Rommelsbacher JG 40: Bester Joghurtbereiter im Test

Wer gerne Joghurt isst, aber auf Zusätze wie Farbstoffe und „natürliches“ Aroma verzichten möchte, sollte sich einen Joghurtbereiter kaufen. Damit lässt sich das beliebte Sauermilchprodukt schnell und einfach selbst herstellen – aus natürlichen und frischen Zutaten. Doch welcher Joghurtbereiter ist gut? Das ETM Testmagazin hat in der September-Ausgabe 2014 acht Joghurtmaschinen hinsichtlich Handhabung, Ausstattung und Ergebnis getestet: Am besten schneidet der Rommelsbacher JG 40 (um 50 Euro, hier erhältlichRommelsbacher JG 40 bei Amazon) ab. Der insgesamt „sehr gute“ Testsieger überzeugt mit komfortabler Handhabung, sehr guten Joghurtergebnissen und kurzer Zubereitungszeit.

Foto: Boarding1now | Dreamstime.com

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Bereits nach fünf Stunden sei der Joghurt gereift, sofern die Milch zuvor auf 30 °C vorgewärmt oder bei Zimmertemperatur eingefüllt wurde, schreibt das Testmagazin. Einziger Nachteil: Im Gerät bildet sich viel Kondenswasser. Der Joghurtbereiter Rommelsbacher JG 40 ist mit einem Timer ausgestattet. Zum Lieferumfang gehören acht Portionsgläser mit Schraubverschluss und integrierter Datumsanzeige. Pro Arbeitsgang lassen sich 1.200 g Joghurt zubereiten.

Platz 2 im Joghurtbereiter-Test des ETM Testmagazin belegt der Steba Joghurt Maker JM 2 (um 40 Euro, hier erhältlichSteba Joghurt Maker JM 2 bei Amazon). Der „sehr gute“ Silbersieger punktet ebenfalls mit sehr guten Joghurtergebnissen, kurzer Zubereitungszeit und einfacher Handhabung. Zudem lassen sich mit diesem Modell ganze 2.520 g Joghurt in sechs Stunden zubereiten. Lediglich die sperrigen Abmessungen kritisieren die Tester. Zur Ausstattung des Steba Joghurt Maker JM 2 gehören ein Timer und zwölf Portionsgläser mit Schraubverschluss.

Auch der drittplatzierte Klarstein Gaia Joghurtmaker (um 30 Euro, hier erhältlichKlarstein Gaia Joghurtmaker bei Amazon) erreicht eine „sehr gute“ Gesamtnote im Joghurtmaschinen-Vergleich. Die Tester loben die kurze Zubereitungszeit von sechs Stunden (bei vorgewärmter Milch) und die sehr guten Joghurtergebnisse. Außerdem lassen sich mit dem Klarstein Gaia Joghurtmaker bis zu 1.250 g Joghurt pro Arbeitsgang zubereiten. Allerdings ist dieses Gerät vergleichsweise groß und die Bedienungsanleitung nicht ganz so gut wie die des Test- und Silbersiegers. Der Klarstein Gaia Joghurtmaker hat einen Timer und Zwölf Portionsgläser mit Schraubverschluss an Bord.

Joghurt Maker von PEARL ist Preis-/Leistungssieger

Foto: PEARL

Über den Preis-Leistungssieg freut sich der PEARL Joghurt Maker (um 10 Euro, hier erhältlichPearl Joghurt Maker bei Amazon), der sich für die Herstellung von kleinen Mengen eignet. Das Modell glänzt mit guten Joghurtergebnissen und einer im Deckel integrierten Datumsanzeige. Wird die Milch vorgewärmt, ist der Joghurt in sieben Stunden gereift.

Bei der Ausstattung und Handhabung müssen Anwender jedoch Abstriche machen: Zum einen besitzt das Gerät keinen Timer, sondern nur eine Merkhilfe. Zum anderen ist der Gerätedeckel etwas schwergängig. Der PEARL Joghurt Maker (Note „Gut“) bietet vier Portionsgläser und eignet sich zur Herstellung von 600 g Joghurt.

Weitere „gute“ Joghurt-Maker im Test:

Severin Joghurt-Fix JG 3519 (um 25 Euro):
+ sehr guter Joghurt,
+ kurze Zubereitungszeit
+ 14 Portionsgläser
kein Timer

Rosenstein & Söhne Joghurt Maker (um 17 Euro):
+ guter Joghurt
+ Timer
das Aufsetzen des Deckels ist etwas schwierig

Ariete Yoghurella Modell 621 (um 27 Euro)
+ guter Joghurt
kein Timer
nur für große Mengen geeignet

Termozeta 75105 Easy Joghurt (um 28 Euro):
+ guter Joghurt
kein Timer
umständliche Bedienung

Genaue Informationen zum Testbericht gibt es in Ausgabe 9/2014 des ETM Testmagazins.

Jean Pütz – Joghurt selber machen (Video)