Starke Klumpenbildung, wenig Geruch: Gutes Katzenstreu gibt es schon sehr günstig

Wenn es um ihre Toilette geht, können Katzen recht eigen sein. Viele bevorzugen feine Klumpstreu, andere mögen es eher grob. Darüber hinaus muss das Katzenstreu natürlich auch den Bedürfnissen der Menschen gerecht werden: Es sollte feste Klumpen bilden, die sich einfach entnehmen lassen, Gerüche zuverlässig binden und sich möglichst wenig in der Wohnung verteilen. Die Auswahl an Katzenstreuen ist heute groß. Doch welches Katzenstreu ist das beste? Dieser Frage ist Stiftung Warentest nachgegangen und hat 17 Katzenstreuen auf den Prüfstand gestellt — neben 14 Klumpstreus aus Bentonit auch drei Pflanzenfaserstreus. Die erfreuliche Nachricht für Verbraucher: Die günstigsten Produkte im Katzenstreu-Test gehören zu den besten. Die drei Testsieger liegen in der Gesamtbewertung gleichauf, unterscheiden sich aber in der Klumpenbildung, Geruchsbindung, Ergiebigkeit und Staubentwicklung. Noch ein Tipp: Wer Katzenstreu entsorgen möchte, darf es auf keinen Fall in die Toilette kippen. Ausscheidungen und Streu gehören in den Hausmüll.

Letzte Aktualisierung am 26.02.2020 / Bilder von der Amazon Product Advertising API
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Das Edeka-Katzenstreu bildet feste Klumpen

Als bestes Katzenstreu im Test stellt sich das Edeka Premium Ultra Klump Streu (etwa 2,96 Euro) heraus. Die festen Klumpen lassen sich leicht entfernen, auch der Streuwechsel funktioniert einfach. Geruchsbindung, Ergiebigkeit und Staubentwicklung sind allerdings nur mittelmäßig. Das Streu haftet etwas am Fell und verteilt sich dadurch in der Wohnung. Insgesamt vergibt Stiftung Warentest das Testurteil „Gut“.

Die Ergebnisse für das Edeka Premium Ultra Klump Streu im Überblick:
+ Funktion
+ Handhabung
+ Deklaration

Merkmale:
monatliche Kosten pro Streu: ca. 15 Euro
Füllmenge: 5,3 kg
Mindestfüllhöhe laut Anbieter: 4 cm
Hauptbestandteil und Herkunft laut Anbieter: Bentonit aus Tschechien
Duft laut Anbieter: frisch


Das Bentonit-Streu von Kaufland bindend den Geruch

Das Kaufland K-Classic Ultra-Klumpstreu (etwa 2,95 Euro) vereint eine gute Klumpenbildung mit sehr guter Geruchsbindung. Das feine Streu haftet nur wenig am Katzenfell. Der rechteckige Karton lässt sich leicht verstauen, allerdings fällt das Dosieren und Entleeren der Verpackung etwas schwer. Ergiebigkeit und Staubbildung sind mittelmäßig. Die Deklaration lässt sich etwas schwer lesen. Die Gesamtnote lautet „Gut“.

Die Ergebnisse für das Kaufland K-Classic Ultra-Klumpstreu im Überblick:
+ Funktion
+ Handhabung
Deklaration

Merkmale:
monatliche Kosten pro Streu: ca. 10 Euro
Füllmenge: 5,4 kg
Mindestfüllhöhe laut Anbieter: 7 cm
Hauptbestandteil und Herkunft laut Anbieter: Bentonit aus der Türkei
Duft laut Anbieter: frisch


Das Lidl-Katzenstreu ist ergiebig und geruchsbindend

Ebenfalls mit der Note „Gut“ bewertet Stiftung Warentest das Katzenstreu Lidl Coshida Ultra weiß (etwa 2,05 Euro). Das feine Bentonit-Streu mit Frischeduft bindet Ausscheidungen gut, ebenso wie Gerüche. Es ist ergiebig und fällt auch durch seine geringe Staubentwicklung positiv auf. Darüber hinaus haftet es nur wenig am Fell. Kritik gibt es am Karton, der das Dosieren erschwert, und an den schwer lesbaren Angaben auf der Verpackung.

Die Ergebnisse für das Lidl Coshida Ultra weiß im Überblick:
+ Funktion
+ Handhabung
Deklaration

Merkmale:
monatliche Kosten pro Streu: ca. 9 Euro
Füllmenge: 5,6 kg
Mindestfüllhöhe laut Anbieter: 5 cm
Hauptbestandteil und Herkunft laut Anbieter: Bentonit, k.A. zur Herkunft
Duft laut Anbieter: frisch


Sieben weitere Katzenstreuen im Test erhalten die Note „Gut“

„Gut“ und sehr ergiebig ist das dm Dein Bestes Öko-Klumpstreu (etwa 3,95 Euro), das allerdings staubt und stark am Katzenfell haftet. Mit guter Geruchsbindung und Klumpenbildung überzeugen das Aldi Nord Topic Premium Quality Ultra Weiß (etwa 2,95 Euro) und das Aldi Süd Cachet Select Katzenstreu Ultra (etwa 2,95 Euro) — das gleiche Produkt in unterschiedlichen Kartons. Die rechteckige Verpackung erschwert etwas das Dosieren. Ebenfalls „gut“ sind das Catsan Natural aus Pflanzenfasern (ab 10,00 Euro) und das Catsan Ultra Plus (ab 9,00 Euro) aus Bentonit. Das Pflanzenfasern-Streu bindet Gerüche besser als das Ton-Streu. Das Tigerino Canada Sensitive (etwa 6,00 Euro) überzeugt in der Funktion, die Plastikverpackung ist jedoch unhandlich. Das ZooRoyal Ultra Klumpstreu (etwa 2,99 Euro) gibt es im Karton, es bindet Gerüche gut und ist ergiebig, die Klumpenbildung fällt allerdings nur mittelmäßig aus.


Nur „befriedigend“ für das Fressnapf-Katzenstreu und das Klumpstreu von Thomas

Sieben weitere Katzenstreuen bewertet Stiftung Warentest mit „befriedigend“. Dazu gehören das relativ teure Fressnapf Premiere Excellent Pure (etwa 12,00 Euro), das Cats‘ Best Original Pflanzenfaserstreu (etwa 6,75 Euro) und das Thomas Klumpstreu (etwa 5,50 Euro). Das Premiere-Katzenstreu ist zwar sehr ergiebig, wodurch sich der hohe Preis rechtfertigt, Geruchs- und Ausscheidungsbindung sind jedoch nur mittelmäßig. Zudem ist die Plastikverpackung schwer zu handhaben. Das Cats‘ Best staubt wenig, bindet Gerüche und Ausscheidungen jedoch nur mittelmäßig. Das Thomas-Katzenstreu bildet zwar gute Klumpen und bindet den Geruch, ist jedoch kaum ergiebig.

Fazit: Alle drei Testsieger im Katzenstreu-Test von Stiftung Warentest (Ausgabe 2/2020) gibt es im Supermarkt oder beim Discounter. Die Katzenstreu von Edeka, Kaufland und Lidl besteht aus mineralischem Bentonit. Gutes Streu aus Pflanzenfasern gibt es von dm Dein Bestes und Catsan Natural. Wer aufs Schleppen verzichten möchte, kann Katzenstreu online kaufen. Marken wie Catsan und Cats‘ Best gibt es bei Amazon und auch Fressnapf liefert Katzenstreu ins Haus. Welche Nassfutter für Katzen im Test überzeugen, lesen Sie hier.


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