17 Toaster für jeweils zwei Scheiben im Test: Nur fünf erhalten das Urteil „Gut“
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Eine gute Tasse Kaffee und warmer, knuspriger Toast: So sieht für viele Menschen der ideale Start in den Tag aus. Doch welche Toaster rösten das Brot wirklich gleichmäßig goldbraun? Sind teure Toaster besser als günstige Geräte? Und welche Toaster sind empfehlenswert? Die Stiftung Warentest hat sich diesen Fragen angenommen und für Ausgabe 4/2016 des Testmagazins die besten Toaster ermittelt. Insgesamt 17 Geräte wurden geprüft, fünf davon erhalten das Urteil „Gut“.

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Krups KH 442 – mit Abstand bester Toaster im Test

Foto: Krups | KH 442

Foto: Krups | KH 442

Testsieger ist der Krups KH 442 (Note „Gut“, etwa 60 Euro, hier erhältlichKrups KH 442 bei Amazon). Der mit Abstand beste Toaster im Test toastet Brot besonders gleichmäßig und konstant. Zudem besitzt er einen stabilen Brötchenaufsatz und ist einfach zu bedienen. Mit einer Toastdauer von rund zweieinhalb Minuten gehört der Krups allerdings zu den langsamsten Testkandidaten.

Die Ergebnisse des Krups KH 442 im Ăśberblick:
+ Toasten
+ Handhabung
+ Sicherheit
+ Verarbeitung
Stromverbrauch
Röstdauer

âś“ Zweischlitz
✓ Aufwärmfunktion
âś“ Auftaufunktion
✓ Brötchenaufsatz
âś“ KrĂĽmelschublade

Foto: Braun | Multiquick 5 HT550

Foto: Braun |
Multiquick 5 HT550

Auf den 2. Platz kommt der Braun Multiquick 5 HT550 (Note „Gut“, etwa 40 Euro, hier erhältlichBraun Multiquick 5 HT550 bei Amazon). Er toastet etwas ungleichmäßiger als der Testsieger von Krups, eignet sich dafür aber auch für längliche Brotscheiben. Der fertige Toast ragt zwar kaum aus dem Schlitz heraus, dank des fest eingerasteten Hebels lässt er sich aber doch einfach entnehmen.

Die Ergebnisse des Braun Multiquick 5 HT550 im Ăśberblick:
+ Toasten
+ Handhabung
+ Sicherheit
+ Verarbeitung
+ Umwelteigenschaften
Brot entnehmen
Gleichmäßigkeit der Bräunung

âś“ Einschlitz
✓ Aufwärmfunktion
âś“ Auftaufunktion
✓ Brötchenaufsatz
âś“ KrĂĽmelschublade

Foto: Cloer | 3810

Foto: Cloer | 3810

Der Cloer 3810 – ein länglicher, schmaler Toaster mit nur einem Schlitz – landet auf Platz 3 im Toaster-Test. In der mittleren Röststufe toastet der Cloer 3810 (Note „Gut“, etwa 40 Euro, hier erhältlichCloer 3810 bei Amazon) gleichmäßig und konstant. Auf der niedrigsten Röststufe bleibt das Brot hell und auf der höchsten wird es zu dunkel.

Die Ergebnisse des Cloer 3810 im Ăśberblick:
+ Toasten
+ Sicherheit
+ Verarbeitung
+ Umwelteigenschaften
Handhabung
Brot entnehmen

âś“ Einschlitz
✓ Aufwärmfunktion
✓ Brötchenaufsatz
âś“ KrĂĽmelschublade

Platz 4 belegt der günstige Tefal Express TT 3650 (Note „Gut“, etwa 35 Euro, hier erhältlichTefal Express TT 3650 bei Amazon). Dieser Toaster überzeugt vor allem mit gleichmäßiger Röstung. Der Toast lässt sich jedoch etwas schwer entnehmen. Soll der Toaster Brot auftauen, bleibt dieses zu hell. Der Brötchenaufsatz ist etwas wackelig. Der WMF-Toaster Stelio (Note „Gut“, etwa 45 Euro, hier erhältlichWMF-Toaster Stelio bei Amazon) reiht sich auf Platz 5 ein. Dieses Gerät ist mit einer extra Bagel-Funktion ausgestattet, die nur eine Seite röstet. Das Röstergebnis ist gut, fertigen Toast wirft der WMF-Toaster aber nicht weit genug aus.

