Trailschuhe für Herbst und Winter im Test von Runner’s World

Laufen gehört zu den beliebtesten Freizeitsportarten. Zum einen kostet Laufen im Park, Wald oder auf dem Sportplatz nichts. Zum anderen kann man dabei die Stille der Natur genießen und ständig neue Wege erlaufen. Wer gerne auf unwegsamen Strecken abseits befestigter Wege läuft, sollte über den Kauf sogenannter Trailschuhe bzw. Geländeschuhe nachdenken, die speziell für das Laufen abseits befestigter Wege gemacht sind. Die Schuhe haben bspw. Stollenprofile, integrierte Spikes oder asymmetrisch profilierte Außensohlen. Damit bleiben sie auch bei Schlamm und Dreck griffig. Doch vor dem Kauf sollte man sich überlegen, für welches Terrain der Schuh benötigt wird. Runner’s World hat Trailschuhe getestet und nennt gute Modelle.

Letzte Aktualisierung am 21.07.2019 / Bilder von der Amazon Product Advertising API
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Insgesamt 13 aktuelle Trailschuhe für Herbst und Winter sind zum Vergleich angetreten. Los geht’s mit dem Salomon Speedcross 2 (ab 80 Euro, hier erhältlichSalomon Speedcross 2), der sich für Crossläufe und hohe Geschwindigkeiten eignet. Der flache ­Sohlenaufbau sorge für direkten Bodenkontakt, schreiben die Tester. Allerdings sei der 315 Gramm leichte Schuh nicht für die Straße und schwere Läufer konzipiert.

Der Brooks Cascadia 6 gehört zu den Klassikern und den Trailschuhen. Charakteristisch seien das adaptive Dämpfungssystem und das „4-Punkt Privot“-System. Gute Dynamik bietet das BRS-System, das Druckspitzen gleichmäßiger verteilt. Der Schuh wiegt 340 Gramm und eignet sich für verschiedene Geländeformen und lange Strecken, jedoch nicht für hochalpine Trails und Schnee.

Der Puma Complete Nightfox TR W (ab 100 Euro) für Menschen mit schmalen Füßen hat einen wasser­abweisenden Schaft, der für trockene Füße auch bei langen Läufen im feuchten Gelände sorgt. Die entkoppelte Fersenpartie verringere die Pronationsgeschwindigkeit und sorge für ein harmonisches Abrollverhalten bei jedem Lauftempo, so Runner’s World.

Der New Balance MT915OR glänzte mit guten Dämpfungseigenschaf­ten im Trailschuhe-Test. Außerdem zähle der 358 Gramm schwere Schuh zu den Leichtgewichten. Weitere Pluspunkte gab es für die „Roclite“-Platte im Vorfuß, die vor spitzen Gegenständen schützt. Der Allround-Trailschuh eignet sich am besten für leichtere Trails.

Mit dem Etonic Jepara Hybrid TR OD lassen sich dem Test zufolge ganz bequem auch lange Strecken zurücklegen. Die Zwischensohle weist zwei ­unterschiedliche Härten auf. Der Stabilschuh sorgt für ein sanftes Abrollgefühl. Er eignet sich besonders für Läufer, die ­eine Pronationskontrolle benötigen und auf Dämpfung nicht verzichten wollen.

Ob schnelle Trails, alpines Gelände oder ein Wettkampf — mit dem 258 Gramm leichten Saucony ProGrid Peregrine hat man einen Trailschuh, der ein neutra­les Abrollverhalten und guten Halt bietet. Der Schuh eignet sich nicht für die Straße und schwere Läufer.

Auch der beliebte Asics Gel Trabuco 13 G-TX (ab 80 Euro, hier erhältlichAsics Gel Trabuco 13 G-TX) durfte zum Geländeschuh-Test antreten. Den ­Allrounder für Waldwege, leichte Trails und feuchte Wege gibt es mit Gel-Dämpfungssystem, Ortholite-Innensohle und wahlweise mit ­Mesh-Obermaterial oder wasserresistenter, atmungsaktiver Goretex-XCR-Membran. Manko: Mit 380 Gramm gehört er zu den schwersten Trailschuhen im Test.

Weitere gute Trailschuhe im Test:

  • Adidas Adizero XT2
  • Mizuno Wave Cabrakan 2
  • Icebug Acceleritas
  • Asics Gel-Fuji ES
  • Brooks Trailblade
  • Nike Air Pegasus+27 Trail

Der vollständige Testbericht ist unter runnersworld.de nachzulesen. Einen Ratgeber zum Thema Laufschuhtypen und worauf Sie beim Kauf von Laufschuhen achten müssen, finden Sie auf dieser Seite.