Skihelme im Test: Giro und Bollé schneiden am besten ab

Sie suchen einen Skihelm, der Ihren Kopf bei einem Aufprall gut schützt? Dann werfen Sie einen Blick in die Stiftung Warentest-Ausgabe 12/2009. Insgesamt 15 Ski- und Snowboardhelme für Erwachsene hat das Verbrauchermagazin vom österreichischen Verein für Konsumenteninformation (VKI) testen lassen. Das Ergebnis: Sechs Skihelme im Test erreichten die Gesamtnote „Gut“. Testsieger wurde der Bollé Powder V44 SB (ab 40 Euro, hier erhältlichBollé Powder bei Amazon). Der Helm ist sehr stabil, bequem und frei von Schadstoffen. Der Kinnriemen ist verstellbar und im Notfall leicht zu öffnen. Der Schieberegler für die Belüftung ist aber etwas schwergängig.

Foto: Bollé | Powder

Foto: Bollé | Powder

Knapp hinter dem Bollé landete der Giro G9 (ab 60 Euro, hier erhältlichGiro G9). Der Silbersieger ist ebenfalls sehr stabil und schützt den Kopf bei einem Aufprall gut vor Verletzungen. Lediglich am dünnen Verstellband, der umständlichen Belüftung mit Noppenvlies und dem schwer positionierbaren Innenfutter störten sich die Tester. Bronze ging an den Atomic Xeed X. Der Bronzesieger glänzte  mit guter Passform und guter Belüftung. Außerdem schützt er wirksam vor Verletzungen. Dafür ist die Kopfbandschnellverstellung umständlich zu bedienen.

Diese Skihelme schnitten auch „gut“ ab:

  • Wintex V44 Sb Elite Mono
  • uvex x-ride motion
  • Salomon Ranger Custom Air

Der Wintex V44 Sb Elite Mono sitzt bequem und dämpft Stöße gut ab. Die Belüftung ist jedoch nur mäßig und im Notfall öffnet das Haltesystem nicht schnell genug.

Beim Uvex x-ride motion (ab 65 Euro, hier erhältlichUvex x-ride motion) ohne Kopfbandverstellung lobte Stiftung Warentest die gute Passform, die gute Belüftung und den einfach verstellbare Kinnriemen. Kritik gab es für das Haltesystem, das im Notfall nicht schnell genug öffnet.

Foto: Tomas Marek | Dreamstime

Foto: Tomas Marek | Dreamstime

Der Skihelm Salomon Ranger Custom Air ist leicht, stabil und hat eine gute Belüftung. Die Notöffnung des Haltesystems hingegen ist „weniger zufriedenstellend“.

Alle anderen Skihelme im Test erreichten das Urteil „Durchschnittlich“, z. B. der Alpina Grap, Smith Variant und Carrera Armor. Grund hierfür war insbesondere die „weniger zufriedenstellende“ Wirksamkeit und Notöffnung des Haltesystems. Bleibt der Skifahrer bspw. am Lift hängen und das Kinnband öffnet oder reißt nicht rechtzeitig, kann es zu Strangulationen und Kehlkopfverletzungen kommen. Ausführliche Informationen zum Skihelm-Test der Stiftung Warentest finden Sie in der Ausgabe 12/2009 und online unter test.de. Worauf Sie achten müssen, wenn Sie einen Skihelm kaufen, und welche Skihelme neben den aufgeführten Modellen empfehlenswert sind, erfahren Sie hier.

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