Säulengrill-Test: Testsieger Landmann hat eine „angenehme Arbeitshöhe“

Auch Säulengrills erfreuen sich bei deutschen Grillmeistern großer Beliebtheit. Die Säulengrills ähneln den Trichtergrills (hier ein aktueller Testbericht), allerdings verjüngt sich die Grillschale nicht nach unten, sondern ist rund ausgeführt. Dadurch wird mehr Brennmaterial benötigt. Die Arbeitshöhe kann oft verstellt werden und die geringen Abmessungen sorgen dafür, dass sich Säulengrills fast überall problemlos aufstellen lassen. Aufgrund dieser Vorteile hat sich das ETM Testmagazin in Ausgabe 6/2014 vier Modelle genauer unter die Lupe genommen. Zwei der Testkandidaten schnitten mit „guten“ Ergebnissen ab, die anderen beiden erreichten nur ein „befriedigendes“ Testurteil.

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Letzte Aktualisierung am 21.07.2019 / Bilder von der Amazon Product Advertising API
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Testsieger wird der Landmann Säulengrill 31261 (um 115 Euro, hier kaufenLandmann Säulengrill 31261 bei Amazon). Der hochwertig verarbeitete Grill hat eine sehr angenehme Arbeitshöhe von 82 bis 96 cm. Damit ist er optimal für größere Personen geeignet. An den Griffen der Säule lässt sich der Grill sehr gut tragen und aufstellen. Die Standfestigkeit ist gegeben und mittels Hebel an der Säule lässt sich auch die Luftzufuhr gut regeln. Außerdem ist der Landmann Säulengrill 31261 mit einem Windschutz versehen, der verschiedene Einkerbungen hat, in die der Grillrost eingehängt werden kann. Allerdings sind die Abstände zwischen den Streben beim Rost verhältnismäßig groß, so dass gerade kleineres Grillgut schnell hindurch fallen kann. Auch muss die Asche durch das Entfernen des Kohlerosts in die Auffangschale gefegt werden, bevor man sie entsorgen kann. Die Grillfläche hat einen Durchmesser von 49 cm, der Grillrost ist in vier Stufen höhenverstellbar.

Foto: Barbecook

Platz zwei im Säulengrill-Test geht an den Barbecook Optima BlackBarbecook Optima Black bei Amazon (um 100 Euro). Der Grill ist gut verarbeitet und hat ebenfalls eine schöne Arbeitshöhe von 83 bis 91 cm. Im Betrieb steht der Grill sehr sicher. Das QuickStart-System erleichtert das Anzünden. Hierzu wird zusammengerolltes Zeitungspapier in die Säule gesteckt und über die Luftöffnungen angezündet.

Im Test reichte das aber nicht zum Entzünden der Kohle. Zudem entwickelte sich starker Rauch. Dafür kann das Grillbesteck an der Reling gut aufgehängt werden und der Grill lässt sich gut tragen. Die Grillfläche hat einen Durchmesser von 43 cm, der Grillrost ist in vier Stufen höhenverstellbar.

Activa Romano ist Preis-/Leistungssieger

Den Preis-/Leistungssieg sicherte sich der Activa Säulengrill RomanoActiva Säulengrill Romano bei Amazon (um 50 Euro) – obwohl es nur für ein „befriedigendes“ Gesamtergebnis reichte. Die Arbeitshöhe ist mit 71 bis 80 cm deutlich niedriger als bei der Konkurrenz. Zudem wird es recht wackelig, wenn der Grillrost im Betrieb in der Höhe verstellt werden soll. Am hinteren Teil des Rosts findet sich eine Erhöhung, die das Herabfallen von Grillgut verhindern soll. Die Luftzufuhr erfolgt über eine Klappe, die allerdings recht schwergängig ist. Die Grillfläche hat einen Durchmesser von 43 cm, der Grillrost ist in vier Stufen höhenverstellbar.

Den vierten und letzten Platz belegt der Rosenstein & Söhne Edelstahl Säulengrill NC3534 (um 50 Euro). Die Arbeitshöhe ist mit 83 cm komfortabel, die Verarbeitung und die Standfestigkeit konnten die Tester jedoch nicht überzeugen. Die Grillfläche hat einen Durchmesser von 38 cm, der Grillrost ist in vier Stufen höhenverstellbar. Ausführliche Informationen zum Säulengrill-Test gibt es in Heft 6/2014 vom ETM Testmagazin. Einen Ratgeber zum Thema Grillgeräte, Grillkauf und Grillen finden Sie auf dieser Seite.