Die besten Monitore zum Arbeiten: Gute gibt es schon für 130 Euro

Wer einen neuen Monitor kaufen möchte, achtet in erster Linie auf die Bildqualität. Für ein entspanntes Arbeiten am Computer müssen aber auch Bildschirmhöhe, Sehabstand, Kippwinkel und Lichteinfall stimmen. Welche Computer-Monitore sowohl mit einer guten Bildqualität als auch in Sachen Komfort überzeugen, hat Stiftung Warentest geprüft (Heft 8/2019). Acht Monitore mit 24 Zoll (60 bis 61 cm) und sieben Monitore mit 27 Zoll (68 bis 69 cm) Bildschirmdiagonale haben sich im Vergleich bewähren müssen. Alle Monitore im Test eignen sich für die typischen Büroarbeiten. Als Ersatz für den Fernseher können sie jedoch nicht herhalten. Für YouTube-Videos reicht die Bildqualität zwar aus, aber nicht zum Abspielen von Filmen oder Fußballspielen. Die besten Monitore zum Arbeiten müssen nicht einmal teuer sein, gute gibt es schon ab 130 Euro.

Letzte Aktualisierung am 14.12.2019 / Bilder von der Amazon Product Advertising API
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Monitore mit 24 Zoll im Test: Der beste kommt von Dell

Bester Monitor mit 24 Zoll Bildschirmdiagonale ist der Dell U2419HC (etwa 229 Euro). Die Bildqualität überzeugt, das Gerät ist einfach eingerichtet, der Stromverbrauch ist gering. Leichte Kritik gibt es an der Gebrauchsanleitung und an der Dauer bis zum Aufwachen aus dem Standby. Die Endnote lautet „Gut“.

Die Ergebnisse für den Dell U2419HC im Überblick:
+ Bildqualität
+ Handhabung
+ Vielseitigkeit
+ Umwelteigenschaften

Merkmale:
Bilddiagonale/ Seitenverhältnis: 60 cm/ 16:9
Auflösung: 1.920 x 1.080 Pixel
Maximaler Kippwinkel: 20°
Jahresstromverbrauch: 15 kWh
minimale Höhe x Breite x Tiefe inkl. Standfuß: 35 x 54 x 17 cm


24 Zoll Monitor von Eizo: Vergleichsweise teuer, aber empfehlenswert

Der Eizo EV2457 FlexScan (etwa 455 Euro) ist der teuerste 24 Zoll Monitor im Test. Bildqualität, Vielseitigkeit und Umwelteigenschaften überzeugen. Das Bild richtig einzustellen, erweist sich als etwas kompliziert, die Gebrauchsanleitung könnte verständlicher sein. Stiftung Warentest vergibt die Gesamtnote „Gut“.

Die Ergebnisse für den Eizo EV2457 FlexScan im Überblick:
+ Bildqualität
+ Vielseitigkeit
+ Umwelteigenschaften
Handhabung

Merkmale:
Bilddiagonale/ Seitenverhältnis:61 cm/ 16:10
Auflösung: 1.920 x 1.200 Pixel
Maximaler Kippwinkel: 35°
mit eingebautem Lautsprecher
Jahresstromverbrauch: 22 kWh
minimale Höhe x Breite x Tiefe inkl. Standfuß: 35 x 53 x 19 cm


24 Zoll Monitor von BenQ ist Preis-/Leistungssieger

Als bester Monitor unter 200 Euro überzeugt der BenQ BL2480T (etwa 160 Euro). Er bietet eine gute Bildqualität, ist vielseitig und verbraucht relativ wenig Strom. Der Monitor ist einfach eingerichtet, das Bild einzustellen, gestaltet sich jedoch auch bei diesem Gerät etwas kompliziert. Insgesamt gibt es die Note „Gut“.

Die Ergebnisse für den BenQ BL2480T im Überblick:
+ Bildqualität
+ Vielseitigkeit
+ Umwelteigenschaften
Handhabung

Merkmale:
Bilddiagonale/ Seitenverhältnis: 60 cm/ 16:9
Auflösung: 1.920 x 1.080 Pixel
Maximaler Kippwinkel: 21°
mit eingebautem Lautsprecher
Jahresstromverbrauch: 20 kWh
minimale Höhe x Breite x Tiefe inkl. Standfuß: 43 x 54 x 23 cm


Drei weitere Monitore mit 24 Zoll sind „gut“

Wer einen mit der Note „Gut“ bewerteten Monitor kaufen möchte, kann auch beim Fujitsu B24-9 WS (etwa 292 Euro), beim HP 24fh (etwa 130 Euro) und beim LG 24MK600M-B (etwa 120 Euro) zugreifen. Alle drei punkten mit guter Bildqualität, lassen sich aber nicht ganz so einfach einstellen wie die besser bewerteten Geräte. Der HP Monitor ist nur wenig vielseitig, beim LG lässt sich die Bildschirmhöhe nicht verstellen.


