Kugelgrill-Test: Weber Master-Touch GBS am besten im Vergleich

In den Sommermonaten ist das Grillen aus deutschen Vorgärten nicht mehr wegzudenken. Doch welcher Grill ist der richtige? Wer auf indirektes Grillen setzen will, ist mit Kugelgrills am besten beraten. 1952 erfunden bietet der Kugelgrill die Möglichkeit des direkten Grillens (über der Holzkohle) und des indirekten Grillens (über einer Schale mit Wasser) bei geschlossenem Deckel. Das ETM Testmagazin hat sechs Kugelgrills auf den Prüfstand gestellt und verraten, welche Modelle gute Grillergebnisse liefern und dabei einfach zu handhaben sind.

Weber Master-Touch GBS – bester Kugelgrill im Test

Foto: Weber

Erfinder des Kugelgrills ist George Stephen, der später das Unternehmen Weber-Stephen Products LLC gründete. Und genau von diesem Unternehmen stammt der Testsieger Master-Touch GBS (um 300 Euro, hier hier bestellenWeber Master-Touch GBS bei Amazon). Er gehört zu den absoluten Klassikern unter den Kugelgrills und erreichte ein „sehr gutes“ Gesamtergebnis. Die attraktive Arbeitshöhe von 82 cm und der stabile Stand sowie die leichte Verschiebbarkeit des Kugelgrills von Weber überzeugten im Test. Das Thermometer, das von 70 bis 230 Grad Celsius reicht, ist direkt am Deckel angebracht und bietet jederzeit die perfekte Temperaturkontrolle. Optionales Zubehör ermöglicht auch erweiterte Funktionen, lediglich die Besteckhaken sind etwas klein geraten.

Platz 2 im Kugelgrill-Test geht an den Rösle No. 1 Sport F50 DFB (um 200 Euro, hier erhältlichRösle No. 1 Sport F50 DFB bei Amazon) mit einem „guten“ Gesamturteil. Die Arbeitshöhe ist mit 80 cm nur unwesentlich niedriger als beim Weber-Stephen Grill. Zudem ist ein Wendegrillrost enthalten und der Deckel lässt sich bei Bedarf abnehmen. Allerdings bietet der Rösle No. 1 Sport F50 DFB die kleinste Grillfläche im Test und auf Besteckhaken muss man vollständig verzichten.

Foto: Landmann

Auch der LANDMANN BLACK PEARL 31342 (um 200 Euro, hier erhältlichLANDMANN BLACK PEARL 31342 bei Amazon) erreicht das Siegertreppchen mit einem „guten“ Gesamtergebnis. Er lässt sich in der Höhe sogar verstellen und damit an verschiedene Personen anpassen. Allerdings fehlen auch hier die Besteckhaken. Dafür ist der Griff am Deckel gut isoliert und das mitgelieferte Thermometer erfasst Temperaturbereiche von 50 bis 400 Grad Celsius.

Der Activa Klassik Kugelgrill ROCKFORD (Note „Gut“, um 150 Euro, hier erhältlichActiva Klassik Kugelgrill ROCKFORD bei Amazon) sicherte sich den Sieg im Preis-Leistungs-Kampf. Der Deckel ist mit einem gut isolierten Griff ausgestattet und das Thermometer zeigt die Bereiche von 50 bis 350 Grad Celsius an. Allerdings gibt es auch hier keine Besteckhaken. Die übrigen Grillgeräte überzeugten ebenfalls mit guten Leistungen im Test:

  • OUTDOORCHEF Rover 570 C – Gesamturteil „Gut“, schöne Besteckhaken und EASY SLIDE Trichter, aber kein Griff zum Drehen des Trichters,
  • Cadac Charcoal Pro 57 – Gesamturteil „Gut“, Fettauffangschale zum indirekten Grillen, Grillrost ist aber nicht klappbar

Genaue Informationen zum Testbericht sind in Heft 6/2014 des ETM Testmagazins nachzulesen. Einen Ratgeber zum Thema Grillgeräte, Grillkauf und Grillen finden Sie auf dieser Seite. Sie suchen einen guten Grillanzünder? Welche Produkte im Test überzeugen, lesen Sie hier.

Direktes vs. indirektes Grillen

Die indirekte Grillmethode bietet gleich mehrere Vorteile: Durch die Wasserschale entsteht eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit im Inneren des Grills – das Fleisch wird saftiger. Bei geschlossenem Deckel verteilt sich die Wärme sehr gleichmäßig, so dass selbst Braten oder ein ganzes Hähnchen gegrillt werden kann. Nicht zuletzt verhindert die über den Kohlen angebrachte Wasserschale, dass Fett in die Glut tropft und ein Feuer oder gar gesundheitsschädliche Stoffe entstehen.

Direktes Grillen, indirektes Grillen — was verbirgt sich dahinter?

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