Rasenroboter im Test: Stiftung Warentest kürt Honda zum Testsieger

Es könnte alles so schön sein. Der kleine Rasenroboter zieht Tag und Nacht seine Runden durch den Garten, fährt selbstständig zur Ladestation, um sich aufzutanken und mäht dann weiter das Gras. Die kurzen Grasabschnitte wirken als natürlicher Dünger und dank der Wahl der Bahnen nach dem Zufallsprinzip sind auf dem Rasen keine Streifen zu sehen. So versprechen es zumindest die Hersteller und Stiftung Warentest hat sich daran gemacht, zu untersuchen, inwieweit diese Versprechen eingehalten werden. Insgesamt acht Rasenroboter hat das Verbrauchermagazin getestet. Nur zwei Rasenroboter im Test erreichten die Gesamtnote „Gut“. Grund dafür waren vor allem Mängel in der Sicherheit.

Acht Mähroboter im Vergleich: Testsieger wird Honda

Foto: Honda I MIIMO HRM300

Honda schnitt im Rasenroboter-Test mit dem Miimo 300 als Testsieger ab. Mit einem Durchschnittspreis von ca. 2.550 Euro ist er aber auch eines der teuersten Modelle im Test. Dafür überzeugt er mit einem guten Mähergebnis und im Praxistest kam es fast zu keinen Störungen. Getestet wurden große und gerade Rasenflächen, aber auch Engstellen und Hindernisse. In den engen Passagen leistete der Honda Miimo 300 gute Arbeit.

Lediglich bei den Hindernissen gab es einen etwas ungleichmäßigeren Schnitt. Beim Honda Miimo 300 stößt aber nicht nur der Preis auf. Der Stromverbrauch ist recht hoch, gut zwölf Kilowattstunden pro Monat werden für 300 Quadratmeter Rasen benötigt. Zudem ist der Rasenroboter nur im Fachhandel erhältlich und muss auch durch den Fachhändler installiert werden.

Bosch wird Preis-Leistungs-Sieger im Rasenroboter-Test

Foto: Bosch I Mähroboter Indego

Platz zwei belegt der Akku-Mähroboter Bosch Indego (hier erhältlichBosch Indego bei Amazon), der auch gleichzeitig Preis-Leistungs-Sieger wird, da hier „nur“ ein durchschnittlicher Preis von 1.500 Euro anfällt. Im Praxistest fiel der Bosch mit wenigen Störungen auf. Allerdings ist er der einzige Rasenroboter im Test (hier ein Testbericht), der beim Mähen geordnete Bahnen fährt. Das macht sich jedoch in unschönen Streifen bemerkbar.

Hinter Hindernissen und in engen Passagen mäht der Bosch Indego nur selten, so dass es hier zur Verwilderung des Rasens kommen kann. Außerdem ist der Netzanschluss nur für den Innenbereich vorgesehen. Dafür verbraucht der Indego von Bosch nur ca. drei Kilowattstunden Strom pro Monat. Die Geräuschentwicklung brachte es zumindest noch auf eine „gute“ Beurteilung.

Platz drei geht an den Gardena R70Li (um 1.650 Euro, hier erhältlichGardena R70Li bei Amazon), der jedoch nur noch ein „befriedigendes“ Gesamtergebnis erreicht. Grund dafür sind massive Kontaktprobleme beim Laden und eine Verletzung der Grasnarbe vor der Ladestation.

Der Rasenroboter von Ambrogio fällt durch

Der Rasenroboter L 75 Deluxe von Ambrogio ist im Test durchgefallen. Er erreichte ein „mangelhaftes“ Gesamtergebnis. Vor allem in puncto Sicherheit verlor er viele Punkte. Aber auch die Bewegung im Gelände sowie die Handhabung bei Installation und Betrieb wurden nicht gerade positiv bewertet. Ambrogio reagierte und teilte mit, dass der Rasenroboter nicht mehr produziert wird. Alles in allem schnitten zwei von acht Mährobotern im Test mit der Note „Gut“ ab, vier mit dem Urteil „Befriedigend“, einer mit der Note „Ausreichend“ und einer mit der Note „Mangelhaft“. Genaue Informationen zum Testbericht gibt es in Heft 5/2014 von Stiftung Warentest und online unter test.de.

Testsieger Honda Miimo 300 im Video

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