Gegen trockene Heizungsluft: 7 Luftbefeuchter unter der Lupe

Die Heizung sorgt im Winter zwar für wohlig warme Temperaturen in Innenräumen, entzieht der Raumluft allerdings auch Feuchtigkeit. Das führt zu trockenen Schleimhäuten in Augen, Rachen und Nase. Trockene Schleimhäute fühlen sich nicht nur unangenehm an, sie machen es auch Bakterien und Viren einfacher, sich auszubreiten. Damit steigt die Anfälligkeit für Infekte. Ein Luftbefeuchter schafft Abhilfe. Die Geräte vernebeln Wasser und sorgen auf diese Weise für ein angenehmes Raumklima. Wer einen Luftbefeuchter kaufen möchte, hat die Wahl zwischen Verdampfern, die per Hitze Wasserdampf erzeugen, Ultraschall-Verneblern und Kaltverdunstern. Das ETM Testmagazin hat sieben Geräte einem Vergleichstest unterzogen (Heft 11/2019). Für eine höhere Luftfeuchte sorgen alle, Unterschiede gibt es jedoch bei der Benutzerfreundlichkeit und der Ausstattung. So verfügen beispielsweise nicht alle Geräte über ein Hygrometer zur Überprüfung der Luftfeuchtigkeit oder über ein Aromapad zur Aromatherapie.

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Testsieger wird der Luftbefeuchter von Philips

Als bester Luftbefeuchter im Vergleich sticht der Philips Series 2000 Luftbefeuchter HU4814/10 (etwa 149,99 Euro) hervor. Als Testsieger erhält er die Note „sehr gut“. Der Verdunster ist mit einem integrierten Hygrometer ausgestattet und überzeugt durch seine hohe Vernebelungsleistung. Eine spezielle Technologie, NanoCloud genannt, soll verhindern, dass sich im Wasser Kalkpartikel bilden, die sich als weißer Staub auf Möbeln ablagern und beim Einatmen gesundheitsgefährlich sein können. Positiv fällt zudem die solide Verarbeitung auf. Die Einzelteile lassen sich einfach auseinanderbauen und reinigen. Für die Aromatherapie eignet sich dieses Modell jedoch nicht.

Die Ergebnisse fĂĽr den Philips-Luftbefeuchter im Ăśberblick:

  • Funktion
  • Handhabung
  • Sicherheit
  • Verarbeitungsqualität

Merkmale:

  • MaĂźe (B x H x T:) 249 x 339 x 249 mm
  • Volumen des Tanks: 2,0 l
  • Funktion: Verdunstung
  • max. Raumgröße: 40 m²
  • max. Lautstärke: 44,3 dB(A)

Der Babymoov Luftbefeuchter Hygro+ gefällt durch sein spezielles Nachtlicht

Speziell für das Babyzimmer gedacht ist der Babymoov Luftbefeuchter Hygro+ (etwa 99,99 Euro). Er kommt mit einem Nachtlicht mit Farbwechsler daher und ist außerdem mit einer Aroma-Zerstäuberschale ausgestattet. Der angenehm leise Ultraschall-Vernebler verfügt zudem über ein einfach abzulesendes Display und lässt sich leicht bedienen. Zerstäuberschale und Nebelauslass werden allerdings nur auf das Gehäuse aufgelegt und haben wenig Halt. Trotz dieses kleinen Mankos lautet die Gesamtnote „sehr gut“.

Die Ergebnisse fĂĽr den Babymoov Luftbefeuchter Hygro+ im Ăśberblick:

  • Funktion
  • Handhabung
  • Sicherheit
  • Verarbeitungsqualität

Merkmale:

  • MaĂźe (B x H x T): 242 x 350 x 268 mm
  • Volumen des Tanks: 2,5 l
  • Funktion: Ultraschall
  • max. Raumgröße: 20 m²
  • max. Lautstärke: 32,5 dB(A)

Der Medisana-Luftbefeuchter bietet eine Vorheizfunktion

Der Medisana AH661 (etwa 79,95 Euro) erhält die Note „gut“ und wird zum Preis-Leistungssieger im Test. Der Ultraschall-Vernebler lässt sich einfach mit Wasser befüllen und leichtgängig bedienen. Auf höchster Leistungsstufe vernebelt er pro Stunde 232 ml Wasser. Da ein Hygrometer fehlt, sollte die Luftfeuchtigkeit regelmäßig geprüft werden. Gut gefällt die Vorheizfunktion: Das Modell erwärmt das Wasser, wodurch die Keimlast minimiert wird. Außerdem verfügt er über ein Aromafach für das Verdampfen von ätherischen Ölen.

Die Ergebnisse fĂĽr den Medisana AH661 im Ăśberblick:

  • Funktion
  • Handhabung
  • Sicherheit
  • Verarbeitungsqualität

Merkmale:

  • MaĂźe (B x H x T): 185 x 281 x 185 mm
  • Volumen des Tanks: 3,2 l
  • Funktion: Ultraschall
  • max. Raumgröße: 30 m²
  • max. Lautstärke: 31,2 dB(A)

Stadler, De’Longhi, Soehnle und Carlos sind „gut“

Alle vier weiteren Kandidaten im Luftbefeuchter-Test erhalten die Note „gut“:

  • Der Stadler Form Oskar Luftbefeuchter (etwa 149,00 Euro) lässt sich besonders leicht mit Wasser fĂĽllen und bringt sowohl ein Hygrometer als auch ein Aromafach mit. Die sehr kleinen und nur in Englisch gehaltenen Beschriftungen auf dem Verdunster lassen sich allerdings schwer ablesen.
  • Der De’Longhi UHX17 (etwa 99,00 Euro) fällt vor allem durch seine einfache Bedienung positiv auf. DarĂĽber hinaus bietet er eine hohe Verdampfungsleistung. Ein Hygrometer und ein Aromafach fehlen.
  • Der Verdunster Soehnle Airfresh Hygro500 (etwa 149,00 Euro) verfĂĽgt ĂĽber eine vollautomatische Funktion. Der Wassertank kann aus dem Gerät genommen werden und lässt sich einfach befĂĽllen. Ein integriertes Hygrometer informiert stets ĂĽber die aktuelle Luftfeuchte. Ein Aromafach besitzt das Modell jedoch nicht.
  • Der Carlo Milano Ultraschall-Aroma-Luftbefeuchter und Luftreiniger LBF-400 (etwa 59,00 Euro) verfĂĽgt ĂĽber einen Ionisator. Dieser soll negativ geladene Ionen ausgeben, die positiv geladene Staubpartikel an sich binden. Gut gefallen die hohe Verneblungsleistung und das Aromafach. Die Bedienung gestaltet sich etwas schwergängig. Ein Hygrometer bringt das Gerät nicht mit.

Fazit: Mit allen Luftbefeuchtern im Vergleich des ETM Testmagazins (Ausgabe 11/2019) lässt sich das Raumklima wirkungsvoll verbessern. Besonders gut und auf hygienische Weise gelingt dies mit dem Philips Series 2000 Luftbefeuchter HU4814/10. Auch die günstigen Luftbefeuchter Babymoov Hygro+ und Medisana AH661 können überzeugen.

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