Auto-Batterielader im Test der GTÜ: CTEK MXS 5.0 erneut Testsieger

Sinken die Temperaturen unter den Gefrierpunkt, will das Auto nicht mehr starten. Die Ursache ist meistens ein schwacher Akku – dem nicht nur die winterlichen Temperaturen zusetzen, sondern auch Heckscheiben-, Stand- und Sitzheizung. Batterielader schaffen Abhilfe. Doch welches BatterieladegerĂ€t fĂŒrs Auto ist zu empfehlen? Die GTÜ Gesellschaft fĂŒr Technische Überwachung hat acht Batterielader zwischen 37 und 70 Euro geprĂŒft. Im Fokus des Tests standen Bedienung und Funktionsumfang der GerĂ€te sowie QualitĂ€ts- und elektrische PrĂŒfungen. Auch das Preis-LeistungsverhĂ€ltnis und die Verpackung inklusive Zubehör wurden bewertet. Das Ergebnis ist erfreulich: Bis auf ein BatterieladegerĂ€t im Test sind alle „sehr empfehlenswert“ bzw. „empfehlenswert“.

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Testsieger CTEK MXS 5.0 punktet mit vielen Funktionen

Bester und zugleich teuerster Auto-Batterielader im Test war der CTEK MXS 5.0 (etwa 70 Euro, hier erhĂ€ltlichCTEK MXS 5.0 bei Amazon). Der Testsieger ĂŒberzeugte vor allem mit Funktionsumfang im Bereich Lade- und Ladeerhaltungsverfahren: So beherrsche das BatterieladegerĂ€t CTEK MXS 5.0 das von den meisten Batterieherstellern empfohlene sogenannte IUoU-Verfahren mit Hauptladung, Absorptionsphase und Erhaltungsladung mit geregelten Spannungen, schreiben die Tester. Zudem bietet der Batterielader eine Regenerierungsfunktion, mit der sich eine durch SĂ€ureschichtung angeschlagene Nassbatterie hinsichtlich KapazitĂ€t und StartfĂ€higkeit wieder auf den Urzustand bringen lĂ€sst.

Weitere Pluspunkte kassierte das CTEK MXS 5.0 fĂŒr die Pufferfunktion. Diese stellt sicher, dass beim Austausch der Batterie die Stromspannung im Bordnetz nicht unterbrochen wird. Dadurch mĂŒssen z. B. Radiocodes nicht neu eingegeben und Wegfahrsperren nicht mit dem ZĂŒndschlĂŒssel neu synchronisiert werden. Auch was die Ladung moderner AGM-Batterien anbelangt, liegt das BatterieladegerĂ€t von CTEK vorn: So lĂ€sst sich nicht nur die Erhöhung der Ladeschlussendspannung auswĂ€hlen, sondern auch ein auf den Akku-Typ optimiertes Ladeverfahren.

Platz 2 im BatterieladegerĂ€t-Test der GTÜ ging an das JMP 4000 (etwa 50 Euro, hier erhĂ€ltlichJMP 4000 bei Amazon), das ebenfalls eine Pufferfunktion bietet und das IUoU-Verfahren beherrscht. Auf Platz 3 folgt das gĂŒnstige Genius 3500 (etwa 35 Euro, hier erhĂ€ltlichGenius 3500 bei Amazon). Der Bronzesieger punktete unter anderem mit dem besten Preis-LeistungsverhĂ€ltnis.

Diese Batterielader sind auch „empfehlenswert“:

  • Absaar HF 4500 (etwa 55 Euro)
  • Cartrend MP 3800 (etwa 38 Euro)
  • Bosch C3 6/12V (etwa 54 Euro)
  • Gystech 3800 (etwa 55 Euro)

Allesamt erreichten gute bis sehr gute Ergebnisse bei den elektrischen PrĂŒfungen. Über die HĂ€lfte der Testkandidaten hĂ€tte es sogar geschafft, bis auf 3 Volt tiefst entladene Akkus wieder zum Leben zu erwecken, schreibt die GTÜ. Bei den QualitĂ€tsprĂŒfungen gab es ebenfalls wenig AuffĂ€lligkeiten. Nur das Schlusslicht Smart Charger von KS Tools (etwa 57 Euro) zeigte SchwĂ€chen und ist somit nur „bedingt empfehlenswert“. Beim KĂ€ltetest bspw. fiel das KS Tools durch, weil die Tester einen Bruch der Kabelisolierung mit frei liegendem Draht auf der 12-Volt-Seite feststellen mussten. Was die GTÜ noch an dem BatterieladegerĂ€t kritisierte und wie sich die Testkandidaten im Detail geschlagen haben, ist unter gtue.de nachzulesen. Die Testtabelle fĂŒr den schnellen Überblick finden Sie hier. Welche Autobatterie im Test ĂŒberzeugt, lesen Sie hier.


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