Glatt rasiert und gut gepflegt: Diese Akkurasierer punkten mit guter Leistung

Die einen mögen es gern ganz glatt, die anderen möchten sich einen ordentlich getrimmten Bart stehen lassen. Für welche Art der Gesichtsbehaarung sich Herren auch entscheiden, für die meisten gehört die tägliche Rasur zur Morgenroutine. Wer das Baarthaar nicht nur trimmen, sondern komplett entfernen möchte, wünscht sich eine ebenso sanfte wie gründliche Rasur. Moderne Akkurasierer rasieren nass und trocken und versprechen, dabei die Haut zu schonen. Wer einen Akkurasierer kaufen möchte, hat die Wahl aus ganz unterschiedlichen Preisklassen. Günstige Modelle sind schon ab etwa 30 Euro zu haben, andere schlagen mit mehr als 150 Euro zu Buche. Welches Gerät bietet wirklich eine gute Leistung? Um diese Frage zu beantworten, hat sich die Redaktion von Haus & Garten Test drei aktuelle Akkurasierer genauer angesehen (Heft 02/2022).

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Der Testsieger: Akku-Rasierer Panasonic ES-LT68

Bester Akku-Rasierer im Vergleich ist der Panasonic ES-LT68 (UVP 149 Euro) mit der Note „sehr gut“. Er punktet vor allem durch seine hochwertige Verarbeitung und die makellose Funktion. Das vergleichsweise hohe Gewicht verteilt sich sehr gleichmäßig und fällt dadurch nicht negativ auf. Der Griff liegt dank der rückseitigen Gummierung sicher und rutschfest in der Hand, der mehrachsig bewegliche Scherkopf lässt sich angenehm über die Haut führen und erreicht auch schwierige Stellen problemlos. Über einen Schieber können drei verschiedene Rasurstufen ausgewählt werden: mit beweglichem Scherkopf, mit fixem Scherkopf und mit Langhaarschneider. Letzterer kürzt langes Barthaar zuverlässig. Insgesamt arbeitet der Panasonic sehr leise, nur mit ausgefahrenem Langhaarschneider wird das Betriebsgeräusch etwas lauter.

Die Ergebnisse fĂĽr den Panasonic ES-LT68 im Ăśberblick:

  • Funktion
  • Handhabung
  • Verarbeitung
  • Ă–kologie
  • Sicherheit

Merkmale:

  • Gewicht ohne Zubehör: 190 g
  • Breite x Höhe x Tiefe: 8 x 17 x 6 cm
  • Akkutyp: Li-Ion, 680 mAh
  • Akku-/ Netzbetrieb: ja/ nein
  • Schersystem: 3-Klingensystem mit Integralschneider
  • Nassrasur/ abwaschbar: ja/ ja
  • Ausstattung & Zubehör: Linearmotor, Bartdichtesensor, Langhaarschneider, nass/trocken, Transportverriegelung

Handlich und clever: der Remington XR1570

Der Remington XR1570 (UVP 120 Euro) erhält die Note „gut“. Er fällt mit cleveren Detaillösungen auf: Das Design ist handlich, der Griff besitzt an den richtigen Stellen gummierte und geriffelte Flächen und die elegante Ladestation versorgt den Akku nach der Rasur mit neuer Energie. Ein Wechselaufsatz für das Trimmen gehört mit zum Lieferumfang. Die tägliche Rasur gelingt mit dem Remington sehr gut. Die Scherköpfe erfassen auch kurze Stoppeln und lassen glatte und weiche Haut zurück. Auf Knopfdruck lässt sich der Langhaarschneider auslösen. Mit langem Barthaar kommt das Gerät aber nicht ganz so gut zurecht wie mit kürzerem Haar. Gut gefällt die einfache Reinigung. Die Scherfolien lassen sich leicht entnehmen und auch der gesamte Scherkopf kann mit einem Handgriff abgezogen werden.

Die Ergebnisse fĂĽr den Remington XR1570 im Ăśberblick:

  • Funktion
  • Handhabung
  • Verarbeitung
  • Ă–kologie
  • Sicherheit

Merkmale:

  • Gewicht ohne Zubehör: 185 g
  • Breite x Höhe x Tiefe: 6 x 17 x 6 cm
  • Akkutyp: LiPo, 680 mAh
  • Akku-/ Netzbetrieb: ja/ nein
  • Schersystem: Rotation mit drei rotierenden Scherfolien
  • Nassrasur/ abwaschbar: ja/ ja
  • Ausstattung & Zubehör: antimikrobielle Scherkopfumgebung, Bartstylingaufsatz, Turbo-Boost-Funktion, nass/trocken, Ladestation, Aufbewahrungstasche, Transportverriegelung

Gute Leistung zum günstigen Preis: der Koenic KSH 21520 WD

Der Koenic KSH 21520 WD (UVP 30 Euro) ist der günstigste der drei Akkurasierer für Herren im Test und schneidet ebenfalls mit der Note „gut“ ab. Trotz des geringen Preises bringt er eine üppige Ausstattung mit. Bei der Rasur erweist sich der Scherkopf als vergleichsweise wenig beweglich, was mehr Arbeit aus dem Handgelenk erforderlich macht. Die Ergebnisse überzeugen jedoch, Stoppeln und Barthaar werden zuverlässig entfernt. Über einen Schieber lässt sich der Langhaarschneider ausfahren. Der sehr glatten Oberfläche des Griffs mangelt es leider an Grip, rutschfeste Elemente fehlen. Ein weiteres kleines Manko: Das Betriebsgeräusch ist recht laut.

Die Ergebnisse fĂĽr den Koenic KSH 21520 WD im Ăśberblick:

  • Funktion
  • Handhabung
  • Verarbeitung
  • Ă–kologie
  • Sicherheit

Merkmale:

  • Gewicht ohne Zubehör: 240 g
  • Breite x Höhe x Tiefe: 5 x 16 x 6 cm
  • Akkutyp: Li-Ion, 500 mAh
  • Akku-/ Netzbetrieb: ja/ ja
  • Schersystem: Doppelscherfolie mit Integralschneider
  • Nassrasur/ abwaschbar: ja/ ja
  • Ausstattung & Zubehör: automatische Spannungsanpassung, Langhaarschneider, nass/trocken, Ladestandsanzeige, Abdeckkappe, Reinigungspinsel, Ersatzscherfolie und -klingen, Reisetasche, Transportverriegelung

Fazit: Es lohnt sich durchaus, etwas mehr Geld in einen guten Akkurasierer zu investieren. Das zeigt der Vergleich von Haus & Garten Test (Ausgabe 02/2022). Unter den drei Testkandidaten setzt sich der teuerste Rasierer durch: Der Panasonic ES-LT68 kommt mit kurzem und langem Barthaar gut zurecht. Doch auch die günstigeren Modelle Remington XR1570 und Koenic KSH 21520 WD eignen sich für die tägliche Rasur.

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