Stark gegen Staub, ohne störendes Kabel: 3 kabellose Handstaubsauger sind „gut“

Mühelos übers Parkett und den Teppich gleiten, die Polstermöbel von Staub befreien und selbst die Oberseite von Schränken und Regalen erreichen: Mit einem kabellosen Handstaubsauger sollen diese Arbeiten ganz leicht fallen. Auf störende Kabel verzichten die Haushaltsgeräte und arbeiten stattdessen mit einem Akku. Das soll mehr Flexibilität bieten. Doch wie gründlich saugen die Akkusauger wirklich? Kommen sie mit Teppichböden, Hartböden und Polstern gleichermaßen gut zurecht? Stiftung Warentest hat den Vergleich gemacht und 13 kabellose Handstaubsauger im Test gegenübergestellt (Heft 08/2020). In vorangegangenen Tests erhielten die Stielsauger bestenfalls die Note „Befriedigend“. In aktuellen Vergleich gibt es eine positive Überraschung: Gleich drei Testkandidaten schneiden mit der Endnote „Gut“ ab. Ein Schwachpunkt bei vielen Geräten ist der Akku. Bei voller Leistung hält er meist weniger als eine Viertelstunde durch. Einen Wechselakku bringt nur der kabellose Staubsauger von Miele mit.

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Platz 1 im Vergleich der kabellosen Handstaubsauger geht an Dyson

Foto: Dyson | Cyclone V11

Als bester kabelloser Handstaubsauger im Test überzeugt der Dyson V11 Absolute (etwa 515 Euro) vor allem durch seine gute Leistung. Auf Teppichboden nimmt er besonders viel Staub auf, auch Hartboden saugt er gründlich, ist dabei allerdings recht laut. Außerdem erreicht er nicht alle Ecken. Der Dyson ist sicher und schadstoffarm verarbeitet, verbraucht jedoch mehr Strom als die anderen Testgeräte. Der Akku lässt sich vom Benutzer selbst nicht auswechseln. Unpraktisch: Beim Saugen muss der Benutzer stets den Einschaltknopf an der Unterseite des Griffs gedrückt halten. Insgesamt vergibt Stiftung Warentest die Note „Gut“.

Die Ergebnisse fĂĽr den Dyson V11 Absolute im Ăśberblick:
+ Saugen
+ Haltbarkeit
+ Sicherheit
+ keine Schadstoffe nachgewiesen
Akku
Handhabung
Umwelteigenschaften

Merkmale:
✓ Gewicht/ Aufstellhöhe: 3,2 kg/ 127 cm
âś“ mit Staubbox
✓ nutzbares Volumen des Staubbehälters: 0,9 Liter
✓ Nutzung als Kleinsauger möglich
âś“ ElektrobĂĽrste
✓ Polsterdüse/ Fugendüse/ Möbelbürste
âś“ Akkulaufzeit bei max./ min. Leistungseinstellung: 13 min/ 72 min
âś“ Akkuladezeit: 195 min
âś“ Akku wechseln durch Fachbetrieb


Auch der kabellose Vorwerk-Handstaubsauger ist „gut“

Mit der Note „Gut“ bewertet Stiftung Warentest auch den Vorwerk Kobold VB100 (etwa 825 Euro), den teuersten Handstaubsauger im Vergleich. Als einziger Testkandidat besitzt er keine Staubbox, sondern ist mit klassischen Staubsaugerbeuteln zu verwenden. Der Akku lässt sich vom Benutzer wechseln und ist in weniger als zwei Stunden voll aufgeladen. Die Saugleistung ist insgesamt zufriedenstellend, auf Teppich und Hartboden schwächelt der Sauger jedoch etwas. Als Kleinsauger lässt sich das Modell nicht nutzen. Eine Polsterdüse ist seit Anfang Juli extra erhältlich.

