11 Gefriergeräte mit neuem Energielabel im Test: eine Gefriertruhe liegt vorn

Erfrischende Eiscreme, frische Beeren auch im Winter, vorgekochte Eintöpfe zum schnellen Aufwärmen: Gefrierschränke und -truhen kühlen Speisen auf Minusgrade herunter und machen sie so länger haltbar. Wer eine Gefriertruhe oder einen Gefrierschrank kaufen möchte, muss sich mit den neuen Energielabeln auseinandersetzen. Seit 2021 gelten die Energieeffizienzklasse A bis G, die altbekannten Klassen A++ und A+++ gehören der Vergangenheit an. Das erfordert Umdenken: Stand die Energieeffizienzklasse D bisher für einen sehr hohen Stromverbrauch, arbeiten Geräte mit dem neuen D-Energielabel äußerst effizient. Wie aktuelle Gefriergeräte im Test abschneiden, hat Stiftung Warentest geprüft (Heft 07/2022). Insgesamt elf Modelle der Energieeffizienzklassen D bis F haben sich dem Vergleich gestellt, darunter vier Truhen, vier große und drei kleine Gefrierschränke. Testsieger wird eine Gefriertruhe.

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Der Testsieger unter den Gefriertruhen: die Haier HCE321T

Als beste Gefriertruhe im Vergleich erhält die Haier HCE321T (etwa 445 Euro) die Gesamtnote „Gut“. Beim Einfrieren zeigt sie zwar eine nur mittelmäßige Leistung, dafür punktet sie durch ihre hervorragende Energieeffizienz. Die Handhabung ist insgesamt einfach, lediglich die Gebrauchsanweisung könnte ausführlicher sein. Das Arbeitsgeräusch ist angenehm leise, es fehlen allerdings ein Türalarm und eine Anzeige für eine zu hohe Temperatur.

Die Ergebnisse für die Haier HCE321T im Überblick:

  • Temperaturstabilität beim Lagern
  • Energieeffizienz
  • Handhabung
  • Geräusch
  • Einfrieren
  • Verhalten bei Störungen

Merkmale:

  • Stromkosten für ein Jahr: 64 Euro
  • Höhe x Breite x Tiefe: 85 x 142 x 74 cm
  • Gebrauchsvolumen: 309 l
  • Standgerät
  • Schallleistung laut Anbieter: 37 dB
  • empfohlene Raumtemperaturen: 10 bis 43 °C
  • Energieeffizienzklasse: D

Alle weiteren Gefriertruhen sind „befriedigend“

Wer eine energieeffiziente Gefriertruhe kaufen möchte, trifft auch mit den drei weiteren Modellen im Test eine gute Wahl. Bei der Einfriergeschwindigkeit zeigen sich allerdings deutliche Unterschiede.

Die Exquisit GT320-HE-040E weiss (etwa 475 Euro), die Hanseatic HGT85129D (etwa 430 Euro) und die Liebherr Cfd 2505-20 (etwa 1.140 Euro) sind insgesamt „befriedigend“. Für die Hanseatic Gefriertruhe fallen mit 55 Euro die geringsten Stromkosten im Jahr an. Das Schnellfrieren funktioniert jedoch nur wenig zufriedenstellend, insbesondere beim Gerät von Liebherr. Das Modell von Exqusit schließt nicht kindersicher ab.

Bester Gefrierschrank unter den großen Modellen: der Bosch GSN36VLFP

Der Bosch GSN36VLFP (etwa 745 Euro) punktet durch seine sehr gute Schnellgefrierfunktion. Er hält die Temperatur beim Lagern sehr stabil und lässt sich einfach handhaben. Gut gefällt den Testern auch, dass ein Türalarm vorhanden ist. Die Energieeffizienz ist allerdings nur mittelmäßig, pro Jahr fallen Stromkosten von rund 88 Euro an. Die Gesamtnote lautet „Gut“.

