Damaszener-Messer im Test: Testsieger Gefu ist „sehr vielseitig“

Foto: WMF

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Das ETM Testmagazin hat in Ausgabe 11/2012 insgesamt 35 Kochmesser hinsichtlich ihrer Handhabung, Verarbeitung und Funktionalität geprüft, darunter 20 Edelstahl-Messer (wir berichteten), zwei Keramik-Messer und 13 Messer aus Damaszenerstahl. Letztere weisen ein charakteristisches Muster auf, das durch die Säurebehandlung bei der Herstellung entsteht. Zudem sollen Damaszener-Messer außergewöhnlich scharf und schnitthaltig sein. Ob dem tatsächlich so ist, zeigt ein Test: Lediglich ein Messer war „sehr gut“, und zwar das Gefu Kochmesser klein RANGefu Kochmesser klein RAN. Der Testsieger sei scharf, vielseitig und einfach zu handhaben, schreiben die Tester.

So lassen sich mit dem Gefu alle Lebensmittel überdurchschnittlich gut schneiden und mühelos wiegen. Der Griff aus Leinen-Epoxidharz liege gut in der Hand, habe aber keinen Handschutz. Auch sei der Bart scharfkantig, weswegen Vorsicht geboten sei. Platz zwei ging an das „gute“ Herbertz Kiwami SantokuHerbertz Kiwami Santoku, mit dem sich ebenfalls verschiedenste Lebensmittel zerteilen lassen. Lediglich beim Hacken von Nüssen zeigte das Messer leichte Schwächen. Außerdem sei das Santoku solide verarbeitet und liege gut in der Hand. Auch das Kai Europe Shun TDM 1706 (Note „Gut“) überzeugte mit Vielseitigkeit, gutem Schnittbild und guter Verarbeitung. Durch den abgerundeten Bart sei die Handhabung sicher.

Das Echtwerk Damaszener-Messer (Note „Gut“) wurde Preis-Leistungs-Sieger im Messer-Test. Das ETM Testmagazin lobte die guten Schneidergebnisse, die gute Verarbeitung und die einfache Handhabung. Bis auf den „sehr guten“ Testsieger waren zehn von 13 Damaszener-Messer im Test „gut“, darunter auch das Herbertz Kiwami Hamkiri, WMF Grand Gourmet Damasteel und Güde ML-9108/21. Ein Messer war „befriedigend“ und eins „ausreichend“. Genau Informationen zum Damaszenerstahl-Messer Test einschließlich Tipps für scharfe Messer können Interessierte im ETM Testmagazin (Ausgabe 11/2012) nachlesen. Einen Ratgeber zum Thema Kochmesser gibt es auf dieser Seite

Weiterlesen: Brotmesser-Test: Güde 7431/ 32 schneidet am besten ab

Kommentare (1)

  • Engel sagt:

    Ich konnte nie verstehen, wie man so viel Geld für Messer ausgeben kann. Als ich aber eine Fernsehsendung zu genau dem Thema des Beitrags gesehen habe, habe ich mir gedacht, dass doch irgendwas dran sein muss, dass die Messer so gut sind. Ich habe mich hier umgeschaut butch.de/Marken/Kai/ und nach einiger Zeit direkt 2 Messer bestellt. Nachdem ich mit einem der Messer filetiert habe, war ich wirklich begeistert. Ich bin zumindest nicht von meinem Kauf enttäuscht gewesen und kann jetzt verstehen, wieso diese Messer so teuer sind. Viele davon kann man sich jedoch nicht leisten 😉

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