Die besten Raclettes für gemütliche Abende und Partys

Ob Weihnachten oder Silvester, zu den Feiertagen steht in vielen Familien ein Raclette-Grill auf dem Tisch. Die praktischen Sets bieten für jeden etwas: In den Pfännchen lässt sich Gemüse mit Käse überbacken, auf den Grillplatten garen derweil Fleisch, Fisch oder weitere Gemüsesorten. Wer einen Raclette-Grill kaufen möchte, kann jedoch nicht auf den ersten Blick erkennen, bei welchen Geräten Raclette- und Grillfunktion gleichermaßen gute Leistung bieten. Stiftung Warentest hat daher zwölf Raclettes mit Tischgrill getestet (Ausgabe 12/2019). Das Ergebnis: Käse schmelzen alle Raclettes im Test gut. Die Grillplatte eignet sich bei vielen Modellen allerdings nur zum Warmhalten. Würstchen oder dickere Steaks gelingen nur auf fünf getesteten Geräten, darunter der Testsieger von Rommelsbacher und die Raclette-Grills von Stöckli und WMF.

Letzte Aktualisierung am 13.12.2019 / Bilder von der Amazon Product Advertising API
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Das Raclette-Set von Rommelsbacher grillt am besten

Zum Testsieger erklärt Stiftung Warentest das Rommelsbacher Raclette Set RC 1600 (ab 148 Euro). Es besteht aus zwei Geräten mit jeweils vier Pfannen und grillt von allen Raclettes im Test am besten. Die Temperaturverteilung erfolgt gleichmäßig. Die Pfannen können auf einem Parkdeck abgelegt werden. Mit Standardwerkzeugen lässt sich der Raclette-Grill zudem gut reparieren. Dafür gibt es die Gesamtnote „Gut“.

Die Ergebnisse für das Rommelsbacher Raclette Set RC 1600 im Überblick:
+ Raclettieren
+ Grillen
+ Handhabung
+ Langlebigkeit
+ Sicherheit

Merkmale:
Anzahl der Pfännchen: 4 + 4
Nutzbare Fläche Pfännchen: 68 cm²
Ladehöhe Pfännchen max.: 3,2 cm
Nutzbare Fläche Metall-Grillplatte: 860 cm²
Struktur der Metallplatte: glatt
mit stufenlosem Temperaturregler und Parkdeck
Länge x Breite x Höhe: 44 x 42 x 14 cm


Stöckli: Das teuerste Gerät im Test kommt auf Platz zwei

Mit einem Preis von etwa 380 Euro ist das Stöckli Twinboard der teuerste Raclette-Grill im Test. Das Set besteht aus insgesamt drei Geräten mit acht Pfännchen. Beim Raclettieren verteilt sich die Temperatur nur mittelmäßig gut, beim Grillen gleichmäßig. Steaks und weitere Fleischgerichte lassen sich gut zubereiten. Mit Standardwerkzeug kann das Gerät bei Bedarf einfach repariert werden. Auch dieses Raclette bekommt die Note „Gut“.

Die Ergebnisse für das Stöckli Twinboard im Überblick:
+ Raclettieren
+ Grillen
+ Handhabung
+ Langlebigkeit
+ Sicherheit

Merkmale:
Anzahl der Pfännchen: 4 + 2 + 2
Nutzbare Fläche Pfännchen: 61 cm²
Ladehöhe Pfännchen max.: 2,7 cm
Nutzbare Fläche Metall-Grillplatte: 970 cm²
Struktur der Metallplatte: glatt
mit Parkdeck
Länge x Breite x Höhe: 62 x 40 x 12 cm


Küchenprofi: Raclette-Set aus vier Geräten

Das vergleichsweise günstige Raclette-Set Küchenprofi Vista2 Plus (ab 40 Euro) erhält als drittes Raclette im Test die Note „Gut“. Es besteht aus vier Geräten mit jeweils zwei Pfännchen. Beim Raclettieren verteilt es die Temperatur sehr gleichmäßig, das Grillen von Fleisch dauert jedoch recht lange. Die Grillplatte lässt sich wenden und hat eine glatte Seite sowie eine Seite mit Grillmuster. Mit Standardwerkzeug lässt sich das Raclette zuhause reparieren.

Die Ergebnisse für das Küchenprofi Vista2 Plus im Überblick:
+ Raclettieren
+ Handhabung
+ Langlebigkeit
+ Sicherheit
Grillen

Merkmale:
Anzahl der Pfännchen: 2 + 2 + 2 + 2
Nutzbare Fläche Pfännchen: 51 cm²
Ladehöhe Pfännchen max.: 3,6 cm
Nutzbare Fläche Metall-Grillplatte: 760 cm²
Struktur der Metallplatte: 1 Seite glatt, 1 Seite Grillmuster
Länge x Breite x Höhe: 81 x 39 x 10 cm


Fünf weitere Raclettes sind empfehlenswert

Foto: Margouillat | Dreamstime.com

Die Endnote „Gut“ vergibt Stiftung Warentest an fünf weitere Raclettes im Test. Das WMF Lono Raclette 04 15040011 (etwa 92 Euro) und das Trisa Vario Flex 7584.42 (etwa 96 Euro) überzeugen beim Raclettieren und beim Grillen. Das Trisa Raclette ist jedoch etwas kompliziert in der Handhabung und lässt sich nicht in Heimarbeit reparieren.

Der Raclette-Grill Cloer 6435 (etwa 41 Euro) und der Steba RC 28 (etwa 54 Euro) sind empfehlenswerte Alternativen für alle, die einen Raclette-Grill günstig kaufen möchte. Die Geräte raclettieren gut, schwächeln aber etwas beim Grillen. Der Tefal RE4588 (etwa 71 Euro) bringt ganze zehn Pfännchen mit und grillt und raclettiert gut. Die Temperaturverteilung beim Raclettieren fällt jedoch etwas ungleichmäßig aus. Die Pfännchen passen zudem nicht richtig in die dafür vorgesehene Mulde und sind etwas wackelig.


Vier Raclettes schwächeln vor allem beim Grillen

Vier Raclette-Grills im Test erhalten die Note „Befriedigend“: Der Severin RG 2344 (etwa 50 Euro), der Clatronic RG 3678 (etwa 63 Euro), der Pearl Rosenstein & Söhne NC-3482-675 (etwa 65 Euro) und der Real Alaska RG 1211 G (etwa 40 Euro) eignen sich gut zum Raclettieren. Ihre Grillplatten heizen sich jedoch nur langsam auf, bei Pearl und Real bleibt die Platte außerdem zu kühl. Dadurch müssen Gäste recht lange auf gegrilltes Fleisch und Gemüse warten. Darüber hinaus lassen sich die Geräte nicht einfach in Heimarbeit reparieren.

Fazit: Mit diesen Raclette-Grills gelingt die Silverster-Party. Als bester Raclette-Grill im Testbericht von Stiftung Warentest (Heft 12/2019) schneidet das das Modell von Rommelsbacher ab. Wer auf der Silversterparty auch grillen möchte, findet im modular aufgebauten Set das richtige Gerät. Für kleinere Haushalte eignet sich das günstige Set von Küchenprofi. Auch auf großen Feiern lassen sich die Gäste mit dem Raclette-Grill von Cloer verköstigen. Der Preis-/Leistungssieger bringt acht Pfännchen mit.