Kurze Fahrradhosen imTest: Damen und Herren fahren besser ohne

Foto: B’Twin

Ein echter Radsportler schwingt sich nicht in Jeans auf seinen Drahtesel, sondern in entsprechender Fahrradbekleidung. Wer sich für den Frühling/Sommer noch eine Radhose kaufen muss, sollte vor dem Kauf einen Blick in die Ausgabe 4/2013 der Zeitschrift Öko-Test werfen. Das Verbrauchermagazin hat 17 kurze Fahrradhosen für Damen und Herren auf Schadstoffe untersucht. Das Ergebnis: Damen und Herren fahren besser ohne! Nur eine Radhose im Test überzeugte mit dem Qualitätsurteil „Gut“. So enthalte die Nalini Basic Frauen Radhose Bauxite lediglich optische Aufheller. Ansonsten sei das Modell frei von bedenklichen Inhaltsstoffen, schweißecht und färbe nicht ab. Auch sei die Hose sowohl nass als auch trocken reibecht, schreiben die Tester.

Drei Radhosen stufte Öko-Test als „befriedigend“ ein: Base Layer Shorty+ für Frauen, B’Twin Women’s Boxer Underwear und Power 2.0 Bibitights Short+ für Männer. Neben optischen Aufhellern entahlten diese Radhosen auch Silber im Schritt, das geruchsbildende Bakterien bekämpfen soll. Aber: Zum einen reiche einfaches Waschen aus. Zum anderen können sich die Silberpartikel beim Waschen aus dem Stoff lösen und in die Umwelt gelangen. Da sie aber für Lebewesen als giftig gelten und in Radhosen nicht nötig sind, gab es Punktabzug. Ansonsten seien die Hosen schweißecht, reibecht und würden nicht abfärben.

Drei Radhosen im Test schnitten aufgrund problematischer Inhaltsstoffe wie phosphororganische Verbindungen oder Triclosan mit der Note „Ausreichend“ ab, zwei mit dem Urteil „Mangelhaft“ und acht mit „Ungenügend“. Bei den „ungenügenden“ Modellen gab es vier Hosen, die mit dem krebserregenden 4,4-Diaminodiphenylmethan verseucht waren. Was das für Auswirkungen haben kann und welche Modelle das sind, ist in der Zeitschrift Öko-Test, Heft 4/2013, nachzulesen.

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