Figurveränderung durch Sport: Was es zu beachten gilt

Es gibt sicher nur wenige Menschen, die hundertprozentig mit ihrer Figur zufrieden sind. Ob zu viel Bauch, ein zu flacher Hintern oder zu dicke Beine – irgendwas ist immer. Doch jammern allein hat noch nie etwas bewirkt. Wer seine Figur verändern möchte, sollte seinen inneren Schweinehund besiegen, zur Tat schreiten und dabei die folgenden Tipps beachten: Neben regelmäßigem Training und richtiger Ernährung kommt es auch auf die Stoffwechselrate an. Damit ist die Menge an Energie (Kalorien) gemeint, die benötigt wird, um normale Körperfunktionen wie Atmung, Verdauung usw. aufrecht zu erhalten.

Stoffwechselrate: Den Stoffwechsel durch Muskelaufbau beschleunigen

Foto: Wavebreakmedia Ltd | Dreamstime.com

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Die Stoffwechselrate ist von Mensch zu Mensch verschieden. Wer einen langsamen Stoffwechsel hat, kann diesen durch den Aufbau von Muskulatur beschleunigen. Die Stoffwechselrate kann mit einem Sensewear gemessen werden.

Fettzellen können nicht reduziert werden

Jeder Mensch wir mit einer bestimmten Anzahl an Fettzellen geboren. Zwar kann sich die Menge an Fettzellen im Laufe des Lebens erhöhen, jedoch nicht durch Sport oder Diäten reduziert werden. Lediglich die Größe der Fettzellen ist veränderbar. Folglich sollten Eltern bereits von Geburt an auf die Ernährung ihres Kindes achten, damit keine zusätzlichen Fettzellen angelegt werden.

Der Muskelfasertyp entscheidet über die richtige Sportart

Es gibt zwei verschiedene Muskelfasertypen: Die roten, langsam zuckenden Muskelfasertypen (Typ I) sind besonders ausdauernd. Die weißen, schnell zuckenden Muskelfasertypen (Typ II) sind kurzfristig besonders leistungsstark. Grundsätzlich besteht die Muskulatur des Menschen aus einer Zusammensetzung dieser Muskelfasertypen. Doch die Zusammensetzung und Anzahl ist von Mensch zu Mensch verschieden. Die Tendenz der Muskelfasertypen entscheidet, ob man für Ausdauer- oder Schnellkraftsportarten geeignet ist. Am besten einen Muskelfasertest machen und das Training entsprechend optimieren.

Verdauung: Gute Futterverwerter, schlechte Futterverwerter

Verdauung ist der Abbau der Nahrung zu Bausteinen, die der Körper aufnehmen und verwerten kann. Nicht jedes Verdauungssystem funktioniert gleich. So gibt es gute Futterverwerter, die in ihrem Körper so viel Nahrung umsetzen können, dass nichts übrig bleibt, das als Fett gespeichert werden könnte, und schlechte. Letztere sollten auf eine ballaststoffreiche Ernährung achten, denn Ballaststoffe fördern die Absonderung von Verdauungssäften und regen die Darmtätigkeit an.

Insulinreaktion und Kohlenhydrat-Empfindlichkeit

Zu den wichtigsten Bestandteilen der Nahrung gehören Kohlehydrate, Eiweiße und Fette. Doch es gibt Menschen, die empfindlich auf Kohlenhydrate reagieren. Laut Ernährungswissenschaftler Andreas Scholz führt bei diesen Personen schon eine geringe Kohlenhydrat-Aufnahme zu einem schnellen Blutzuckeranstieg und zu einer hohen Insulinausschüttung, die den Fettaufbau fördert und den Fettabbau hemmt. Einfach die Kohlenhydrat-Zufuhr variieren und beobachten, wie der Körper reagiert. Gehört man zu den Kohlenhydrat-Empfindlichen, empfiehlt sich ein eiweißreiche Ernährung, bestehend aus hellem Fleisch, Eiern sowie fettarmen Quark-, Milch- und Käseprodukten. Wer abnehmen und gleichzeitig mehr Muskeln aufbauen möchte, kann mit Eiweißpulver und Nahrungsergänzungsmitteln nachhelfen. Welche Eiweiß-Shakes am besten schmecken, lesen Sie hier.

Die Willenskraft ist entscheidend

Last but not least: Wer weder den Willen noch den Ehrgeiz zur Veränderung hat, wird auch nichts verändern.

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