Die Monitore Asus und Acer sind „befriedigend“

Mit der Gesamtnote „Befriedigend“ müssen sich der Asus VP248HL (etwa 170 Euro) und der Acer ED242QR (etwa 190 Euro) zufriedengeben. Asus bietet zwar eine gute Bildqualität, schwächelt aber bei der Handhabung und der Vielseitigkeit. Beim Acer ist das Bild eher schwach, außerdem ist der Bildschirm nicht höhenverstellbar.


Die drei besten Monitore mit 27 Zoll

BenQ holt sich den Testsieg

Testsieger unter den Monitoren mit 27 Zoll bzw. 68 bis 69 Bildschirmdiagonale ist der BenQ PD2700U (Note „Gut“, etwa 490 Euro). Der Bildschirm reflektiert zwar, bietet insgesamt aber eine gute Bildqualität. Das Gerät lässt sich leicht einrichten und einfach bedienen, verbraucht allerdings vergleichsweise viel Strom.

Die Ergebnisse für den BenQ PD2700U im Überblick:
+ Bildqualität
+ Handhabung
+ Vielseitigkeit
+ Umwelteigenschaften

Merkmale:
Bilddiagonale/ Seitenverhältnis: 69 cm/ 16:9
Auflösung: 3.840 x 2.160 Pixel
Maximaler Kippwinkel: 22°
mit eingebautem Lautsprecher
Jahresstromverbrauch: 35 kWh
minimale Höhe x Breite x Tiefe inkl. Standfuß: 43 x 61 x 23 cm


Auch mit dem großen Dell Monitor arbeitet es sich gut

Etwas günstiger als der Testsieger und ebenfalls „gut“ ist der Dell U2719DC (etwa 440 Euro). Er bietet eine gute Bildqualität, lässt sich einfach einrichten und verbraucht vergleichsweise wenig Strom.

Die Ergebnisse für den Dell U2719DC im Überblick:
+ Bildqualität
+ Handhabung
+ Vielseitigkeit
+ Umwelteigenschaften

Merkmale:
Bilddiagonale/ Seitenverhältnis: 68 cm/ 16:9
Auflösung: 2.560 x 1.440 Pixel
Maximaler Kippwinkel: 20°
Jahresstromverbrauch: 28 kWh
minimale Höhe x Breite x Tiefe inkl. Standfuß: 39 x 61 x 18 cm


Platz 3 geht an einen Monitor von LG

Der teuerste 27 Zoll Monitor im Vergleich ist der LG 27UK850-W (etwa 500 Euro), der ebenfalls die Note „Gut“ erhält. Die Bildqualität überzeugt, das Gerät braucht aber recht lange, bis es aus dem Standby aufwacht. Der Monitor verbraucht von allen Testkandidaten am meisten Strom.

Die Ergebnisse für den LG 27UK850-W im Überblick:
+ Bildqualität
+ Vielseitigkeit
Umwelteigenschaften
Handhabung

Merkmale:
Bilddiagonale/ Seitenverhältnis: 68 cm/ 16:9
Auflösung: 3.840 x 2.160 Pixel
Maximaler Kippwinkel: 18°
mit eingebautem Lautsprecher
Jahresstromverbrauch: 42 kWh
minimale Höhe x Breite x Tiefe inkl. Standfuß: 45 x 61 x 23 cm


Vier große Monitore im Vergleich sind „befriedigend“

Die Note „Befriedigend“ geht an vier 27 Zoll Monitore im Test, darunter der Asus MX279HE (etwa 247 Euro) und der HP 27q (etwa 234 Euro). Stiftung Warentest kritisiert vor allem die umständliche Bedienung. Drei der vier „befriedigenden“ Geräte wachen nur langsam aus dem Standby auf, einzig HP ist flott. Dafür schwächelt bei diesem Monitor die Bildqualität, er weist nur einen geringen Blickwinkel auf. Bei Asus, Acer und HP lässt sich die Bildschirmhöhe nicht anpassen.


5 Tipps für gesundes Arbeiten am Schreibtisch

  • Für ein angenehmes Arbeiten sollte sich die Höhe des Bildschirms individuell justieren lassen. Idealerweise befindet sich der obere Bildschirmrand etwa auf Augenhöhe.
  • Der optimale Sitzabstand beträgt etwa 50 cm.
  • Der PC-Bildschirm sollte in einem Winkel von 5 bis 35 Grad nach hinten geneigt sein.
  • Das Licht fällt bestenfalls von der Seite auf den Monitor.
  • Nutzer sollten so sitzen, dass die Füße fest auf dem Boden stehen und Ober- und Unterschenkel einen 90 Grad-Winkel bilden.

Fazit: Die besten Monitore unter 200 Euro kommen von BenQ, HP und LG. Der beste Monitor mit 24 Zoll ist das Modell von Dell, im Format 27 Zoll wird BenQ zum Testsieger. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in Ausgabe 8/2019. Monitore mit 24 Zoll gibt es schon recht günstig. Die besten Monitore unter 200 Euro bieten BenQ, HP und LG. Für Monitore mit 27 Zoll müssen Nutzer etwas mehr investieren, die besten Geräte kosten alle über 400 Euro.