Die Ergebnisse für den Bosch GSN36VLFP im Überblick:

  • Einfrieren
  • Temperaturstabilität beim Lagern
  • Energieeffizienz
  • Handhabung
  • Geräusch
  • Verhalten bei Störungen
  • Energieeffizienz

Merkmale:

  • Stromkosten für ein Jahr: 88 Euro
  • Höhe x Breite x Tiefe: 187 x 60 x 69 cm
  • Gebrauchsvolumen: 180 l
  • Standgerät
  • Schallleistung laut Anbieter: 39 dB
  • empfohlene Raumtemperaturen: 10 bis 43 °C
  • Energieeffizienzklasse: F

Auch alle weiteren großen Gefrierschränke frieren sehr schnell ein

Die Note „Gut“ geht auch an den Haier H2F-220WSAA (etwa 400 Euro), das mit 70 Euro Verbrauchskosten pro Jahr energieeffizienteste Gerät in dieser Kategorie. Ebenfalls „gut“ sind der Samsung RZ32M71257F (etwa 895 Euro) und der Siemens GS33NVWEP (etwa 650 Euro). Alle drei Geräte halten die Temperatur beim Lagern sehr stabil und arbeiten relativ stromsparend. Der Haier und der Samsung zeigen beim Einfrieren leichte Schwächen, der Siemens kühlt den Inhalt mit der Schnellgefrierfunktion sehr rasch herunter.

Frostet schnell auf Knopfdruck: der Ikea Djupfrysa

Mit der Note „Befriedigend“ ist der Ikea Djupfrysa (etwa 380 Euro) der beste kleine Gefrierschrank im Test. Er hält die Temperatur sehr stabil, ist angenehm leise und frostet mit eingeschalteter Schnellfrostfunktion zügig. Die Energieeffizienz ist mittelmäßig. Nach einen Stromausfall wärmt sich der Inhalt aufgrund des geringen Gesamtvolumens recht schnell auf.

Die Ergebnisse für den Bosch GSN36VLFP im Überblick:

  • Temperaturstabilität beim Lagern
  • Geräusch
  • Einfrieren
  • Energieeffizienz
  • Handhabung
  • Verhalten bei Störungen

Merkmale:

  • Stromkosten für ein Jahr: 48 Euro
  • Höhe x Breite x Tiefe: 87 x 55 x 55 cm
  • Gebrauchsvolumen: 72 l
  • Einbaugerät
  • Schallleistung laut Anbieter: 34 dB
  • empfohlene Raumtemperaturen: 10 bis 43 °C
  • Energieeffizienzklasse: E

Bosch fällt aufgrund zahlreicher Mängel durch

Der Ikea Genomfrysa (etwa 400 Euro) kühlt nur mittelmäßig und erweist sich vor allem bei höherer Raumtemperatur als nur wenig effizient. Die Temperaturstabilität ist sehr gut, die Handhabung allerdings umständlich. Dafür gibt es die Note „Ausreichend“. Lediglich „Mangelhaft“ ist der Bosch GTV15NWEA (etwa 284 Euro). Er braucht recht lange zum Einfrieren und ist insbesondere bei höherer Raumtemperatur nur wenig effizient. Türalarm und eine Warnanzeige für eine zu hohe Temperatur fehlen, die Handhabung ist umständlich.

Truhen sind effizient, große Gefrierschränke schnell

Bestes Modell im Gefriergeräte-Vergleich von Stiftung Warentest ist die Gefriertruhe Haier HCE321T. Truhen bieten ein großes Volumen und eignen sich damit für alle, die viel einzufrieren haben. Sie arbeiten effizient, frieren allerdings nicht so schnell ein wie große Gefrierschränke. In dieser Kategorie überzeugt vor allem der Bosch GSN36VLFP. Kleine Gefrierschränke für Singlehaushalte überzeugen weniger, die beste Leistung zeigt der Ikea Djupfrysa.

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