Ă„ltere Modelle haben die Nase vorn: Smartwatches und Fitnesstracker im Test

Wer regelmäßig Sport treibt, möchte auch wissen, ob und wie er sich dabei verbessert. Wie ist es um den Kalorienverbrauch bestellt? Liegt der Puls während des Trainings im optimalen Bereich? Welche Strecke hat man zurückgelegt? Smartwatches und Fitnesstracker versprechen, diese Werte zu liefern. Allerdings messen nicht alle Geräte präzise. Um das aktuell beste Modell zu finden, hat Stiftung Warentest zwölf neue Smartwatches und Fitnesstracker mit älteren Testkandidaten verglichen. Das Ergebnis: Mit den Smartwatches, die bereits in früheren Tests gute Ergebnisse erzielt haben, kann keines der neuen Modelle mithalten. Neben der Genauigkeit der Fitnessmessungen lassen auch die Kommunikationsfunktionen häufig zu wünschen übrig. Ob neu oder alt, einen Minuspunkt teilen sich alle Testkandidaten: Jedes der sogenannten Wearables weist deutliche bis sehr deutliche Mängel in der Datenschutzerklärung auf.

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Smartwatches im Test

Platz 1 geht nach wie vor an Apple

Als beste Smartwatch im Vergleich sticht die Apple Watch Series 6 Aluminium 44mm (etwa 460,00 Euro) hervor. Stiftung Warentest hatte sie im Januar 2021 zum ersten Mal getestet. Die Apple Watch ist sehr gut und schadstofffrei verarbeitet, bietet ebenfalls sehr gute Kommunikationsfunktionen und misst Kalorienverbrauch, Streckenlänge sowie Puls zuverlässig. Insbesondere bei der Messung der Streckenlänge arbeitet sie sehr präzise. Die Gesamtnote lautet Note „Gut“.

Die Ergebnisse fĂĽr die Apple Watch Series 6 Aluminium 44mm im Ăśberblick:

  • Fitness
  • Kommunikation und weitere Funktionen
  • Handhabung
  • Stabilität
  • keine Schadstoffe
  • Datenschutz und Datensicherheit

Merkmale:

  • Akkulaufzeit Trainingsmodus aktiviert/ nicht aktiviert: 9/ 48 h
  • Ladezeit: 1,3 h
  • Farbdisplay/ Touchdisplay
  • dauerhafte Display-Anzeige möglich
  • Musikspieler ohne Smartphone nutzbar
  • NFC-Chip fĂĽr kontaktloses Bezahlen
  • Höhenmesser integriert
  • Navigation mit GPS/ Glonass/ Galileo
  • Länge x Breite x Höhe: 44 x 38 x 12 mm
  • Gewicht: 64 g

Platz 2 geht an die Smartwatch von Garmin

Auf Platz 2 findet sich ebenfalls ein älteres Smartwatch-Modell: Die Garmin Fenix 6 Pro (etwa 620,00 Euro) war im Dezember 2020 bereits im Test vertreten. Damals wie heute punktet sie mit guten Fitness- und Kommunikationsfunktionen sowie mit einer sehr langen Akkulaufzeit. Sie lässt sich einfach handhaben, ist stabil verarbeitet und weist keine Schadstoffe auf. Insgesamt erhält die Garmin Smartwatch die Note „Gut“.

Die Ergebnisse fĂĽr die Garmin Fenix 6 Pro im Ăśberblick:

  • Fitness
  • Kommunikation und weitere Funktionen
  • Handhabung
  • Stabilität
  • keine Schadstoffe
  • Datenschutz und Datensicherheit
  • Datenschutz und Datensicherheit

Merkmale:

  • Akkulaufzeit Trainingsmodus aktiviert/ nicht aktiviert: 24/ 336 h
  • Ladezeit: 2,5 h
  • Farbdisplay
  • dauerhafte Display-Anzeige möglich
  • Musikspieler ohne Smartphone nutzbar
  • NFC-Chip fĂĽr kontaktloses Bezahlen
  • Höhenmesser integriert
  • Navigation mit GPS/ Glonass/ Galileo
  • Länge x Breite x Höhe: 55 x 47 x 16 mm
  • Gewicht: 79 g

Die Polar Smartwatch eignet sich zur Streckenmessung

Die Polar Grit X (etwa 410,00 Euro) hat ebenfalls im Dezember 2020 bereits durch gute Testergebnisse überzeugt. Sie ist sehr stabil verarbeitet und frei von Schadstoffen. Als Fitnesstracker eignet sie sich vor allem dank der präzisen Messung der Streckenlänge. Die Kommunikationsfunktionen gefallen weniger gut, ohne Smartphone kann sie zudem keine Musik wiedergeben. Es reicht jedoch für die Gesamtnote „Gut“.

