Günstige Spiegelreflexkameras im Test: Nikon D3200 vs. Sony SLT-A37

Nikon D3200 vs. Sony SLT-A37: Welche Spiegelreflexkamera ist besser? Computerbild hat in Ausgabe 18/2012 die zwei neuen Spiegelreflexkameras für Hobbyfotografen getestet und nennt Stärken und Schwächen. Die Sony SLT-A37Sony SLT-A37 bei Amazon habe einen Bildschirm, der sich nach oben und unten ausklappen lässt, was sehr praktisch sei. Im Gehäuse befinde sich ein halbdurchlässiger Spiegel, der einen Teil des vom Objektiv kommenden Lichts für den elektronischen Sucher abzweige. Der Rest falle auf den Aufnahmechip. Das hat laut Testbericht den Vorteil, schnellere Serienbilder zu machen. Auch der Autofokus beim Filmen sei dadurch präziser. Allerdings bietet die Sony nur einen elektronischen Sucher, wodurch die Farben nicht gerade natürlich und die eingeblendeten Infos recht klein sind.

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Letzte Aktualisierung am 7.12.2019 / Bilder von der Amazon Product Advertising API
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Nikon D3200 vs. Sony SLT-A37: Testsieger wurde die Kamera von Sony

Die 625 Euro teure Nikon D3200Nikon D3200 bei Amazon hingegen habe einen klassischen optischen Sucher, der das Motiv aber etwas dunkler zeige, so Computerbild. Auch der Bildschirm sei größer und deutlich heller als bei der Kamera von Sony, aber er zeige das anvisierte Motiv erst nach einem Druck auf die „Live-View“-Taste. Was die Gehäuse der Kameras anbelangt, so seien beide kompakt, leicht und handlich. Die Nikon habe alle Einstellrädchen und Auslöser auf der rechten Oberseite, wodurch sich wichtige Funktionen mit einer Hand bedienen lassen. Dagegen habe Sony das Einstellrad für die Programmwahl links und den Auslöser rechts am Gehäuse platziert. Dementsprechend lässt sich die Spiegelreflexkamera nur mit beiden Händen bedienen.

Sowohl die Nikon D3200 als auch die 575 Euro teure Sony SLT-A37 bietet neben den üblichen Automatikfunktionen und vielen Motivprogrammen auch eine Vollautomatik. In puncto Bildqualität lagen beide gleichauf. Zwar habe die Nikon einen Bildsensor mit 24 Millionen Bildpunkten, aber diese sehen nicht nach 24 MP aus. So lieferte die Sony-Kamera mit 16 Millionen Bildpunkten knackigere Bilder. Beim Filmen hatte die Sony dank des schnellen Autofokus ebenfalls die Nase vorn.

Zusammenfassend erreichten beide Kameras ein „gutes“ Gesamtergebnis. Während sich die Nikon (Note 1,93) durch die einfache Bedienung und den optischen Sucher für den Einstieg in die kreative Fotografie eigne, richte sich die Sony (Note 1,54) an Fotografen, die auch gerne filmen – neben dem integrierten Bildstabilisator und der besseren Ausstattung ein weiterer Grund für den Testsieg. Mehr Infos zum Spiegelreflexkameras Test finden sich in der Computerbild, Ausgabe 18/2012.

Sony SLT-A37 im Video