung. Zudem ist das Gerät gut verarbeitet und birgt kein Verletzungsrisiko für den Nutzer. Allerdings bietet der Wärmepumpentrockner von Zanussi keine Restlaufanzeige. Die Stromkosten in 10 Jahren belaufen sich auf etwa 400 Euro.

Platz 3 teilen sich die Trockner

Die drittplatzierten Trockner im Test punkten ebenfalls mit guten Leistungen in den Bereichen Trocknen, Handhabung, Umwelteigenschaften sowie Verarbeitung und Sicherheit. Was die Stromkosten anbelangt, hat der Samsung-Trockner mit ca. 310 Euro in 10 Jahren die Nase vorn. Der Wäschetrockner von LG verursacht etwa 330 Euro Stromkosten in 10 Jahren, das Modell von Zanker rund 440 Euro.

Die weiteren „guten“ Kandidaten im Wäschetrockner-Vergleich

Das Gesamturteil „Gut“ gab es im Trockner-Test außerdem für den Bosch-Wäschetrockner WTW87560 (770 Euro, hier erhältlichBosch-Wäschetrockner WTW87560 bei Amazon) – baugleich mit dem Bosch WTW8756A, dem Siemens-Wäschetrockner WT47W560 und dem Siemens WT47W56A. Die Stromkosten für 10 Jahre liegen bei 315 Euro; die Leistungen sind durchweg gut. Ebenfalls „gut“ ist der Gorenje D8ECO (um 700 Euro). Dank geringem Stromverbrauch bringt er es auf Verbrauchskosten von 249 Euro in 10 Jahren, ist jedoch etwas kompliziert zu reinigen.

Für Candy gibt es nur ein „Ausreichend“

Für einen Wäschetrockner mit Wärmepumpe im Test gab es das Urteil „Ausreichend“: Der Candy GCH 970 NA1T trocknet zwar gut, ist aber nicht gut verarbeitet. Im Türbereich fielen den Testern scharfe Plastikgrate auf, die Verletzungsrisiko bergen. Die Verbrauchskosten in 10 Jahren liegen bei 440 Euro. Mehr Informationen zum Trockner-Test gibt es in Heft 9/2015 der Stiftung Warentest und online unter test.de. Einen Ratgeber über Wäschetrockner finden Sie auf dieser Seite.

7 Tipps zum Thema Wäsche trocknen

Trocknen Sie Ihre Wäsche an der Luft, beachten Sie folgende Tipps:

  • Lassen Sie Ihre Wäsche gut schleudern, um so viel Wasser wie möglich aus den Textilien zu bekommen.
  • Holen Sie Ihre Wäsche direkt nach dem Waschen aus der Maschine, um unangenehme Gerüche zu vermeiden.
  • Hängen Sie Ihre Wäsche in gut belüfteten Räumen auf, um Schimmel vorzubeugen.
  • Hängen Sie Wäsche nicht in die pralle Sonne, da diese sonst ausbleicht.

Beim Trocknen mit dem Wäschetrockner gelten folgende Tipps:

  • Verzichten Sie beim Waschen auf Weichspüler, beim maschinellen Trocknen wird die Wäsche weich genug.
  • Trocknen Sie Dauenbettwäsche oder Daunenjacken, geben Sie Tennisbälle mit ins Gerät. Das lockert die Daunen.
  • Reinigen Sie Flusen- und Wärmepumpensiebe am besten nach jedem Trocknerdurchgang.

Wärmepumpen- vs. Kondensationstrockner

Wäschetrockner mit Wärmepumpe sind etwas teurer in der Anschaffung als Kondensationstrockner. In den letzten Jahren sind sie jedoch um einiges preiswerter geworden. Durch ihren geringen Stromverbrauch sind diese Wäschetrockner günstig in der Anwendung. Der Stromverbrauch ist sogar geringer, als von der EU vorgeschrieben. Der Nachteil: Die Geräte sind etwas lauter als Kondensationstrockner. Kondensationstrockner trocknen mit warmer Luft und lassen diese über einen Wärmetauscher kondensieren. Das Kondenswasser muss nach jedem Durchlauf entfernt werden. Kondensationstrockner sind vergleichsweise günstig in der Anschaffung, verbrauchen aber viel Strom.

Fazit: Für Heft 9/2015 hat Stiftung Warentest Wäschetrockner untersucht. Alle Wäschetrockner mit Wärmepumpe im Test arbeiten energieeffizient und trocknen die Wäsche zuverlässig. Lediglich das Gerät von Candy erweist sich als vergleichsweise schlecht verarbeitet.