Saftpressen-Test: Slowstar SW-2000 Entsafter am besten im Vergleich

Frische Frucht- und Gemüsesäfte lassen sich mit einem Entsafter oder einer Saftpresse im Handumdrehen selbst herstellen. Letztere bereitet den Saft durch die geringe Lufteinwirbelung deutlich schonender zu als ein Entsafter (hier ein aktueller Testbericht). Dadurch bleiben Enzyme und Vitamine weitgehend unbeschadet und der Saft länger frisch. Das zumindest belegt ein Test im ETM Testmagazin. Insgesamt sieben Saftpressen hat das Verbrauchermagazin getestet: Testsieger wurde der Slowstar SW-2000 EntsafterSlowstar SW-2000 bei Amazon (um 400 Euro), der als einziger Testkandidat die Note „Sehr gut“ erreichte.

Laut Testbericht ist der Entsafter von Slowstar hochwertig verarbeitet und einfach zu montieren. Weiterhin punktete das Modell mit der höchsten Saftausbeute aus 1 kg Äpfeln. Wie bei vielen Saftpressen ist der Einfüllschacht jedoch recht schmal, so dass gerade größere Obst- und Gemüsesorten zerkleinert werden müssen, bevor man sie entsaften kann. Zur Ausstattung gehören ein 800 ml Trester und Saftbehälter sowie eine Reinigungsbürste, ein Sieb und ein Pürieraufsatz. Die Einzelteile lassen sich einfach demontieren und reinigen.

Platz zwei im Saftpressen-Vergleich vom ETM Testmagazin belegt die Bionika DA-1000 SaftpresseBionika DA-1000 bei Amazon (Note „Gut“, um 320 Euro). Der Silbersieger glänzte mit der höchsten Saftausbeute, einfacher Montage und qualitativer Verarbeitung. Der Trester lässt sich in fünf Stufen einstellen, so dass er der jeweiligen Obst- und Gemüsesorte optimal angepasst werden kann. Im Gegenzug ist die Bionika DA-1000 Saftpresse vergleichsweise langsam. So benötigt das Modell für das Auspressen von 1 kg Karotten über fünf Minuten. Die Saftpresse von Bionika wird mit 1.000 ml Trester und Saftbehälter, Reinigungsbürste und Zubehör zum Herstellen von Nudeln und Mus geliefert.

Slow Juicer von Petra electric ist Preis-Leistungs-Sieger

Platz drei im Saftpressen-Test (hier ein Testbericht von Stiftung Warentest) geht an die Jupiter Juicepresso 3in1 867100 Saftpresse (Note „Gut“) für rund 280 Euro. Die Tester lobten insbesondere die einfache Montage und die kompakten Abmessungen, durch die die Saftpresse nahezu überall Platz findet. Ansonsten lieferte das Gerät gute Ergebnisse in kurzer Zeit. An Bord sind ein 1.500 ml Trester sowie Saftbehälter und eine Reinigungsbürste.

Foto: Petra electric

Der Preis-Leistungs-Sieg im Saftpressen-Test ging an die Saftpresse Petra electric Slow Juicer FG 20.07Petra electric Slow Juicer FG 20.07 bei Amazon (um 130 Euro), die ebenfalls mit einem „guten“ Gesamtergebnis abschneidet. Das Gerät sei für viele Fruchtarten gut geeignet, biete jedoch in der Handhabung etwas weniger Komfort, schreibt das Testmagazin. Außerdem kippelt die Saftpresse bei Druck auf den Einfüllschacht und die Saftausbeute ist deutlich geringer als bei den übrigen Saftpressen im Test.

Diese Saftpressen sind auch „gut“: Die standfeste Klarstein Fruitpresso Bella Rossa 10009876 (um 100 Euro) und die schnelle Severin ES 3567 (um 140 Euro). Nur für ein „befriedigendes“ Gesamtergebnis reichte es bei der Saftpresse Slow Juicer NC-3587-904 von Rosenstein & Söhne. Im Rücklauf kann sich die Deckelverriegelung lösen und auch die Montage ist nicht ganz einfach. Für kleine Gemüse- und Obstmengen ist der Entsafter aber gut geeignet. Genaue Informationen zum Testbericht gibt es in Ausgabe 7/2014 vom ETM Testmagazin.

Slowstar Entsafter – Vorstellung des neuen schonenden Entsafter