Die Ergebnisse fĂĽr die Polar Grit X im Ăśberblick:

  • Fitness
  • Handhabung
  • Stabilität
  • keine Schadstoffe
  • Kommunikation und weitere Funktionen
  • Datenschutz und Datensicherheit
  • Kommunikation und weitere Funktionen
  • Datenschutz und Datensicherheit

Merkmale:

  • Akkulaufzeit Trainingsmodus aktiviert/ nicht aktiviert: 24/ 336 h
  • Ladezeit: 1,3 h
  • Farbdisplay/ Touchdisplay
  • dauerhafte Display-Anzeige möglich
  • Höhenmesser integriert
  • Navigation mit GPS/ Glonass/ Galileo
  • Länge x Breite x Höhe: 51 x 49 x 17 mm
  • Gewicht: 64 g

Die besten neuen Smartwatches sind nur „befriedigend“

Drei weitere Smartwatches bewerten die Tester als „gut“ — allesamt Modelle, die bereits in frĂĽheren Tests auf den PrĂĽfstand kamen: die Apple Watch SE Aluminium 44mm (etwa 330,00) ĂĽberzeugt vor allem durch ihre starken Kommunikationsfunktionen, die stabile Garmin Venu (etwa 340,00 Euro) misst Streckenlängen präzise. Die Garmin Venu SQ Musik (etwa 241,00 Euro) zeigt zwar Schwächen bei den Fitness- und Kommunikationsfunktionen, gefällt aber durch ihre stabile Verarbeitung und die einfache Handhabung.

Insgesamt schneiden 15 Smartwatches mit der Note „befriedigend“ ab. Dazu gehören auch alle neuen Wearables. Beste Smartwatch unter den neuen Modellen ist die Huawei Watch Fit (etwa 109,00 Euro). Das vergleichsweise günstige Modell bietet lediglich mittelmäßige Fitness- und Kommunikationsfunktionen. Bei der Messung des Kalorienverbrauchs und der Streckenlänge erweist sie sich immerhin als präzise. Ähnlich sieht es bei der Oppo Watch 41mm WiFi (etwa 239,00 Euro) aus, welche die Streckenlänge zuverlässig misst. Sie weist außerdem gute Kommunikationsfunktionen auf und spielt Musik auch ohne Smartphone ab. Die Honor Watch ES (etwa 110,00 Euro), die Polar Unite (etwa 148,00 Euro) und die Withings Scanwatch (etwa 280,00 Euro) liefern insbesondere bei der Pulsmessung keine genauen Ergebnisse ab. Die Kommunikationsfunktionen bleiben weit hinter den älteren Smartwatches zurück, das Modell von Withings zeigt hier die größten Schwächen. Polar und Withings verfügen zudem weder über einen Musikspieler noch über Navigationsfunktionen.

Fitnesstracker im Test

Testsieger ist der Galaxy Fit2 von Samsung

Bester Fitnesstracker im Test ist der Samsung Galaxy Fit2 (etwa 46,70 Euro). Selbst der Testsieger muss sich allerdings mit der Note „Befriedigend“ zufrieden geben. Den Kalorienverbrauch misst er recht präzise, die Streckenlänge und den Puls jedoch nicht. Die Kommunikationsfunktionen sind mittelmäßig, der Musikspieler überzeugt nicht, navigieren kann der Fitnesstracker nicht. Punkten kann das Modell dafür mit einer einfachen Handhabung und stabiler Verarbeitung.

Die Ergebnisse fĂĽr den Samsung Galaxy Fit2 im Ăśberblick:

  • Handhabung
  • Stabilität
  • Fitness
  • Kommunikation und weitere Funktionen
  • Datenschutz und Datensicherheit
  • leichte Schadstoffbelastung
  • Fitness
  • Kommunikation und weitere Funktionen
  • Datenschutz und Datensicherheit
  • leichte Schadstoffbelastung

Merkmale:

  • Akkulaufzeit Trainingsmodus aktiviert/ nicht aktiviert: 24/ 312 h
  • Ladezeit; 1,3 h
  • Farbdisplay/ Touchdisplay
  • Länge x Breite x Höhe: 47 x 20 x 13 mm
  • Gewicht: 21 g

Der Fitnesstracker von Xiaomi ist lediglich „ausreichend“

Vier neue Fitnesstracker im Test sind ebenfalls „befriedigend“:

  • Der Fitbit Charge 4 (etwa 130,00 Euro),
  • der Huawei Band 4 Pro (etwa 70,50 Euro),
  • der Fitbit Inspire 2 (etwa 90,50 Euro) und
  • der Huawei Talkband B6 (etwa 235,00 Euro)

bieten weder Fitness- noch Kommunikationsfunktionen, die mit den älteren Smartwatches mithalten können. Zudem lassen sie sich weniger einfach handhaben.

Lediglich „ausreichend“ ist der günstige Xiaomi Mi Smart Band 5 (etwa 35,00 Euro), der weder bei der Messung der Streckenlänge noch bei der Pulsmessung genaue Ergebnisse liefert. Die Kommunikationsfunktionen können ebenfalls nicht überzeugen. Lediglich die sehr stabile Verarbeitung gefällt.

Fazit: Wer Wert auf präzise Fitness-Werte und gute Kommunikationsfunktionen legt, sollte zu einem älteren Smartwatch-Modell greifen. Das zeigt der Vergleich der Stiftung Warentest (Ausgabe 05/2021). Neue Smartwatches und Fitnesstracker messen weder den Kalorienverbrauch noch Puls oder Streckenlänge gleichermaßen präzise. Als Testsieger sticht die Apple Watch Series 6 hervor. Die günstigste „gute“ Smartwatch im Test ist die Garmin Venu SQ Music. Bester Fitnesstracker ist das Modell von Samsung.

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