Diese Toaster schneiden „Befriedigend“ im Test ab

Für diese neun Toaster vergibt die Stiftung Warentest das Urteil „Befriedigend“:

  • De’Longhi CTZ2103 (etwa 100 Euro)
  • Moulinex Subito LT 261D (etwa 35Euro)
  • Severin AT 2287 (etwa 20 Euro)
  • Siemens TT60101 (etwa 35 Euro)
  • Bosch Styline TAT 8611 (etwa 70 Euro)
  • Clatronic TA 3557 (etwa 25 Euro)
  • Kitchen Aid 5KMT221 (etwa 125 Euro)
  • Philips HD 2628/80 (etwa 60 Euro)
  • Domo DO 444T (etwa 55 Euro)

Bei vielen dieser Geräte kritisiert Stiftung Warentest die Brotentnahme: Fertige Toasts werden nicht weit genug ausgeworfen und lassen sich nur schwer entnehmen. Der Siemens-Toaster und der Kitchen Aid-Toaster toasten außerdem mal zu dunkel, mal zu hell.

Die „ausreichenden“ und „mangelhaften“ Toaster im Test

Der sehr günstige Media Markt, Saturn/OK OTO 103 (etwa 15 Euro) schneidet mit dem Urteil „Ausreichend“ ab. Das Urteil „Mangelhaft“ erhalten zwei Geräte im Toaster-Test: Der Russel Hobbs-Toaster Chester (etwa 40 Euro) und der preiswerte Real/Alaska TA 2209N (etwa 15 Euro). An den „mangelhaften“ Toastern kritisieren die Tester, dass Außenflächen und Griffe zu heiß werden. Der Russel Hobbs-Toaster heizt sich an den Außenseiten sogar bis auf 90 Grad Celsius auf.

Toaster kaufen: Worauf es zu achten gilt

Möchten Sie einen neuen Toaster kaufen, sollten Sie folgende Tipps beachten:

  • FĂĽr wie viele Personen möchten Sie Brot gleichzeitig toasten? Meist reicht ein Toaster mit zwei Schlitzen. FĂĽr GroĂźfamilien kann es sichjedoch lohnen, einen 4-fach Toaster zu kaufen.
  • Der Brötchenaufsatz sollte stabil aufliegen und ist im besten Fall ins Gehäuse integriert.
  • Welche Zusatzfunktionen benötigen Sie? Viele Toaster verfĂĽgen ĂĽber eine Auftau-Funktion und eine Aufwärmtaste.
  • Der Toaster sollte ĂĽber eine KrĂĽmelschublade verfĂĽgen, um die Reinigung zu erleichtern.
  • Billige Toaster sind nicht zwangsläufig schlecht. Häufig rösten sie das Brot aber unregelmäßiger. Als Sicherheitsrisiko erweisen sichBilligimporte aus Fernost, die sehr heiĂź werden und sogar in Flammen aufgehen können. Möchten Sie einen gĂĽnstigen Toaster kaufen, achten Sie daher auf das GS-PrĂĽfsiegel vom TĂśV und dasCE-Siegel der EU.

Fazit: Fünf Toaster überzeugen die Stiftung Warentest (Heft 4/2016) mit gleichmäßiger Röstung und praktischen Funktionen. Für die Geräte aus dem mittleren Preissegment müssen Sie auch gar nicht tief in die Tasche greifen.

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