Die Ergebnisse fĂĽr den Vorwerk Kobold VB100 im Ăśberblick:
+ Saugen
+ Handhabung
+ Haltbarkeit
+ Sicherheit
+ keine Schadstoffe nachgewiesen
Akku
Umwelteigenschaften

Merkmale:
✓ Gewicht/ Aufstellhöhe: 3,2 kg/ 112 cm
âś“ mit Staubsaugerbeutel
✓ nutzbares Volumen des Staubbehälters: 0,9 Liter
âś“ ElektrobĂĽrste
✓ Fugendüse/ Möbelbürste
âś“ Akkulaufzeit bei max./ min. Leistungseinstellung: 12 min/ 62 min
âś“ Akkuladezeit: 120 min
âś“ Akku wechseln durch Benutzer
âś“ Wechselakku Kosten: 99 Euro


Gut auf Teppich und Polstern: Der Handstaubsauger von Bosch

Der Bosch BBH7SIL Athlet (etwa 500 Euro) überzeugt vor allem durch seine Faseraufnahme aus Teppich und Polstern. Auf Hartboden saugt er eher mäßig. Der Akku lässt sich nur von einem Fachbetrieb wechseln. Die Ladezeit beträgt fast sechs Stunden, die längste im Test. Als Kleinsauger lässt sich das Modell von Bosch nicht nutzen. Dank seiner guten Saugleistung gibt es noch die Note „Gut“.

Die Ergebnisse fĂĽr den Bosch BBH7SIL Athlet im Ăśberblick:
+ Saugen
+ Haltbarkeit
+ Sicherheit
+ keine Schadstoffe nachgewiesen
Handhabung
Akku
Umwelteigenschaften

Merkmale:
✓ Gewicht/ Aufstellhöhe: 3,8 kg/ 116 cm
âś“ mit Staubbox
✓ nutzbares Volumen des Staubbehälters: 0,9 Liter
âś“ ElektrobĂĽrste
✓ Polsterdüse/ Fugendüse/ Möbelbürste
âś“ Akkulaufzeit bei max./ min. Leistungseinstellung: 16 min/ 70 min
âś“ Akkuladezeit: 346 min
âś“ Akku wechseln durch Fachbetrieb


Die „befriedigenden“ und „ausreichenden“ Modelle im Test

An drei kabellose Handstaubsauger im Test vergibt Stiftung Warentest die Note „Befriedigend“:

  • den Rowenta RH9574 Air Force Flex 760 (500 Euro),
  • den Miele Triflex HX1 Comfort SMLLO (620 Euro) und
  • den gĂĽnstigen Dirt Devil DD788-1 Blade 2 Max (249 Euro).

Der Rowenta bewährt sich bei der Aufnahme von Fasern, Grobschmutz und Tierhaaren, saugt Teppich und Hartboden aber nur mittelmäßig. Mit mehr als vier Kilogramm Gewicht ist er das schwerste Gerät im Test. Der Miele saugt Fasern gut auf, ansonsten ist die Saugleistung mittelmäßig und schwächelt in den Ecken. Als einziges Testgerät bringt er einen Wechselakku mit. Der Dirt Devil saugt Teppich und Hartboden gut, lässt auf Polstern allerdings Fasern zurück. Außerdem ist er sehr laut.

Vier Akku-Staubsauger erhalten die Note „Ausreichend“:

  • Der Thomas Quickstick Turbo Plus (200 Euro) und der Grundig VCP 4830 (200 Euro) schwächeln sowohl auf Teppichboden aus auch auf Hartboden und bei der Faseraufnahme.
  • Der Philips XC8045/01 SpeedPro Max (390 Euro) saugt Hartboden gut und nimmt auch Grobschmutz sowie Fasern von Polstern gut auf, kommt aber nicht gut in Ecken und eignet sich eher weniger fĂĽr Teppichboden.
  • Der AEG QX8-1-45CR (230 Euro) säubert Ritzen zuverlässig und entfernt Fasern von Polstern, auf Teppich und Hartboden ist die Saugleistung dagegen nur mäßig.

Fazit: Im Vergleich von Stiftung Warentest zeigen gleich drei kabellose Handstaubsauger eine gute Leistung (Ausgabe 08/2020): der Dyson V11 Absolute saugt insgesamt am besten. Der Vorwerk Kobold VB100 und der Bosch BBH7SIL Athlete können ebenfalls überzeugen. Alle drei Testsieger kosten mindestens 500 Euro. Soll es ein günstiger Akkusauger sein, ist der Dirt Devil DD788-1 Blade 2 Max empfehlenswert.


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