Samsung Chromebook im Test: „Innovativ, aber nicht alltagstauglich”

Foto: Samsung

Foto: Samsung

Was taugt das neue Samsung Chromebook? Stiftung Warentest hat einen Schnelltest gemacht und nennt Vor- bzw. Nachteile. Das Chromebook ist 2,4 cm dick, 1,5 kg schwer und hat einen Flash-Speicher mit 16 Gigabyte Kapazität. Eine Festplatte hat das Netbook-ähnliche Gerät nicht. Alle Anwendungen laufen im Browser, Ordner und Dateien werden in der Cloud gespeichert. Vorteile des Samsung Chromebook: Aufgrund des „mageren“ Innenlebens starte das Gerät sehr schnell. Aus dem Standby wache es in zwei Sekunden auf, so Stiftung Warentest. Das Display sei entspiegelt und eigne sich somit zum Arbeiten im Hellen/ Freien. Auch in puncto Akkulaufzeit (zehn Stunden) gab es nichts zu meckern.

Weniger gut gefallen haben die Bedienungsanleitung und die Nutzungsbedingungen: So sei der Versand von Nutzungsstatistiken und Absturzberichten an Google bereits aktiviert. Wer das nicht möchte, müsse den Haken entfernen. Anonymes Surfen im Netz sei nur mit dem Gastmodus möglich. Wer alle Dienste des Chromebooks nutzen möchte, brauche ein Google-Konto. Da sich fast alles im Browser abspielt, benötigt das Samsung Chromebook (ab 220 Euro, hier erhältlichSamsung Chromebook bei Amazon) eine dauerhafte Internetverbindung: Das Modell für 399 Euro ist mit WLAN-Zugang ausgestattet, während das für 449 Euro ein zusätzlich eingebautes UMTS-Modul hat. Bricht die Internetverbindung jedoch ab, lassen sich bspw. Texte und Tabellen nicht mehr bearbeiten.

Auch die Tastatur sei gewöhnungsbedürftig: Sie zeige nur Kleinbuchstaben und anstelle der gewohnten F-Tasten stünden unter anderem Tasten für Neuladen, Vollbild und Lautstärke. Drucken sei nur mit einem speziell für die Google Cloud geeigneten Drucker oder einem zweiten Computer mit angeschlossenem Drucker möglich. Stiftung Warentest-Fazit: „Das Chromebook von Samsung ist innovativ, aber noch nicht alltagstauglich.“ Den vollständigen Test kann man online  unter test.de nachlesen.

Ihre Meinung zu "Samsung Chromebook im Test: „Innovativ, aber nicht alltagstauglich”"

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.