7 Dachboxen im Test: Fast alle sind eine sichere Transportlösung

Sie suchen eine sichere Dachbox? Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club e. V. (ADAC) hat aktuell sieben Dachboxen zwischen 190 und 700 Euro auf Herz und Nieren geprüft. Das Ergebnis: Nur eine Dachbox im Test erreicht die Note „Sehr gut“ – die Thule Motion Sport. Ob Gestaltung, Handhabung, Fahrsicherheit oder Crash – der Testsieger überzeugt in allen Disziplinen mit guten bis sehr guten Leistungen. Außerdem bietet die Thule Motion Sport (ab 385 Euro, hier erhältlichThule Motion Sport bei Amazon) als einzige Dachbox im Test eine Griffleiste zum bequemen Öffnen. Manko: Das Befestigungssystem ist etwas sperrig und nimmt somit Platz weg.

Testsieger Thule ist hochwertig, kompakt und sicher

Foto: Thule | Motion Serie

Foto: Thule | Motion Serie

Die Ergebnisse der Thule Motion Sport im Überblick:
++ Fahrsicherheit
++ Handhabung
+ Gestaltung
+ Crash
sperriges Befestigungssystem

Technische Daten:
Maße: 190 x 67 x 42 cm
Volumen: 320 l
Gewicht: 14 kg
Zuladung: 75 kg
Befestigungssystem: Power-Click
Öffnung: Dual-Side (beidseitig)
Zentralverriegelung
Bis zu 6 Paar Ski (bis 175 cm Länge)
Bis zu 4 Snowboards (bis 175 cm Länge)


Kamei belegt mit der Note „Gut“ den 2. Platz

Foto: Kamei | Dachbox Corvara S 390

Foto: Kamei | Dachbox Corvara S 390

Platz 2 im aktuellen ADAC Dachboxen-Test geht an die Kamei Corvara S 390 (etwa 480 Euro, hier erhältlichKamei Corvara S 390 bei Amazon). Der Silbersieger ist hochwertig verarbeitet, einfach zu montieren und bietet viel Platz für Ski sowie anderes Reisegepäck. Dem ADAC zufolge zeigt der Befestigungsmechanismus Click Fix keine Auffälligkeiten in den Sicherheitskriterien Bremsen und Ausweichen. Auch in der Dichtigkeitsprüfung überzeugt diese Dachbox von Kamei. Manko: Bei einem Crash wird die Ladung zwar komplett in der Box gehalten, die Befestigungen zur Ladungssicherung erreichen allerdings die Belastungsgrenze.

Die Ergebnisse der Kamei Corvara S 390 im Überblick:
++ Fahrsicherheit
++ Gestaltung
++ Handhabung
Crash
die Befestigungen der Gurte sind bei einem Crash an der Belastungsgrenze
 geöffnete Befestigungsklauen können bei der Montage das Dach beschädigen

Technische Daten:
Maße: 190 x 75 x 43 cm
Volumen: 390 l
Gewicht: 16 kg
Zuladung: 75 kg
Befestigungssystem: ClickFix
Öffnung: DuoLift (beidseitig)
Zentralverriegelung
 Für Ski und Snowboards bis 179 cm Länge


Weitere 3 Dachboxen erreichen auch die Note „Gut“

Foto: ADAC | Ralph Wagner

Foto: ADAC | Ralph Wagner

Weitere drei Dachboxen im Test erreichen auch die Note „Gut“: Platz 3 sichert sich die Atera Formula 980 – mit rund 700 Euro die teuerste Dachbox im Test. Die ADAC-Tester bescheinigen dem Bronzesieger eine solide Verarbeitung, ein gutes Befestigungssystem und eine einfach Montage. Dafür ist die Dachbox von Atera Formula vergleichsweise schwer und schwächelt in puncto Dichtheit sowie Kältefestigkeit. Darüber hinaus bietet die Box 13 Prozent weniger Volumen als vom Hersteller angegeben.

Die Ergebnisse der Atera Formula 980 im Überblick:
++ Fahrsicherheit
+ Gestaltung
+ Handhabung
+ Crash
sperriges Befestigungssystem
Auffälligkeiten bei der Dichtigkeit und Kältefestigkeit
vergleichsweise schwer
13 Prozent weniger Volumen als angegeben

Technische Daten:
Maße: 191 x 80 x 37 cm
Volumen: 380 l
Gewicht: 19 kg
Zuladung: 75 kg
Befestigungssystem: Premium Fit
Öffnung: beidseitig
Zentralverriegelung
 Für Ski und Snowboards bis 176 cm Länge


 
Foto: ADAC | Ralph Wagner

Foto: ADAC | Ralph Wagner

Auf Platz 4 und 5 folgen die Dachboxen Jetbag 30 Holiday (Note „Gut“, etwa 240 Euro) und die günstige Cartrend Krono 480 (Note „Gut“, etwa 200 Euro, hier erhältlichCartrend Krono 480 bei Amazon). Die Jetbag-Dachbox punktet mit einfacher Montage, geringem Gewicht und verstellbarem Befestigungssystem. Allerdings ist die Box nur einseitig zu öffnen und das sperrige Befestigungssystem kostet Volumen. Weiterhin ist der Deckel bei der Kälteprüfung gebrochen.

Die günstige Cartrend Krono 480 hingegen ist sehr kältefest und hat ein widerstandsfähiges Befestigungssystem. Was die Ausstattung und den Komfort anbelangt, müssen Sie jedoch Abstriche machen: Die Dachbox ist nur einseitig zu öffnen; das Befestigungssystem ist veraltet und umständlich zu montieren.

Zwei Dachboxen überzeugen nicht im Test: Die UltraPlast MD15 350 L (Note „Ausreichend“) versagte zum Beispiel im Crash-Test. Bei der Mont Blanc Space 450E (Note „Mangelhaft“) sind alle hinteren Befestigungsklauen gebrochen und „die Dachbox trennte sich somit komplett vom Testschlitten.“ Ausführliche Informationen zum Dachboxen-Test des ADAC finden Sie online unter adac.de.

Grafik: ADAC

Grafik: ADAC

Video zum ADAC-Dachboxentest 2015

Ihre Meinung zu "7 Dachboxen im Test: Fast alle sind eine sichere Transportlösung"

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.